Dienstag, 5. Januar 2021

Rezension zu "Winter der Hoffnung" von Peter Prange

 Ich habe viele Erzählungen von Menschen gehört und gelesen, die vom Krieg und den Zeiten danach berichteten, aber das Buch toppt alles, SUPI

ein außergewöhnliches Buch , welches Hoffnung weckt in einer Zeit, die kaum welche schürt

Danke erstmal dass ich dieses tolle Buch lesen durfte, es war ein Erlebnis, und das sage ich bewusst.

Denn auch wenn meine Großmutter und auch mein Vater damals als Vertriebene aus dem Osten über die Oder nach Deutschland kamen, auch sie viel über den Krieg und die Zeit danach erzählt haben, es war nicht so schön erzählt, wie in diesem Buch.

Das Buch handelt vom ersten Weihnachtsfest nach dem Krieg 1946.

Es herrscht Hunger, Armut, Not, Wohnungsnot und nur auf Zuteilungsmarken bekommt man nicht mal ansatzweise das, was man zum Leben braucht. 

Doch die Leute sind voller Zuversicht, auch wenn es die Eine oder andere Niederlage gibt, sie schöpfen aus allem Hoffnung, die sich in diesem Buch auch widerspiegelt.

Einzigartig, aber sehr gut, konnte mich der Autor mitnehmen in diese doch recht anspruchsvolle Zeit, mit zerbombten Häusern in denen es kalt, grau und kaputt ist.

Und genau das macht das Buch zu einem Erlebnis, welches ich gerne weiter empfehle und noch dazu gebe ich volle 5 Sterne für dieses schöne Buch, wo mir auch das Cover sehr gut gefällt, denn auch wenn es nicht so bunt dargestellt ist, bringt es das Buch noch ein bisschen hervor.



Montag, 16. November 2020

Neuer überarbeiteter Buchtrailer von meinem Krimi "Die einsame Wölfin" D...

Sonntag, 15. November 2020

Die einsame Wölfin Diebstahl im Vatikan

Samstag, 24. Oktober 2020

Rezension zu Dr. Rodolfo Anwalt der Tiere verklagt den Menschen

 Kurzmeinung: Dr. Roldolfo ist ein Buch, welches nicht für Menschen geschrieben ist, die gern ein Schnitzel oder ein Steak auf dem Teller haben, aber ....

Tierquälerei in einem Buch gepackt in so hoher Konzentration Mutig aber der Schreibstil ist verbesserungswürdig

ich habe mich zwar auf das Buch von Jürgen Zwilling gefreut, aber schon  nach 2 kapiteln verging mir das lesen deutlich, denn so viel Tierquälerei in einem Buch gepackt zu lesen und dabei nicht zu weinen, fiel mir schwer.

Aber auch ich muss Fleisch essen, sonst würde ich leider nicht mehr leben und das meine ich ernst, denn es gibt Menschen, die ohne Fleisch-Konsum nicht existieren können, wie Blutarmut, Skorbut und Co nur mir tierischem Eiweiß behandelt werden können.

Doch setze ich mich auch gegen die Massentierhaltung und deren Folgen ein.

Klappentext:

Dr. Rodolfo   vertritt die Tiere gegen den Menschen .Aus seiner tierischen Anwaltspraxis schildert er in einzelnen Mandaten, die ihm Tiere übertragen haben das leid, welches Menschen ihnen angetan haben.

Katze Mimi als tierische Assistentin unterstützt ihn mit philosophischen Gedanken.

Beide Dr. Rodolfo und auch Katze Mimi fordern das Recht der Tiere in das Grundgesetz aufzunehmen, denn sie beschreiben die Grausamkeiten der Menschen gegenüber den Tieren detailgetreu und nehmen Bezug auf die Paragraphen des Tierschutzes, die auf fast jeder Seite gebrochen werden.

, gut gedacht, aber noch weniger in der heutigen Zeit umgesetzt, denn heute heißt es mehr, billiger und auf Kosten der Tiere, der Allgemeinheit und gegen die eigene Gesundheit.

Fazit; ich war kurz davor das Buch abzubrechen, aber auch wenn ich mich selbst nicht ausnehme, so sollte jeder Mensch mal über seinen Fleisch-und Fisch-und Eiweiß-Konsum nachdenken.

Der Schreibstil ist aber gewöhnungsbedürftig, sogar die ständigen Wiederholungen am Ende jedes Kapitels nerven doch gewaltig, denn sie wiederholen sich ohne auch nur den Hauch einer Änderung schreiben zu wollen.

Auch die Philosophischen Gedanken in Form von Gedichten stören dann den Lesefluss gewaltig, sodass mir leider nichts weiter übrig blieb als nur 3 Sterne zu geben

auch das Cover hätte ruhig etwas mehr Pepp vertragen können.  




Mittwoch, 23. September 2020

Rezension zu " der falsche Karl Valentin" vom Gmeiner Verlag

 Kurzmeinung: Karl Valentin ein Star der 20er Jahre, für mich unnahbar und leider nicht mein Fall

Karl Valentin und der Doppelgänger, ist ein Krimi, aber leider nicht mein Fall

Auch wenn es mir leid tut um die Einladung in eine Leserunde, auch Geschichte der 20er Jahre mich interessierte, aber leider musste ich schweren Herzens dieses Buch vorzeitig abbrechen.

Klappentext: Frisch erwischt! München 1926. der erfolgreiche Komiker und Sprachakrobat Karl Valentin bekommt ein lukratives Angebot aus den USA für 2 Jahre Bühne und Film. Fast zeitgleich taucht ein dreister Doppelgänger in München auf, ebenfalls aus Amerika. Zum heiligen Plagiarius, steckt dahinter etwa ein abgezirkeltes Komplott? 

Valentin wird in seinen Grundfesten erschüttert. Er kämpft mit sich und seinen Ängsten und fürchtet um seine Originalität und Identität. Wird es ihm gelingen , den Konkurrenten zu stoppen? 

Diese Story klang nicht schlecht und machte mich auch neugierig, aber als ich die ersten Sätze las, wurde ich regelrecht von Synonymen überrannt, was mich jedes mal beim lesen stoppte.

Ich habe nichts gegen hochliterarische Werke, und auch nichts gegen anspruchsvolle Bücher, aber ich kam einfach nicht vorwärts. immer musste ich die Sätze mit den Synonymen doppelt lesen und das strengte an, und langsam verlor ich dann auch die Lust auf das Buch.

Ich weiß, das Geschmäcker sehr unterschiedlich sein können und Hochachtung vor einem Autor, der zu mehr geboren ist, aber das Buch war nicht meins und so kann ich gerade noch 3 Punkte geben. 



Samstag, 5. September 2020

Totenweg, Landschafts-Roman oder Krimi? Doch ein Krimi der sich auf den zweiten Blick zu lesen lohnt

 ich habe jetzt ziemlich lange gebraucht, dieses Buch zu lesen, erst auf der Frankfurter Buchmesse 2019 als Dankeschön für ein nettes Gespräch zwischen Autoren und Aussteller bekommen, aber jetzt erst die Zeit gefunden es zu lesen.

Klappentext: SIE KENNT DEN MÖRDER UND SCHWEIGT, BIS DIE VERGANGENHEIT SIE WIEDER EINHOLT

In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt wochenlang im Koma. War es ein Mordversuch?

Sie kehrt auf den Bauernhof ihrer Eltern in die Elbmarsch zurück, denn sie hat lange keinen Kontakt zu ihren Eltern, da sie ihr einziges Kind, nach dem Tod eines Mädchens auf dem gleichen Dorf zu Tode kommt, in ein weit entferntes Internat geben, um sie zu schützen.

Der Täter wurde nie gefunden, auch Kommissar Haverkorn, der langsam an seine Pension denkt, möchte endlich diesen Cold Case lösen, aber es geschehen noch viel mehr andere Dinge in Deichgraben, als ihm lieb ist.

Frida fällt die Rückkehr in ihr Heimatdorf schwer, und auch einige Dorfbewohner sehen Frida nicht gerne, vor allem 2 Familien ist sie ein Dorn im Auge, dabei kennt sie den Mörder, aber schweigt weiter bis zu jenem Tag, als ein 12 Jähriges  Mädchen verschwindet, ausgerechnet die Tochter ihrer Jugendliebe.

der Klappentext stand so nicht auf dem Buchrücken, aber ich habe es in meine eigenen Worte gefasst, um den Krimi, der erst anmutete wie ein Landschaftsroman, später aber erst deutlich an Spannung gewinnt.

ich fand den Krimi als solchen sehr spannend, auch wenn er erst recht spät beginnt.

Pluspunkte sammelt die Autorin durch die guten  und flüssigen Beschreibungen und später im ausgedehnten Spannungsbogen.

Ich konnte oft genug das Buch weglegen, kam aber immer wieder schnell in die Story auch nach Tagen noch.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen an das Buch und auch eine Leseempfehlung