Freitag, 16. Oktober 2015

-SCHAUKELJUNKIE-. Humoriges aus meiner Trickkiste. Schaukeln bis der Arzt kommt.

                        
Bild von Pixabay in PublicDomain
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Willkommen auf Haneltmania

Eine neue Story wartet auf euch, die es definitiv in sich hat. Kann man vom Schaukeln in eine tiefe Abhängigkeit rutschen?. Alles ist eben möglich. 



                Schaukeljunkie (Humoriges)
Es gibt ja die dubiosesten Süchte auf dieser Welt. Ist man erst einmal einer Sucht verfallen, egal um welche es sich handelt, kann man einfach nicht damit aufhören. Ständig wohnt dem Körper als auch der Seele ein unbändiger Drang inne, es immer wieder zu müssen. Wovon ich hier schreibe?. Natürlich meine ich das Schaukeln. Kann man exzessiv auf einer Wippe-Dippe, einem Pferd auf einer flexiblen dicken Metallfeder, einem Reifen, der an beiden Seiten mit einer Kette aufgehängt ist, und, und, und. Zuerst ist es noch ein Hobby, das kindliche Freude in einem hervor ruft. Jedoch steigert sich die Lust nach einigen Tagen immens. Schaukeln, bis der Arzt kommt. Schaukeln, bis zum Abwinken. Eben so lange, bis das Hirn die Umverpackung verlässt oder sich der Magen nach außen stülpt. Man den vorab gegessenen Eintopf der Straße überlässt. Wonne in höchster Vollendung?. Für den Einen schon. Jedoch den Anderen ein Teufelskreis, aus dem es kein entrinnen gibt. Man kann zum Junkie mutieren, für den es absolut zum jetzigen Zeitpunkt keine Heilungschancen gibt, da keine probaten Therapien angeboten werden.  
Tasa, eine kleine lustige Dame älteren Jahrgangs, will es noch einmal so richtig krachen lassen. Nicht dass sie jetzt etwa Bock auf wilde Partys hätte. Nein, nicht wirklich. Es fehlen immerhin schon einige Freunde, die ihre Seelen ins Nirwana haben driften lassen, da es ihnen auf der Erde zu langweilig wurde. Somit ist das Thema Party abgehakt. Schon ziemlich lange. Vor Humor und Lebensfreude fast übersprühend, driftet sie ab und zu in ihre Kindheit zurück. Was war das für eine tolle Zeit, in der man einfach das Kind sein genießen konnte. Kleine lustige Spiele wie Seilhüpfen, Murmeln aus Ton und Bucker aus Glas, versuchen in ein Erdloch zu schnippen. Also mit dem Zeigefinger quasi dort hinein zu kullern. Himmel und Erde spielen. Hierzu zeichnete man mit Kreide auf den Gehsteigplatten am Anfang das Wort Erde ein. Hernach auf der nächsten Platte die Zahl eins. Auf der Weiteren wurde die Platte mit der zwei und der Zahl drei halbiert. Dann folgte wieder eine mit der Zahl vier. Usw. Konnte man ellenlang fortsetzen. Am Ende der letzten Platte stand das Wort Himmel. Man platzierte sich nun auf der Platte Erde und warf ein Kettchen, evtl. gebastelt aus Büroklammern, auf die eins. Man hüpfte nun mit einem Bein auf den Platten herum. Durfte allerdings nicht das Kettchen bespringen. Man hob es auf, immer noch auf einem Bein stehend und warf das Kettchen in das nächste Plattenkästchen. Sah irgendwie nach hopsen aus. Ja, es hieß ja auch HOPSE.
Irgendwann wurde man dieses Spieles überdrüssig und versuchte sich mit anderen ausgedachten Methoden der Langeweile zu entkommen, die Zeit um die Ohren zu hauen. Tasa sinniert und sinniert, und am Meisten würde sie liebend gerne wieder schaukeln. Denn hopsen fällt ihr mittlerweile etwas schwer. Die morschen Knochen röhren dermaßen, dass man es kaum überhören kann. Also, nicht so toll. Hierzu begibt sie sich des Nachtens auf den in der Nähe liegenden Spielplatz und setzt sich in den Gummireifen, der beidseitig von Ringketten gehalten, an einer Stange baumelt. Schwingt beide Beine nach vorne. Der Ring setzt sich langsam in Bewegung und wird durch das Zurückkatapultieren immer schneller. Nicht nur das, sondern das Monstrum LKW-REIFEN gewinnt mächtig an Höhe. Tasa jauchzt, jubelt vor Vergnügen und kann einfach nicht aufhören. Dabei dreht sie sich mit dem Reifen um die eigene Achse und schaukelt weiter. Macht eine Kehrt Drehung, und das Spiel beginnt von vorne. Der helle Wahnsinn mit anzusehen, wie eine alte Dame so viel Vergnügen haben kann.
Am nächsten Tag oder besser gesagt in der Nacht, muss sie erneut schaukeln gehen. Genauso verhält es sich am übernächsten und überübernächsten Tag. Ein perfides Suchtspiel nimmt seinen fatalen Lauf. Quasi in den Fängen dieser  unheilbaren Krankheit, aus der sie niemals heraus kommen wird. Leider wird Tasa nicht bewusst, dass sie zu einem Junkie geworden ist, der ein Leben lang darauf angewiesen ist, schaukeln zu müssen. Der Schauplatz ihrer immensen Lust ist dieser Kinderspielplatz. Jede gottverdammte Nacht. Wenn ihr Tasa auch einmal beäugen wollt, kommt einfach dort hin und seht ihr beim narrischen Schaukeln zu. Aber Vorsicht, macht es ihr nicht gleich. Denn das Schaukeln birgt gewisse Gefahren. Ihr wisst schon. ABHÄNGIGKEIT ohne Ende.
© Marlies Hanelt 16.10.2015    



 

Dienstag, 22. September 2015

-FROSCHGEDICHT- Lustiges zum Abgewöhnen

                  
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Willkommen in meinem Blogreich des
          -FACETTENHAFTEN-

 Diesmal keine Surrealistik, sondern ein Gedicht. Giftige grüne Pfeilfrösche sind ungenießbar. Nicht nur das, sondern sie bewirken nach dem Verzehr, dass der Körper hernach in eine Art von tötlicher Stasis fällt. Er nicht den Hauch einer Chance hat, daraus zu erwachen. Was mir hierzu eingefallen ist, seht selbst...




Grün ist gefährlich

Ein Fröschlein, grün auf seiner Haut,
hat sich mal was blödes getraut.

Hüpfte zum Teich mit riesengroßen Augen,
um das kühle Nass zu saugen.

Da kam auf schnellen Schwingen ein Storch,
vom Himmel wohl geflogen

und hat ihn in seinen Schlund gezogen.
Genüsslich dann zerkaut und geschluckt.

Kurz darauf wieder ausgespuckt.
Jetzt hockt das Fröschlein wieder dort,
an des Teiches Ort.

Der Kreislauf wäre längst geschlossen,
hätt‘ der Storch den Frosch wohl fein genossen.

Ungenießbar durch seine Haut,
hat sich der Storch trotzdem getraut.

Allerhand, was der Storch daraufhin erfand.
Steckt einfach seinen Kopf in den Sand.

Tät' hernach den Frosch nicht mehr seh'n,
so tät's immerhin ja konstruktiver geh'n.
Kann man durchaus versteh'n. 

Die Moral von der Geschicht‘,
esse unverdauliche und giftige Frösche nicht.

© Marlies Hanelt

 

Donnerstag, 10. September 2015

-EIN NEUES GEDICHT DES AUTORENKOLLEGEN KLAUS KURT LÖFFLER-. Der Rettungsengel





Willkommen meine lieben Blogleser

Diesmal habe ich wieder ein ziemlich langes Gedicht von einem netten Autorenkollegen für euch. -Das 80- Liter Faß stammt übrigens auch von ihm. Ebenfalls das -Müllgedicht-.
          KLAUS KURT LÖFFLER
Immerhin kenne ich so einige Autorenkollegen/innen auf Facebook, mit denen ich gerne zusammenarbeite. Das Resultat könnt ihr hier lesen. 
Apropos, Klaus Kurt schreibt tolle Jugendbücher im Genre Krimi. Auch für Erwachsene. Erster Band, -Max und Micha, die Juniordetektive vom Wolfgangsee-. Inzwischen ist ein fünfter Band mit dem Titel -Das verschwundene Mädchen- erwerbbar. Ihr findet den Link und das passende Cover hierzu auf der rechten Seite meines Blogs. Wie alle interessanten Infos unter dem drehenden Info -I-. 
Wer sich informieren möchte, kann auch gerne seine SITE besuchen. 


 


  
  Der Rettungsengel
Einst fuhr ich, dass ich sie bezwänge,
mit Pkw durch Straßen Enge.
An einer Kreuzung dann sehr bald,
da macht´ ich unvermittelt Halt.

Welch´ Einmündung mußt´ ich nehmen,
zur Weiterfahrt, der unbequemen?
Nach rechts, nach links od´r gradeaus?
Wie fand ich aus den Schluchten raus?

Und während ich noch überlegte,
nach mir Verkehr sich schnell bewegte:
Er staute auf sich schon recht lange
zu einer großen Fahrzeugschlange.

Dieweil der Mensch ist ungeduldig,
sie machten sich des Hupens schuldig.
Erst leise mit vereinzelt Pausen,
dann stärker fast wie Sturmesbrausen.

Das tat mir in den Ohren weh,
beeinträchtigte Resümee!
Die Entscheidung wurde schwerer,
je mehr ich ward zum Auto-Märer.

Es wurde dadurch nur noch schlimmer,
dass Sohn, auch ohne jeden Schimmer,
rief laut, um Ärger zu ersparen:
»Willst nicht endlich weiterfahren?«

Schließlich platzte dann der Kragen
dem Manne hinter uns im Wagen!
Er riss auf die Fahrzeugtür
und war gleich drauf schon da bei mir.

Mein Sohn sagte: »Jetzt gibt´s ´ne Krise,
der Mensch ist groß fast wie ein Riese!«
Ich fragte mich voll ängstlich Schrecken,
was konnt´ mich aus der Lage retten?"

Weiterfahren, war nicht drinn:
Wusst´ ja immer nicht wohin!
Den Streit gewaltsam auszutragen,
konnte ich erst recht nicht wagen!

Da trat ich Flucht nach vorne an,
zu brechen Wut des, der da kam.
Ich öffnete die Wagentür
und sagte freundlich mit Gespür:

»Das ist ja wirklich furchtbar nett,
dass Sie mir helfen! Ich da hätt´
gleich eine Frage denn an Sie:
Wo geht es zu der Sinfonie?«

Der Mann, gekommen, um zu stellen
zur Rede mich mit Maulesschellen,
hielt ein, verblüfft, nun obendrein
ein Rettungsengel nur zu sein.

Ein kurzer Kampf, dann siegte wohl,
bei ihm der Wunsch, zu sein Idol,
der rettend in Verkehr greift ein,
und hilft, wo andre sind gemein!

Er nahm deshalb die Rolle an,
erklärte mir ausführlich dann,
welch´ Straße ich zu fahren hätte,
bög´ ab ich jetzt gleich um die Ecke.

Beschrieb dann auch so ganz genau,
als gäb´ es keinen Verkehrsstau,
für welche Streck´ ich sollt´ entscheiden,
um Umweg tunlich zu vermeiden.

»Und falls Sie doch nicht weiter wissen,
Sie mich nur nochmals fragen müssen!«
Mit diesen Worten ging er weg,
als ob erfüllt wäre sein Zweck!

Ich fuhr dann auch auf schnellste weiter,
ob des Geschehens durchaus heiter
und froh, dass die Gefahr
jetzt erst einmal vorüber war!

»Das ist noch einmal gutgegangen!«,
hat Sohn zu reden angefangen.
»Doch warum fragst du das vorhin:
Zur ›Sinfonie‹ woll´n wir nicht hin?!«

»Das ist spontan mir eingefallen,
ich dacht´, Kultur, fänd´ Wohlgefallen!
Ich konnte schließlich nicht gut wagen,
nach dem Nachhauseweg zu fragen!«

»Das war«, sprach Sohn, »kein Zeitgewinn,
denn jetzt wir müssen erst dorthin:
Der ›gute Mensch‹ aus hint´rem Wagen,
tut weiterhin dahinter fahren!«

Da mußten wir ´nen Umweg machen,
ich konnte nicht darüber lachen,
und an ›Sinfonie‹ mit Lichterblinken
dem ›Rettungsengel‹ dankbar winken.

Zum Glück wir kannten uns jetzt aus
und waren deshalb bald zu Haus!
Will jetzt einmal so recht nichts frommen:
»Heißt es: Soll Rettungengel kommen?!«
(c) Klaus Kurt Löffler

Mittwoch, 9. September 2015

-TRAILER ZU MEINEM EROTISCHEN HORRORWERK- -Der perfide, schwarze Leuchtturmwärter-.



           


Hallöchen und Willkommen auf meinem Blog
            -HANELTMANIA-
   Dem Reich des Facettenhaften.

Endlich kann ich euch den Trailer zu meinem Werk
    -Der perfide, schwarze Leuchtturmwärter-
vorstellen. Mein Kollege RALPH PAPE, der sich dem Genre Western exzessiv verschrieben hat, gilt hierfür mein besonderer Dank. Ohne ihn wäre dieser nicht entstanden.

Zu  beziehen ist das ebook nur beim MVC im Bereich EROTIK. Bitte gebt das Passwort 8888 ein und ladet euch das Werk auf euren Reader. Zudem findet ihr hier noch andere erotische Werke, die es lohnt einmal durch zu stöbern. Daaaaanke. 

http://www.mondscheincorona-verlag.de/shop/erotik/?logout=1 

Ich wünsche euch illusteres Lesevergnügen.
Eure Admina Marlies Hanelt
 

Donnerstag, 23. Juli 2015

-,,OH, MEIN GOTT!"- Göttliche Surrealistik zum SCHMUNZELN

                       
(Grundbild von Pixabay in Public Domain
und Paint)
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Ein Herzliches Willkommen an alle meine Blogbesucher und Stammuser meines
                 Facettenblogs 

Diese surrealistische Story ist diesmal etwas Besonderes. Nicht deswegen, weil sie meiner Fantasie entsprungen ist, sondern sich auf humovoller und extraordinairer Weise mit dem Thema Kirche, dem lieben Gott und seinen Priestern beschäftigt. Man kann diese Thematik mit einem zwinkernden als auch verschlossenen Augen angehen. Ich habe mich jedoch für das zwinkernde Auge entschieden und präsentiere euch hierzu meine spezielle Sichtweise.

Lasst euch also auf den Wochenmarkt von Ganderkesee entführen und lest, was Pater Brown antreibt....



                      „Oh, mein Gott!“


Pater Brown, ein in sich gekehrter Priester der hiesigen Kirchengemeinde in Ganderkesee, sieht es als eine heilige Passion für seinen Kirchenjob an, verschiedene Kräuter aus dem Garten des Klosters aus gleichnamigen Ort auf dem Markt anzupreisen. Frisch gezupft und in Körben locker deponiert, steht er hinter dem hölzernen Kräutergabentisch seines Standes und frohlockt in den höchsten Tönen. Die schwarze Soutane eng um den dürren Leib geschlungen, wirkt er wie ein düsterer Kräutergötterbote, dem es offensichtlich nur nach einem gelüstet. –Kräuter in Hülle und Fülle-.
Genau diese Freude darüber steht ihm auch förmlich ins Gesicht geschrieben, und das schindet immensen Eindruck auf die Kunden, die sich wie eine Traube vor dem Stand die Beine in den Bauch stehen. Pausenlos wedelt Pater Brown mit beiden Armen herum und gestikuliert dazu wie wild herum. Der Erfolg um den Verkauf besagter Kräuter lässt auch nicht lange auf sich warten, denn er hat sich etwas Extravagantes hierzu einfallen lassen, was den anderen Patern nicht obliegt und inne wohnt. –Reimen bis der Arzt kommt-. So hebt er denn seine piepsige Stimme an und flötet immer wieder denselben Spruch. „Dill, so Gott will!“.  Das Gejaule nimmt einfach kein Ende, und plötzlich wird es dunkel. Schwarze Wolken ziehen auf, aus denen hernach Donnergrollen, gefolgt von grellen Blitzen, sich vom Himmel hernieder auf Gottes Erdenrund den Wolf toben. Geben sich quasi den Schlagabtausch mit Pater Brown Gelaber. Eine Mischung der besonderen Art, was die Zuschauer nicht davon abhält, weiterhin vor dem Stand zu verweilen und zuzuhören.
Sie sind so in Pater Browns Bann gezogen, dass sie selbst den strömenden, prasselnden, einsetzenden Regen nicht bemerken, der ihre Kleidung völlig durchtränkt. In diesem Moment geschieht das absolut Unfassbare und Übersinnliche. Auf einer riesigen Wolke schwebt der liebe Gott hernieder und stoppt sein Gefährt per Handbremse. Kommt abrupt vor Pater Browns Stand zum Stehen und dümpelt auf halber Höhe davor herum. Das super gebaute Gottesgefährt wiegt sich von einer Seite zur anderen und schwankt leicht, da die Bremsbelege kaum noch vorhanden sind und die Stoßdämpfer auch erneuert werden müssten. Na ja, es ist eben weder modern, noch irgendwie ansatzweise aufgetuned. Definitiv uralt. Da hätte der liebe Gott durchaus schon einmal eine TÜV Untersuchung vornehmen lassen können. Käme dem Himmelsrat ziemlich teuer. Jesus und seine Jünger haben da auch ein Wörtchen mitzureden.
Er hockt im Schneidersitz auf einem stilvoll gestylten Wolkensessel und streicht sich sanftmütig über seinen langen weißen Gottesbart, der nun wirklich eine Rasur vertragen sollte. Leider lässt ihm seine Gottesarbeit keine Zeit für Pflegemaßnahmen in kultivierter Richtung. Es gibt einfach mannigfaltig viel zu tun im Himmel. Dementsprechend ist sein Bartvolumen aufs voluminöseste angewachsen und lässt keinen Blick auf sein Gesicht zu. Plötzlich beginnt der BOSS zu reden. „Pater Brown, du alter Spacke. Warum hast du mich gerufen?. Ich habe nun wirklich mehr zu erledigen, als auf dein Geheiß hin nieder zu kommen und DILL zu kaufen!“, tönt er mit sonorer Spinnenweben belegter Stimme und ist sauer. „Dennoch, fürchte dich nicht. Wenn du dreimal das Vater Unser betest und deine Gelübde strickt beachtest, will ich dir verzeihen. Vergiss bloß nicht, dich im Nachhinein zu bekreuzigen, sonst wirkt dieser faule Zauber nicht!“. Der BOSS grinst in den Gottesbart hinein und ist mit seinen Gedanken bei seiner holden GELIEBTEN im Himmel. Er frönt, quasi als Maßnahme des Entspannens, dort seinen frivolen exzessiven Gottesspielchen, die er mit reichlich Fantasien ausschmückt.
Pater Brown glaubt eine Fata Morgana vor sich zu haben und halluziniert auf Teufel komm raus. Greift mit seinen Armen in Richtung Wolke, um sich zu vergewissern und verfehlt nur knapp das Ziel. Eine Stimme ruft in göttlicher Weise, „Denkste, Pater Brown!. Knapp daneben ist auch vorbei!. Noch einen Versuch gibt es nicht!“. Plötzlich verstummt die Geisterstimme und auch die Wolke löst sich langsam auf. Beginnt schemenhafte Konturen anzunehmen, bis sie nicht mehr zu sehen ist. Weg, einfach so. Das Einzige was Pater Brown noch über seine trockenen Lippen bekommt ist, „OH, MEIN GOTT!, VERLASSE MICH NICHT!. ICH HÄTTE ANSTATT DILL AUCH NOCH PETERSILIE UND BÄRLAUCH IM ANGEBOT!“. Pater Brown schaut zum Himmel, an dem bereits die Sterne zu funkeln beginnen. Auch die Käufer sind verschwunden. Hat er sich das nur eingebildet oder hat ihm der BOSS wirklich einen kurzen Besuch abgestattet, auf seinen Wunsch hin?. Beim nächsten Markttag muss sich Pater Brown unbedingt einen anderen Reim für die Kräuter ausdenken, sonst geschieht wieder solch wundersames Erscheinungsbild, was ihm nicht geheuer ist.
Besuchen sie auch meine Homepage. Unter dem Titelbutton –Lesefutterausleihe- gibt es tolle Storys. Viel Vergnügen.
© Marlies Hanelt 22.Juli2015
Lachen erhellt den banalen Alltag und lässt ihn uns besser ertragen.