Sonntag, 14. September 2014

WORTE SIND MEIN LEBEN... --ARTIKEL--


                             
(Logo made by WORD)

Hallöchen, und herzlich Willkommen in meinem BLOGREICH

Diesmal habe ich einen Artikel für euch. Es geht hierbei um WORTE, deren Wirkung auf Menschen und das Ziel, was man mit eben diesen erreichen möchte oder manchmal muss.



     Worte sind mein Leben…
Jetzt wird sich der ein oder andere fragen, wie können Worte ihr Leben sein?. Das Leben besteht doch nun wirklich aus ganz anderen Dingen. Natürlich, gebe ich dem fragenden Leser zur Antwort. Jedoch sind diese für mich als Bloggerin und Hobbyschreiberin, wie ich mich derzeit tituliere, das Ausdrucksmittel schlechthin. Örtlichkeiten, Situationen, Gefühle und Protagonisten bekommen von mir ein sehr spezielles LEBEN eingehaucht, um sie lebendig werden zu lassen. Man kann im hypothetischen Sinn morden, lieben, vernichten, psychopathisch als auch in einer anderen Art alles herauslassen, was das Gehirn eines Autors quasi beseelt. Das hängt davon ab, wie ich selbst gerade drauf bin. Darum schreibe ich niemals in einem speziellen Genre, sondern bevorzuge einen Mix aus allen. Dadurch wird eine große Facettenwelt abgedeckt, in der man sich tummeln als auch ausleben kann. Sie gibt einfach mehr her.  
Meine Gedanken und Gefühle werden mit denen der Protagonisten deckungsgleich. Das hat zur Folge, dass ALLES quasi LEBT. Ich möchte den Leser/in mit einbeziehen und eintauchen lassen in meine WELT, so dass er glaubt, mittendrin zu sein. Erst dann habe ich mein Autorenziel erreicht.
WAS SIND WORTE UND WIE FÜGT MAN DIESE ZU INDIVIDUELLEN, WIRKUNGSVOLLEN SÄTZEN ZUSAMMEN
Worte finden wir im DUDEN oder LEXIKON. Anwendbar zum Beispiel für die Grammatik als auch Etymologie. Es sind vom Grund her einfach nur Worte, nach deren richtiger Schreibweise, Herkunft und Zuordnung wir suchen. Das Wortgeschlecht ist wichtig. Männlich/der, weiblich/sie oder sächlich/es. Singular und Plural sind ebenfalls nicht immer banal umzusetzen. Auch die Gross- und Kleinschreibung hat es definitiv in sich. Damit stehe ich immer noch etwas auf Kriegsfuß. Beispiel: FALSCH: Atlas>Atlässe. RICHTIG: ATLAS>ATLANTEN. USW. Die deutsche Sprache ist selbst für uns Autoren/innen meist immer noch ein Buch mit sieben Siegeln, die es gilt zu entschlüsseln. Man lernt darum niemals aus. Immer wieder muss ich mir den virtuellen DUDEN vornehmen, um erneut über die DEUTSCHE SPRACHE fasziniert zu sein. Der sogenannte Aha-Effekt bleibt nie aus. Was also erwarten wir eigentlich von anders sprachigen Menschen, die sich der DEUTSCHEN SPRACHE annehmen möchten oder sollen?. Ist es nicht Wert, darüber einmal kurz nachzudenken?. Natürlich ist es das.
Fügen wir nun spontan irgendwelche Worte zu Sätzen zusammen, werden diese erst einmal keinen Sinn ergeben. Völlig logisch. Es fehlen einfach die sogenannten BRÜCKEN zu diesen. SPO. Subjekt, Prädikat, Objekt. Diese REIHENFOLGE sollte unbedingt eingehalten werden, damit ein vollständiger und verständiger Satz daraus wird. Die Anzahl der SPOs bestimmt jeder selbst. Man gibt dem Satz eine gewisse GRUNDFARBE und fügt noch GRAUZONEN hinzu. ADJEKTIVE zum Beispiel. Diese sind so individuell, wie der/die schreibende Autor/in es jeweils möchte. Es entsteht ein sehr eigener und eigenwilliger SCHREIBSTIL, den man durchaus immer noch optimieren und weiterentwickeln kann. Der/die Leser/in wird ihn annehmen oder auch nicht. Man muss mit diesem nicht unbedingt jedem gefallen. Damit selektiert man dann aus dem Kreise der lesenden Zunft. Erschafft  sich quasi einen Stammleserkreis.
Ich bin der Meinung, dass JEDER in der LAGE ist, diese FÄHIGKEITEN zu entwickeln. Man beginnt zunächst einfach drauf loszuschreiben. Schließt das virtuelle Manuskript, um es an einem anderen Tag erneut zu öffnen und durchzulesen. Schon merkt man, dass gewisse WORTE umgestellt werden sollten, da sie einem so nicht mehr gefallen. Ein neuer Satz konfiguriert sich, dessen Sinn jedoch immer noch vorhanden ist. Dies ist eine HOHE KUNST, die einem Lektor/in gleich kommt. Quasi das Überarbeiten eines TEXTES ohne den tieferen Sinn zu verfälschen. Der HANDLUNGSSTRANG (Wie ein roter, sich durch die Geschichte ziehender Faden), muss unbedingt nachvollziehbar und logisch sein. Die Phase des Entwickelns eines eigenen Schreibstils wird eingeläutet. Erst schleichend, dann immer mehr exzessiv wachsend und fordernd. Ich bin heute immer noch nicht richtig zufrieden mit meinem Stil. Vielleicht auch deswegen, weil ich hundertprozentig sein möchte. Kann man eigentlich hundertprozentig sein oder auch manchmal nur achtzig- oder fünfzigprozentig?. Vielleicht entwickelt sich ja irgendwann einmal eine Art Wohlwollens und annehmen desselben.
Vielleicht habe sie dazu animieren können, das auch einmal zu versuchen. Meine Weisheit: ,,Wer es nicht versucht, kann auch nicht wissen, ob etwas geht. Ziemlich logisch oder?.  Darum, niemals aufgeben, sondern ständig weitermachen. Sie werden von ihren eigenen Ergebnissen entzückt sein. Ein Hochgefühl macht sich hernach im Körper als auch in der Seele breit. Ziele verfolgen, deren Wegbeschreitung vielfältig sein kann, denn viele Wege führen nach ROM. Wichtig: Der Weg ist das Ziel.
WORTE, DEREN BEDEUTUNG UND ZIEL
Worte tragen zu unserer Kommunikation bei. Schriftlich als auch verbal. Ohne diese könnten sich Menschen logischerweise nicht mitteilen. (Hier nehme ich die Gebärdensprache von aus. Eine höchst konstruktive, gestikulierende Möglichkeit, derer sich Menschen ohne Stimmenvermögen bedienen, um sich verständigen zu können.)
Worte entstehen nicht einfach so. Sie werden ab dem Babyalter gelernt. Die ersten Worte sind oft, MAMA, PAPA, wenn man Glück hat. Die Eltern sind es, die ihrem NEUGEBORENEN erst einmal ein GRUNDVOKABULAR beibringen. Im Laufe des wachsenden und älterwerdenden Menschen baut sich dieses anhand von Informationen durch lesen von Büchern, zuhören in diversen Gruppen, usw. auf. Familienmitglieder und GUTE FREUNDE sind eine Art von geistigem Potential. Darum sollte man auch keine Babysprache verwenden, sondern generell alles sprachlich richtig formulieren. Babys lernen schon früh, wie etwas richtig ausgedrückt wird. Beispiel: Bale für>Banane. Könnte hier endlos weiterführen.
Zudem ist es ganz wichtig, zu antworten, wenn die eigenen Kinder viel fragen. Waruuum?. Kennt doch jeder oder?  Die BEDEUTUNG und ERKLÄRUNG sollte schon noch dem Alter des fragenden Kindes angepasst sein, damit es verstehen kann. Keine komplizierten Worte benutzen, sondern einfache. Versetzen sie sich einfach mal in die Lage ihres Sprösslings, dann klappt das auch.
Hat der Mensch, je nach Alter, erst einmal einen gewissen Wortschatz für sich entwickelt, besitzt er die Möglichkeit sich allen Widrigkeiten gegenüber, verbal und schriftlich wehren zu können. Mit welchem Nachdruck er das macht, obliegt jedem Einzelnen selbst. Immerhin verfolgt man damit ein bestimmtes Ziel. Hat man dieses erreicht, offenbart sich einem eine Welt, die sich sehr eigenständig  anfühlt. Der WILLE ist also auch das Ziel und nicht nur der WEG.
Wie und in welcher Form setze ich meine Worte eigentlich ein?.
Der WORTSCHATZ entwickelt sich natürlich. Bei einigen Menschen ins Negative, bei anderen wiederum ins Positive. Es werden grundsätzlich positive Worte bevorzugt, denn negative können TÖTEN, im metaphorischen Sinne. Sie zerstören eine Freundschaft, Ehe und Partnerschaft. Richtige KOMMUNIKATION ist hierfür das ZAUBERWORT. Probleme können sich in NICHTS auflösen, wenn man sie ausspricht. ZAUBERN sie darum ein LÄCHELN auf das Gesicht ihres Gegenübers. Man wird ganz anders wahrgenommen, wenn man sich richtig artikulieren kann.
Ich wünsche ihnen ein facettenreiches, kommunikatives Miteinander mit ihren LIEBEN.
© Marlies Hanelt 14.September2014


  


    
  







 
 









 

 

Freitag, 12. September 2014

VIDEOLESUNG von und mit ELSA RIEGER. LEKTORIN/INDIE-AUTORIN


                           
(Bild: made by WORD)  

Hallöchen und Willkommen in meinem REICH des HUMORS und SKURRILEN Dingen des ALLTAGS...

Ich möchte euch dieses Video einfach nicht vorenthalten, da die LEKTORIN als auch 
INDIE-AUTORIN ELSA RIEGER ihre eigenen Werke mimisch und verbal sehr gut rüberbringt.

 
 Das muß jetzt einfach mal sein. Eine Videolesung von und mit unserer ELSA RIEGER (ADMINA der fb-Gruppe ,,Find ich gut Bücherladen,,. DANKE ELSA FÜR DIESE HOHE KUNST DES VORTRAGENS.

Hallo meine Lieben

Diese Lesung von und mit ELSA RIEGER ist einfach ein Hochgenuss. Die Betonung an den richtigen Stellen, genau so wie die Ruhepausen, um alles besser wirken zu lassen. Dazu die passende Mimik. Waaahnsinn. Da macht sich doch die Schauspielerausbildung bezahlt, die ELSA vor Jahrzehnten absolviert hat. Quasi dient diese Lesung als leuchtendes Beispiel für alle Autoren/innen, wie man seine Texte kunstvoll in Szene setzen kann, damit das Publikum mitgerissen wird. Unschwer zu hören, an den Lachanfällen desselben. Hört einfach mal rein.

http://www.youtube.com/attribution_link?a=OMOc-_knw6Y&u=%2Fwatch%3Fv%3D1LaNXjqaYjg%26feature%3Dshare



Wünsche euch viel Vergnügen.
Eure Admina Marlies Hanelt

 

Donnerstag, 11. September 2014

-DUOCARNS- DIE FANTASTISCHEN STERNENKRIEGER


                      

Hallöchen und Willkommen  in meinem      
                          BLOGREICH

Ich stelle euch den BLOG von
           PAT MC CRAW 
                   vor

-DUOCARNS-  DIE FANTASTISCHEN
                          STERNENKRIEGER 
                             GAY ROMANCE

Hier findet ihr die gesamte Serie dieser
                     HELDEN

Der Bloglink:

http://www.patmccraw.com/ 

Zusätzlich habe ich den Blog von PAT MC CRAW als Permalink auf der rechten Seite meines eigenen Blogs fixiert. Wer also ständig Zugriff auf diese site wünscht, einfach HANELTMANIA auf GOOGLE oder einer anderen SUCHMASCHINE eingeben, klicken und diverse andere PERMABLOGLINKS auf meinem BLOG besuchen. Die BlOGBEITRÄGE werden automatisch aktualisiert, wenn der BLOGGER etwas NEUES einstellt. Damit ihr immer auf dem LAUFENDEN bleibt. ZWINKER

So, ich  kann euch nur viel Spass beim LESEN wünschen. Darum, auf ins BLOG-LESEPARADIES.

Eure ADMINA  Marlies Hanelt



 



 

Sonntag, 7. September 2014

-Selbstschüsse mit weit-reichenden Folgen- aus meiner surrealistischen Belletristikkiste


                            
  SURREALISTISCHE    BELLETRISTIK

Hallöchen, meine lieben Fans des Surrealistischen.

        WILLKOMMEN IN MEINEM BLOGREICH

Für alle diejenigen, welche dem zugeneigt sind, gibt es ein weiteres Schmankerl aus meiner Fantasiewelt.



           Selbstschüsse mit weit-reichenden Folgen
Irgendwann im Laufe des Tages erhalte ich einen ziemlich negativen Anruf vom Finanzamt. Mir wird von einem monoton und sachlich sprechenden Behördenhengst mitgeteilt, dass ich Steuern nachzuzahlen habe. Übel, übel, denke ich zwangsläufig. Hake gleich nach, und frage wie hoch die Summe wäre. „1600 Euro, Frau Hanelt“, ist die prompte Antwort, die mich fast vom Sessel haut. „Wie bitte, 1600 Euro!“, schreie ich förmlich aufgelöst durch den Draht. „Da hat sich doch das Finanzamt bestimmt verrechnet oder?“, kommt von mir die eigentlich blöde Frage. Der Fiskus vertut sich niemals. „Nein, Frau Hanelt, laut ihrer Bezüge Nachweise vom Arbeitgeber haben wir alles richtig berechnet“. „Leider haben  sie Nebeneinkünfte erwirtschaftet, die ebenfalls steuerlich anzuzeigen sind“. „Sieh mal einer an, hätte ich ein Schweizer Konto, wäret ihr niemals dahinter gekommen oder?“, frage ich den Finanzbeamten mit einer gewissen Belustigung. „Haben sie denn ein Konto in der Schweiz?“, haut er gleich hinterher. „Natürlich, dort horte ich meine Millionen“. Versuche meinen aufkeimenden Lachanfall zu unterdrücken und korrekt zu wirken.
„Tatsächlich?“. In diesem Moment baut sich vor meinem geistigen Auge das verdutzte Gesicht des Amtsmenschen auf. Sehe quasi seine grauen, knochigen Gesichtszüge. Haare frisch gegelt, die mit einem korrekt gezogenen Mittelscheitel ziemlich albern wirken. Eine kleine, runde Metallbrille auf dem Nasenrücken, über dessen Rand er trostlos und trübe daher schaut. Eben ein zeitgenössischer Beamte, wie ihn jeder schon einmal gesehen hat. Jetzt gibt es kein Halten mehr für mich. Ich pruste los vor Lachen. Es hört sich an, als würden Hunderte von Hühnern gackern. Die 1600 Euro sind mir egal, da ich sie ohnehin nicht gleich bezahlen kann. Vielleicht sollte ich um Ratenzahlung bitten, kommt mir ein Gedanke durch mein gestresstes Gehirn.
Zwangsläufig folgt darauf die sehr konstruktive Frage, ob ich den Betrag auch in zwanzig Euro Raten abstottern kann. Funkstille am anderen Ende der Leitung. Merke, wie sich förmlich virtuelle Fragezeichen über dem Scheitel des Beamten aufbauen. Daraufhin brülle ich erneut in schallendes Gelächter aus. Muss sich der Typ doch ziemlich veräppelt vorkommen. Ich meine es aber total Ernst. Trotzdem lache ich wie verrückt, und kann einfach nicht mehr aufhören. Die Folge ist ein höllischer Lachflash vom Feinsten. Jedoch bleibt der Finanzjockey sehr sachlich, was mich zusätzlich anfacht. Ein Mensch ohne Humor geht eigentlich gar nicht, denke ich. Ist eben ein totaler, hundertprozentiger Beamte. Ja nee, ist klar.
„Ratenzahlung ist gesetzlich nicht vorgesehen“, setzt er das eigenartige Gespräch fort. „Sind sie des Wahnsinns kesse Beute, Mann?“, brülle ich durch den Hörer. „Mir ist es einfach nicht gegeben, die Knete einfach so rüber zu reichen“. „Mein Konto ist ohnehin schon weit in den Miesen“.
Wieder Stille in der Leitung. Plötzlich vernehme ich mehrere Knallgeräusche, peng, peng, peng. Sie lassen mir fast den Festnetzhörer aus der Hand fallen. Zudem höre ich nichts mehr. Kein Ton meines sonst so lauten Umfeldes dringt an mein Trommelfell, da es von dem lauten Getöse der Waffe zerfetzt worden ist. Nur noch ein Gedanke in meinen Gehirnwindungen, und die völlig abstruse Frage, Selbstmord mit drei Schüssen?.
Habe kein Geld, einen Haufen Schulden beim Finanzamt, und zusätzlich kein Gehör mehr. Ich ziehe die obere Schublade meines Schreibtisches auf, und will ihr die ständig geladene Walter PP entnehmen. Meine Augen blicken ins Leere. Also hebe ich meinen linken Arm, halte den Zeigefinger gegen die Schläfe und drücke ab. Der Fingerkuppe entweicht die Kugel, und rauscht mit hohem Tempo an meinen Augen knapp vorbei. Bleibt in der Wand stecken, und versaut mir die Tapete mit einem großen Loch, an deren Rand sich Schmauchränder bilden. Es qualmt fürchterlich. Noch nicht einmal richtig zielen und treffen kann ich. Klar, die Brille liegt ja auch im Schubfach, da wo sonst eigentlich die Walter PP Unterschlupf findet.  Hätte sie die Brille aufgesetzt, wäre die Frau jetzt wohl zerfetzt.
©Marlies Hanelt 7.September2014   





Samstag, 6. September 2014

-THE ARRIVAL-. -DIE ANKUNFT- Aus der Duocarns Reihe (English Version) v. Pat Mc Craw.


                         
                                                     

Hallöchen und herzlich Willkommen in meinem Reich.

Diesmal gibt es ein Schmankerl für alle die der englischen Sprache zugetan sind und sich bestens damit auskennen. 
                     --  GAY ROMANCE --

Pat Mc Craw bietet die Duocarns mit dem Titel
                   ,,DIE ANKUNFT,,
  
                  ,,THE ARRIVAL,,  
           
                   

in  ENGLISH VERSION an.  

                        


Zu bestellen über diesen  AMAZON-LINK

http://amzn.to/1uWa3EB 

E-book (Mobi) für NULL EURO
Printversion (TB)  für 9,90 Euro

Generell empfehle ich die gesamte Reihe der Duocarns. Pat Mc Craw lässt durch ihren Schreibstil den Handlungsstrang so rüberkommen, dass sich Situationen als auch Örtlichkeiten sehr gut vor dem geistigen Auge des Lesers aufbauen. Gay Romance in höchster Vollendung. Es knistert, jedoch nicht mit übertriebenen, platten, erotischen Szenen. Pat beschreibt diese sehr stilvoll. 

Taucht doch einfach in diese fantastische
DUOCARNS-WELT ein und lasst euch  verführen. 


Eure Admina Marlies Hanelt 



Freitag, 5. September 2014

-Technische Weltpremiere auf der IFA Berlin-. Surrealistische Belletristikgeschichte


                       
(Logo gefertigt mit WORD)


Hallöchen, und herzlich Willkommen in meinem BLOGREICH. Rechtzeitig zur IFA MESSE in BERLIN in den MESSEHALLEN am FUNKTURM, habe ich mir eine surrealistische Belletristikgeschichte einfallen lassen. 

So oder so ähnlich kann es ablaufen, wenn man seine Fantasien zu WORD bringt. Lest selbst, was mir mein GEHIRN diesmal vorgesponnen hat. 



Technische Weltpremiere auf der IFA Berlin
Für Menschen geeignet, die sich dem ständigen Denken in Eigenregie nicht mehr hingeben möchten
Schon wieder wird ein neuer Tag durch die aufgehende Sonne eingeläutet, deren wärmende, intensive Strahlen bereits schon morgens durch mein geschlossenes Schlafzimmerfenster dringen. Sie kitzeln die Nasenspitze, und blenden meine noch halb geschlossenen Augen. Bin ziemlich genervt, da ich vor habe, noch etwas zu schlafen. Leider wird daraus nichts. Also, aufgestanden und dem Tag ins Auge geschaut. Das Radio wird angestellt, und der Moderator quakt sofort los. „Liebe Hörer, heute hat die IFA in Berlin ihre Pforten geöffnet, bis einschließlich Mittwoch nächster Woche“. „Wir verlosen noch drei Freikarten, wenn sie sofort unter der Nummer 0335123456 anrufen und uns diese Frage beantworten“. Die Frage ist mir definitiv unwichtig, denn ich habe vor, selbst zu bezahlen. Wer weiß, ob ich überhaupt durchkomme, wenn ich dort anrufe, geht nur kurz ein Gedanke durch mein immer noch etwas müdes Gehirn.
Nachdem die alltäglichen Vorgänge wie waschen, kämmen, Zähne putzen, Kaffee kochen erledigt sind, kontaktiere ich die telefonische Tickethotline der IFA, und bekomme auch gleich eine Verbindung. Das hätte ich jetzt nicht gedacht. „Einen schönen guten Morgen, hier ist die IFA Tickethotline. Was kann ich für sie tun?“. Blöde Frage, denke ich. Was wird sie schon für mich tun können, außer Tickets verkaufen und an meine Anschrift schicken. Muss daraufhin in mich hinein grinsen. Immer dieselben, monotonen Call-Center Fragen. Obwohl, die Dame scheint nett, aber nicht übertrieben höflich. Also gebe ich ihr meinen Ticketwunsch nebst Anschrift durchs Horcherohr. „Sie können ihr Ticket auch abholen, dann geht es schneller“, gibt sie mir die hochinteressante Info durch die Sprechmuschel. „Da haben sie total Recht. Ich komme dann noch heute zur Ticketkasse am Funkturm“, antworte ich, schon etwas wacher im Körper. Der Kaffee entwickelt bereits seine volle Wirkung.
Nachdem ich mich mit der U-Bahn und dem in diese Richtung fahrenden Bus dort hin gequält habe, stehe ich völlig belanglos an einer langen Schlange von Menschen an, die offensichtlich den gleichen Gedanken hegen, die Messe zu besuchen. Nach ungefähr einer Stunde bin ich an der Reihe. Kaufe mir ein Billet und betrete die Messehallen am Funkturm. Himmel, was für ein Gewühle. Technikfreaks und Interessierte quälen sich mit hochroten Gesichtern durch den breiten Gang, an dem rechts und links die Firmen mit ihren Neuheiten die Stände positioniert haben. Plakate mit Werbesprüchen und Logos überfallen quasi jeden Messebesucher, und er hat keine Chance sich denen zu entziehen, was er ja auch eigentlich nicht möchte. Jeder Anbieter will ja sein Produkt möglichst unter die Menge bringen und auch verkaufen. Natürlich. Also muss er Interesse wecken und das Augenmerk auf sein Produkt lenken. Technische neue Geräte sind auf den Theken so platziert, dass man einfach nicht anders kann, um sie zu bestaunen. Zudem sind diese noch von Spotlampen so angestrahlt, dass sie dadurch besser zur Geltung kommen.  Ich laufe einige Stände weiter und bleibe abrupt stehen. Hier wird eine Weltneuheit auf dem Elektronikmarkt angeboten, die es in sich hat. Ein ziemlich kleines Gerät mit unzähligen Buttons und einem Display, was man sich mit einem eingezogenen Lederband ums Handgelenk binden kann. Ein Klettverschluss sorgt für sicheren und einfachen Halt. Das muss ich mir unbedingt näher ansehen und auch erklären lassen.
Also frage ich den Typen hinter der Standtheke, was dieses DING so alles drauf hat. Seine Antwort ist einleuchtend. „Die Handhabung ist simpel“. „Es funktioniert per Menüführung“, gibt mir der smart gekleidete Typ zu verstehen. „Sie haben diverse Möglichkeiten“, setzt er seine Info fort. „Menüebene eins misst ihren Blutdruck“. „Ebene zwei ihren Blutzucker“. „Ebene drei speichert die Kilometer, die sie während des Tages laufen“. „Die vier stellt fest, ob sie zu viel Cholesterin im Blut haben“. „Jetzt kommt der Hammer“. Der Verkäufer setzt dabei eine ernste Mimik auf und hebt zugleich seine Augenbrauen. Er drückt die Ebene fünf in der Menüführung, und auf dem Display erscheint –Name, Vorname – vollständige Anschrift, Geburtsdatum, Telefonnummer -. „Jetzt geben sie ihre persönlichen Daten mit dem Auswahlkreuz ein und springen von Eingabe zu Eingabe“. „Bestätigen sie mit OK, und schon können sie im Notfall ihre Angaben abrufen“. Fasziniert von seiner konstruktiven Erklärung blickt er mich fragend an. „Was halten sie davon?“. „Ist doch ne‘ tolle Erfindung, wenn man mal nicht mehr weiß, wer man ist, wo man wohnt und…..“. Warte den Rest erst gar nicht ab und unterbreche unsanft seinen Redeschwall. „Um Himmels Willen, ist das blöd“. „Diese Daten trage ich doch immer bei mir, nämlich auf meinem Personalausweis. Die Telefonnummer steht in meinem Diabetikertagebuch, das ich ständig bei mir habe“. „Was soll der Unfug?“. „Das ist doch keine Weltneuheit, sondern läuft auf Abzocke hinaus“, entgegne ich etwas wütend und genervt. Schamesröte überzieht sein Gesicht, und kein weiterer Ton kommt über seine Lippen. „Äh, ja, hm“, gibt er kleinlaut von sich. „Mehr fällt ihnen dazu nicht ein?“, frage ich mit lauter Stimme. „Was soll denn diese angebliche Weltneuheit kosten?“, hake ich nach. Mit einem verzweifelten Blick schaut er mich an und räuspert sich. „Sie kostet dreihundert Euro“, gibt er ohne Umschweife kleinlaut zu. „Waaaaaas!“, schreie ich darauf spontan, so dass es alle um mich Herumstehenden mitbekommen. „Wissen sie was, binden sie sich diese angebliche, schwachsinnige  Technikspielzeugneuheit um ihren Hintern“. „Vielleicht kann sie auf einer weiteren Ebene ihre Furz Intensität messen“.
Die Messebesucher prusten vor Lachen. Das Ding hat gesessen. Plötzlich bemerke ich einen riesigen, dunklen Fleck an seinem Hosenbein, aus dem Flüssigkeit langsam zu Boden tropft. Hat der Typ sich doch vor lauter Verlegenheit in die Hosen gemacht. Belustigt über diesen faux pas setze ich meinen Messerundgang weiter fort, und hoffe auf eine wirkliche, sensationelle, technische Weltneuheit. Immerhin habe ich sehr viel Geld für dieses Ticket investieren müssen.
© Marlies Hanelt 5.September2014