Dienstag, 28. März 2017

-BLOGTOUR vom 25.3. - 3.4.2017 zu *Lustige KIndergeschichten* Kiel&Feder Verlag



Willkommen zur Blog-Tour der teilnehmenden Autoren des Buches - Lustige Kindergeschichten-, Ihr interessierten User. Erschienen ist das Werk über den Kiel&Feder Verlag. Wartet darauf, von Euch verschlungen zu werden. Nicht oral, sondern über die Augen, also ophtal. Laaach.

Erwerbbar unter diesem Link:
https://www.kielundfeder.de/b%C3%BCcher/anthologien/
Hierunter findet Ihr auch andere Anthologien.
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TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von Sarah Drews organisiert
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei Sarah Drews melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
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Diese findet im Zeitraum vom 25.3.2017-3.4.2017 statt. Am 3. April werden final die Gewinner auf jedem Blog bekanntgegeben. -VIEL VERGNÜGEN und toi, toi, toi-

Als Gewinn winken Bücher und auch einige Goodies, klar. (Jeder Blogger stellt  zu seinem Beitrag eine Frage, deren Antworten Ihr dann an das Kontaktformular auf Sarah Drews Blog schicken  könnt. Mehr dazu einige Treppchen tiefer. Anmerkung: Bitte am 25.3. beginnen und sich durch die Perma-Links der dazu passenden nachfolgenden Beiträge kontinuierlich auf den nächsten Blog klicken.) 

Auf 'goldkindchen' beginnt die Tour am 25.3.2017 - Der Kiel&Feder Verlag wird hier von der Bloggerin ebenfalls vorgestellt.

http://goldkindchen.blogspot.de/2017/03/blogtour-lustige-kindergeschichten.html

3.4.2017
Auf allen Blogs erfolgt die Bekanntgabe der Blog-Tour Gewinner.

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Zudem könnt Ihr mithin ein ganz besonderes Werk, im Hardcover und nicht DINA5 Format,
aus der Farbspielserie des Karina Verlages Vienna, hier zur explizit ausgesuchten Farbe "Braun" gewinnen. Ein Schmankerl für alle, die dem Exquisiten zugeneigt sind. Von mir gibt es noch Postkarten zu dieser Serie, Lesezeichen und einige Goodies, die ich dem  jeweiligen Gewinnerpaket incl. Buch beifüge. Ihr seht, rege Teilnahme ist hier angesagt, da es sich lohnt. 
Bei mehreren Einsendungen, wovon ich ausgehe, entscheidet das Los - auch logisch. Hüpft darum zahlreich in den Los-Topf.  Tut auch nicht weh! LOL.  
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Hier nun zu meiner Blog-Frage

  
Hier der Link zum Blog, wo Ihr die Namen der mitschreibenden Autoren findet, um die von mir im Bild gestellte Frage richtig zu beantworten. Zudem Kurzinfos zum Buch.
http://rainer-seemann.de/wordpressII/lustige-kindergeschichten/

Hier der Link zum Kontaktformular von Sarah Drews Blog, für Eure Antworten generell. 
https://sarahdrews.blogspot.de/p/kontakt.html
 
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   Big Interview über Sarah Drews

   Hereinspaziert, liebe Mitautorin Sarah Drews, in meinem Reich des Facettenhaften. Bitte offen und ehrlich auf meine Fragen antworten. Alles Andere lasse ich nicht gelten. Sarah würde mich jetzt bestimmt verdutzt anblicken und zwinkern. Meine Wenigkeit zwinkert zurück ...   

Autorin Sarah Drews, wird von der Autorin/Bloggerin Marlies Hanelt aufs ´Korn´ genommen und regelrecht mit Fragen ge- als auch durchlöchert.  

Alles, was man über Sarah Drews noch nicht wusste, aber unbedingt wissen sollte.

Heftig klopft es an meine hölzerne Blog-Türe. Ob es wohl Sarah sein könnte? fragt sich die Bloggerin Marlies Hanelt in diesem Moment, da sie einen leckeren  Kaffee genießt. Natürlich, denn meine Wenigkeit erwartet Sie sehnsüchtig, um Sarah in den verbalen ´Clinch´ zu nehmen.

Darum hereinspaziert, und Willkommen in meinem Reich des unglaublich Facettenreichen.

Biete Ihr einen Kaffee und einige frischgebackene Kekse an. »Entspanne Dich, Sarah – denn ich möchte nichts weiter hören als die Wahrheit. Ausschließlich nur diese«! Lache mir in die Fäustchen und reibe diebisch dieselben.

                                            


Erst einmal zu Deiner Entwicklungsphase des heutigen Autorendaseins. Wann und wie hat es sich bei Dir bemerkbar gemacht – gab es auch Stolpersteine auf diesem Weg? Kopf- oder auch Bauchgefühl. Vielleicht sogar BEIDES?


Hallo Marlies, Danke erst einmal für die Kekse. Die nehme ich doch glatt einmal ausnahmsweise an, denn eigentlich ernähre ich mich nach dem LOGI Prinzip und da sind Kekse eher selten. Nun zu deiner Frage. Entwickelt hat sich mein Autorendasein erst vor wenigen Monaten. Genauer gesagt im November 2016. Meine Mutter meinte mal wieder, so viel wie du liest, solltest du auch mal einen Roman schreiben. Da ich aus der Schulzeit weiß, dass ich nicht mit einem Naturtalent gesegnet bin, habe ich einfach mal mein Glück bei einem Schreibwettbewerb versucht. Herausgekommen ist die Geschichte, die du heute vorstellst. Aber ich muss noch jede Menge lernen. Bekanntlich sind Debüts meistens mit vielen Schwächen gesegnet und somit sind Kopf und Bauch noch bei mir ein kleines Hindernis.
 

Schreibst Du auch gerne in den klassischen Genres, wie zum Beispiel Horror, Liebe und Erotik als auch Krimi oder fokussiert sich alles auf Kindergeschichten, was nicht schlimm wäre?


Mit drei kleinen Kindern zwischen 5 Jahren und ½ Jahr sind Kinderbücher natürlich schon häufig bei mir in der Hand. Ich selbst bevorzuge jedoch eher Querbeet ab 14 Jahren würde ich sagen. Horror, Psychothriller, Liebe, seichte Erotik und vieles mehr. Und genau in den Bereichen würde ich auch schreiben bzw. versuche ich mich. Bekanntlich gehen eigene Vorlieben besser von der Hand.

Schuh- als auch Körperabmessungen sparre ich hier aus. Vielleicht käme Dein Alter noch in Betracht? Nein, das ist alles unwesentlich, da es mit Deinem Schreiben nichts am Hut hätte. Laaaacht. Werde nicht die Frage stellen, warum Du schreibst. Denn Deine Antwort würde mich aus den Stiefeln hauen, ob der eventuellen Antwort, die da wäre. »Weil ich es kann«!

Da muss ich dich korrigieren. Ich schreibe nicht „Weil ich es kann“, sondern aus drei Gründen.
1.   Macht es meine Mutter stolz und da sie mit 78 sehr alt ist, habe ich nicht mehr viel Zeit sie glücklich und stolz zu machen.

2.   Jeder möchte etwas für die Nachwelt hinterlassen. Das geschriebene Wort wird immer existieren. Klar bin ich nicht der Autor der Bibel, aber zumindest haben einige dann meine Geschichte gelesen.

3.   Der Hauptgrund warum ich jedoch schreibe, ist es das Gehirn zu fördern UND um das Schreiben zu lernen, denn vom Können bin ich Meilenweit entfernt. Noch würde ich mich selbst als Trompeter mit hochrotem Kopf bezeichnen, der gerade mal einen schiefen Ton herausbekommen hat.
 
 
Wie wichtig sind Dir Deine Manuskripte? Will damit sagen, wie weit tauchst Du in die Tiefen der ´Seele´, quasi Inhalte, Protagonisten, Wettersituationen und Örtlichkeiten derselben ab? Nehmen sie Dich dermaßen gefangen, dass es nur schwer ist, davon loszukommen, um wieder in die Realität aufzutauchen?

So sollte es eigentlich sein, und ich tauche auch regelmäßig in die Welten ein. Aber so tief, dass ich wirklich umdenken muss, ist es dann doch nicht. Immerhin muss ich während des Schreibens immer wieder pausieren, wenn mein Sohn aufwacht und Hunger hat, der Große zwischen seinen Lego-Abenteuern und Mittagsschlaf plötzlich nach „Trinken-Durst“ schreit. Man kratzt also mit kleinen Kindern im Haus immer nur oberflächlich in der fremden Welt. Und das ist auch gut so, auf das Schreiben kann ich mich fokussieren, wenn die Kinder größer sind, und Mama auf das Abstellgleis kommt.
Wie bist Du eigentlich auf den Titel –Rasselschreck, auch Geister wollen glücklich sein- gekommen? Immerhin wird Dein Rasselschreck arbeitslos, da er NIEMANDEN mehr so recht erschrecken kann. Man nimmt Ihn nicht wirklich als Schreckgespenst wahr. Demzufolge begibt er sich zum Arbeitsamt, um … Spoiler nicht so gerne. Zwinkert. Diese Thematik Arbeitslosigkeit ist eine sehr Aktuelle, möchte ich  meinen. Vielleicht deswegen? Arbeitslose nimmt man ebenfalls in der heutigen Zeit nicht wirklich wahr. Ist nur meine Theorie. Aber lass´ mal hören, was Dich dazu bewegt hat, diesen Rasselschreck so agieren zu lassen und nicht anders.

Ich bin gar nicht auf den Titel gekommen. Zumindest auf den Titel im Allgemeinen, denn damit habe ich so meine Schwierigkeiten. Da du aber damit aber die Geschichte selbst meinst. Ich habe von einer lieben Autorin vor vielen Jahren mal Bücher geschenkt bekommen für meinen Buchblog. Darunter auch Kinderbücher. Eins davon ist im Kinderzimmer meiner Jungs und ich lese öfters daraus vor. Hier war auch ein Geist, dass Probleme mit dem Erschrecken hatte. Die Zeiten ändern sich und damit leider auch das Leben selbst. Es gibt genügend Berufe, die heute ausgestorben sind. Dieses Gespenst irrte jedoch total doof herum und der Schluss war so mies, dass sogar mein Sohn die Geschichte nicht gut fand. Am nächsten Abend habe ich ihm eine kurze Version von Rasselschreck erzählt. Fand er klasse und so hab ich sie dann beim Wettbewerb geschrieben. Ich kam auf 3000 Zeichen und musste mir natürlich noch ein paar andere Dinge einfallen lassen. Dabei habe ich mich an gruseligen Orten orientiert und wie sie in der Neuzeit trotzdem ein Hindernis sein können. So entstand dann die vorliegende Geschichte.
Über welche Verlage lässt Du veröffentlichen? (Hier bitte verweisende Links einfügen).

Da ich wie gesagt noch ganz frisch bin, sprich gerade erst aus geboren wurde, habe ich bis jetzt nur beim Kiel&Feder Verlag etwas veröffentlicht. Eine weitere Geschichte, aber unter einem anderen Pseudonym wird demnächst im Sperling Verlag erscheinen. Und wenn alles klappt, also Daumen drücken, dann kann ich eine Geschichte an einen meiner Wunschverlage verkaufen. Aber solange ich da nichts konkretes in Form eines Vertrages höre/sehe, bleibt es noch unter Verschluss.

Recht so, liebe Sarah. Würde meine Wenigkeit nicht anders umsetzen. Diese DKZV, also Verlage, die einen wahnsinnig hohen Druckkostenvorschuss in Höhe von bis zu 2.400 Euro einfordern, auch keine Werbung betreiben, sollte man tunlichst meiden. Die Rache folgt quasi auf dem Fuße, denn nichts geschieht. Manchmal bleibt man zudem noch auf einem Haufen schon vorgedruckter Printversionen der ersten Auflage sitzen - packt sie in den Keller, wo sie dann verstauben und Spinnweben ansetzen. Nicht so gut.     
Veröffentlichst Du auch als Self Publisher, also Indie Autor (Unabhängiger Autor) genannt? Denn als Hybrid, wie man das in Autorenkreisen benennt, hättest Du mehr Möglichkeiten, was zum Beispiel den Veröffentlichungszeitraum betrifft.

Zur Zeit schreib ich nur als freier, unabhängiger Autor, wenn ich Aufträge bekomme, wie zum Beispiel für Rotzgören oder die Fürchte Dich! Reihe. Ansonsten suche ich mir nur tolle Schreibwettbewerbe, um mich zu verbessern.

Du hast auch Deine Homepage editiert – logisch. Nach eigenen fantasievollen Regeln oder gehst Du hier mit sogenannten vorgefertigten ´professionellen´ Mainstream-Ansagen vor? Frei nach dem Motto, nur diese geben etwas her, damit sie vom User auch reichlich angeklickt werden? (Link der HP findet Ihr im Bereich: Für das Einreichen von Antworten, der von mir als auch anderen Bloggern gestellten Fragen.)

Ich gehe ganz klassisch vor. Die Autoren-Seite wird nur mit Infos über mich gespeist. Veröffentlichte Bücher, Interviews und vieles mehr.  Sie lautet
 www.sarahdrews.blogspot.de
 
Inwiefern sind Rezensionen für Dich wichtig und wie oft schaust Du auf den Plattformen nach?

Da damit meine Schreibkarriere eigentlich vor vielen Jahren begonnen hat, denn ich habe seit 2010 einen Buchblog, wo ich inzwischen ungefähr 10 Bücher im Monat bewerte, sind Rezensionen jeglicher Art schon ein Bestandteil meines Lebens. Klar, schaue ich da auch mal bei meinen Werken nach und freue mich darüber, wenn ich eine im Netz antreffe. Ich muss sogar zugeben, dass ich jetzt, wo ich selbst in der Situation einen Punkt klarer sehe. Ich habe stets nach dem Prinzip rezensiert – ehrlich, konstruktiv, von 1-5 Sterne ist alles möglich. Damit hatten viele Autoren ein Problem. Ich hab damals nie verstanden warum, denn auch 1 oder 2 Sterne können konstruktiv und gute Werbung sein. Jetzt haben wir bei Amazon doch glatt 1 Stern bekommen. Einerseits verstehe ich die Logik, denn der Titel hätte in der Tat besser gewählt werden können, auf der anderen Seite bin ich ein Mensch der eh nur schwer zum Lachen gebracht werden kann, und daher finde ich jeden Schmunzler schon gut. Für mich ist die Bewertung also eher positiv und gefällt mir trotz des einen Sterns, denn sie ist ehrlich und ist stimmig. Daher verstehe ich jetzt noch weniger Autoren, die nur fünf Sterne wollen, um glücklich zu sein.
 
In welcher Form setzt Du Dich mit Lesern in Verbindung? Immerhin sind sie ja für den Autoren von immenser Wichtigkeit oder? Ohne Autoren  keine Leser und umgekehrt.

Ich bin bei Lovelybooks vertreten, bei Facebook und über meinen Blog. Fragen können dort genauso gestellt werden, wie Autogrammwünsche. Wobei letzteres wohl eher einem King oder Hohlbein vorbehalten ist.
 
Fühlst Du Dich als Autor, na ja,  weitestgehend abgehoben? Quasi schwebst über dem Leser und blickst auf Ihn herab? Tolle Thematik oder?

Du kommst auf Fragen. Nein, da ich selbst viel Lese, würde ich nicht auf die Idee kommen zu schweben. Ich freue mich wie ein Schneekönig, dass ich es geschafft habe in einer Anthologie vertreten zu sein, aber als Krebs bin ich viel zu süchtig nach Harmonie, als das ich abheben könnte. Ich bin außerdem eher der Meinung, dass ein Autor unter den Lesern steht. Denn ein Leser bestimmt über den Erfolg eines Autors, nicht sein Können.

Du könntest das ebenso mit anderen Autoren handhaben. (Kenne hier so einige). Kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Kannst Du, was das betrifft, anderen angehenden Autoren einen Tipp geben?

Autoren = Menschen. Menschen = Individuen.  Wenn man das nicht vergisst, dann klappt jede Konstellation.

Wie wichtig ist Dir die Teamarbeit mit einem Verlag und den dort unter Vertrag stehenden Autoren? Bist Du eher ein Einzelgänger? (Auch hier kenne ich einige Autoren, die von Teamarbeit nichts wissen wollen – warum auch immer.)

Hmm. Schweres Thema. Ich war bis vor meinem Mann eher ein stiller, schüchterner Einzelgänger. Ich habe sogar damals meinen Traum-Ausbildungsplatz nicht bekommen. Es war Teamwork und Durchsetzungsvermögen gefragt. Ich habe mich so in den Popo getreten und mich mit drei anderen Azubis durchgesetzt. Der Vertrag lag vor mir auf dem Tisch, ich war mächtig stolz und dann kam die Frage. Wie hat ihnen der Trainingstag gefallen. Und ich dämliche Kuh hab ehrlich gesagt, dass ich mich freue, dass ich zum ersten Mal selbstbewusst mich in einer Gruppe durchgesetzt habe. Der Vertrag wurde vor meinen Augen zerrissen mit der Begründung, wer weiß, ob sie dann das Selbstbewusstsein auch im  Alltag dauerhaft umsetzen können. Mein anderer Chef hat es mir dann geglaubt und so bin ich dann in der Gastronomie gelandet, statt im Büro. Ich würde sagen, da lernt man im Team zu arbeiten. Und da wir beim gleichen Verlag sind, weißt du, dass ich versuche im Team zu arbeiten. Trotzdem spürt man bei mir noch immer die Schüchternheit. Ich würde mich daher als Mittel-Ding bezeichnen.
 
Wie fühlt es sich für Dich an, wenn eine Geschichte von Dir veröffentlicht wurde? Vielleicht sogar ein Einzelwerk? Hattest doch bestimmt schon ein ´Baby´ oder? So benennt man das Erstlingswerk eines Autors.

Rasselschreck ist sozusagen mein Baby. Ich freue mich darüber tierisch. Ich bin unglaublich stolz und zeitgleich ärgere ich mich total. Warum? Ganz einfach. Ich habe fleißig mit Word geschrieben, ausgedruckt, korrigiert, aber wie man weiß, jeder Mensch ist blind für eigene Fehler. Dementsprechend haben sich leider Gottes einige Fehler in den Text eingeschlichen. Rechtschreibfehler, ein Bezugsfehler und doppelte Leerzeichen. Leider hat auch das Lektorat diese übersehen, und gerade bei Grundschul-Empfehlungen dürfen in meinen Augen keine Fehler passieren. Die Kinder lernen gerade lesen und schreiben oder festigen die erworbenen Kenntnisse und Fehler verwirren und stören. Ich fühle mich also stolz und wütend auf mich selbst. Falls jemand 200€ für Papyrus Author spenden will, ich würde mich freuen.

Ihr habt diesen Wunsch vernommen. Nur, auf welches Konto sollen die Spenden fließen? Hier zucke ich fragend und heftig mit meinen Schulterblättern. Hat wer 'ne Idee von Euch?
Wie stellt sich Sarah Drews privat dar? Charakter, Arbeitsalltag etc? Kann man es mit Ihr aushalten oder sollte man es tunlichst vermeiden, sich Ihr zu nähern? Man kann ja nie wissen, was einem dann quasi blüht oder?

Kommt auf die Person drauf an. Ich bin emotional, drücke mich gerne doppeldeutig aus, und habe das Pech, dass andere es meist im Negativen aufgreifen, obwohl ich es eigentlich positiv meinte. Und hinzu kommt, dass ich eine vorbildhafte Zicke bin. Ein Abwehrmechanismus vor Verletzungen. Und dann bin ich live noch so was von schüchtern, dass ich regelmäßig meinen Mann zur Weißglut treibe. Wer damit klar kommt, darf gerne hallo sagen. Ich würde mich freuen.

Schlussakkord
Sarah schlürft die inzwischen kalt gewordene Neige des Kaffees in Ihrer Tasse aus. Krallt sich den letzten Keks – erhebt ihren Körper, lächelt mich an, und schwebt geisterhaft gen Blog-Türe, die sich von selbst öffnet, so als würde eine Geisterhand diese voll im Griff haben. Ein Gespenst? Laaaach. Meine hölzerne Blog-Türe fällt knallend ins Schloss. In diesem Moment, den man nur begreift, wenn die Skurrilität blüht – vernehme ich ein metallisches Geräusch, das Kettenrasseln ähnelt. Hiiiilfe, ich träume! Teufel noch mal, bin ich erschreckt! Puh … Rasselschreck steht vor meiner Wenigkeit und hat üble Dinge mit mir vor. Kann er denn durch geschlossene Blog-Türen schweben oder erzähle ich Euch nur Nonsens? Fantasien schweben, jedoch Geister auch?

Danke Marlies, dann ess ich auch noch den letzten Keks. Wer braucht schon LOGI. Einmal wird den Blutdruck schon nicht verschlimmern.
 
Bedanke mich bei Sarah Drews, die es bis hierher geschafft hat, meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Wie nenne ich es immer? Die Göttin Artemis verneigt sich ehrfurchtsvoll vor ihrem Gegenüber – bekommt die ´Omme´ leider nicht mehr ins senkrechte Lot. Auch Rasselschreck tut es mir gleich.  
  
Hier zum Perma-Link-Beitrag des Folgeblogs, der Euch schon sehnsüchtig erwartet. Knarrend öffnet sich die Holzblogtür. Kann auch sein, dass an rasselnden Ketten eine Zugbrücke herunterpoltert.  Hereinspaziert.

http://buechertraeumerei.blogspot.com/2017/03/blogtour-lustige-kindergeschichten-tag-5.html
 
 
 






























 




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