Mittwoch, 4. März 2015

HACKEPETER, HACKE PETER ODER WARUM HACKT DER PETER- Surrealistische Horror-Erotik aus meinem Oberstübchen



(Gifs könnt ihr euch hier kopieren>>>>http://www.gif-paradies.de/  )                             


Hallöchen und Herzlich Willkommen in meinem Reich des
                 -FACETTENHAFTEN-

Eine besonders pikante als auch abgedrehte und illustre Geschichte erwartet euch auf Haneltmania. Wer mich inzwischen kennt und um meine Fantasien weiß, wird wieder einmal herzhaft lachen können. Einige Elemente tummeln sich in dieser Story. Im weitesten Sinne Erotik, surrealistische Komponente sind auch mit Humor gewürzt, denen durchaus ein wahrer, tieferer Sinn inne wohnt. 
Egal wie ein Mensch aussieht und welche Macken er besitzt, die innere Zuneigung und Liebe überwindet selbst körperliche Diskrepanzen. Aber lest doch selbst, was mir hierzu eingefallen ist. Viel Vergnügen... 

                             
(Picture in Public Domain von Pixabay  http://pixabay.com/ )



Hackepeter, Hacke Peter oder warum hackt der Peter?
Surrealistischer Erotik/Thriller mit humoristischen Elementen

Der Morgen beginnt für Peter mit den alltäglichen, banalen Handlungen, die wohl jeder von uns kennt. Seinen alabasterfarbenen Astralkörper wuchtet er nur mühsam aus dem Bett, um mit noch verschlafenem Gesicht und geschlossenen Augen die Tür des Schlafzimmers zu orten. Dies will ihm leider nicht so recht gelingen, denn er knallt mit voller Wucht, obwohl er vorsichtig und langsam einen Schritt vor den anderen setzt, mit dem rechten Zeh gegen ein Stuhlbein. Heftige Schmerzen und tierisches Pochen sind die Folge. Daraufhin ist er hellwach, der Zeh dunkelrot und schwillt extrem an. Am liebsten würde Peter laut aufheulen, verkneift sich aber jedweden Laut, um seine noch eventuell schlafenden Nachbarn nicht zu wecken. Die Mimik wirkt nicht nur angespannt, sondern verzieht sich zu einer monströsen, schmerzverzerrten Grimasse, die das verhaltene Wehklagen sehr gut umsetzt. Wie in Zeitlupe humpelt er nun, abwechselnd  das Rechte und mal das linke Bein hochziehend, in das Badezimmer.  Völlig entnervt öffnet er das Medizinschränkchen, um sich einen Eiswickelverband heraus zu nehmen und den Zeh damit zu verarzten. Das dieser erst ins Gefrierfach gelegt werden muss, ist ihm in diesem Moment total Pille-Palle. Hauptsache gut eingepackt, damit es weitergehen kann.
Plötzlich schrillt das Telefon, und Peter hoppelt mit grazilen Bewegungstechniken ins Wohnzimmer. Ein Bild für Götter. Dass er sich immer bücken muss, um seiner Gestalt von zwei Meter und dreißig die Passage durch die viel zu kleine Türumrandung zwängen zu können, setzt sein Kopf nicht um. Kein Gedanke, nur pure, hämmernde Schmerzen darin. Demzufolge kreischt Peter volles Rohr los. Erleichtert darüber, nun doch das orale Speisezimmer aktiv benutzt zu haben, um den Schmerzen mehr stimmlichen Ausdruck zu verleihen, nimmt er den Hörer des Telefons ab und meldet sich trocken. „Peter Hacke!, keiner da, nur die Möbel!̋. Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein zartes Frauenstimmchen. „Peter, wie sieht es mit uns heute aus?. Hast du Lust?̋. „Wozu?, und wer ist da überhaupt?̋, blökt Peter jetzt mit entsetzter Stimme, die einem Donnergrollen gleicht. „Ich bin es, Lydia, deine Frau für alle Hackfälle̋. Peter  geht endlich ein Licht auf, wenn nicht ein ganzer Kronleuchter. „Teufel, dich hatte ich ganz vergessen!. Wo steckst du überhaupt?̋. „Bin gerade in deiner Nähe und will fragen, ob du etwas Zeit mit mir verbringen möchtest̋. „Du weißt schon was ich meine. Hacken bis der Arzt kommt̋. Peter mag es, wenn Lydia das Wort HACKEN immer und immer wieder benutzt. Seine Augen beginnen zu leuchten und werden von einer strahlenden Mimik komplettiert.
„Dann beeile dich, ich hacke nur am Vormittag̋, säuselt Peter mit schmachtendem Timbre durch den Draht. Sein Körper fühlt sich endlich wohlig entspannt an und erwartet Lydia mit lustvollen Gefühlen. Irgendwie ist Hacke Peter gut drauf, denn hacken ist sein allerliebstes Hobby. Er  STEHT dazu und kann sich nichts Besseres vorstellen. Nur wenig Zeit vergeht, als es heftig an der Tür pocht. Noch etwas wackelig auf den Beinen, schlurft Peter zur Wohnungstür, um sie logischerweise auch zu öffnen. Hier macht sich ebenfalls das leidige Problem der niedrigen Türeinrahmung auf, denn mit zielsicherer Intensität stößt er volle Kanne mit seinem bereits steil aufgerichteten Hackpenis gegen sie. „Verdammt!, ich hätte eine andere Wohnung beziehen sollen, nicht diese für Liliputaner!̋, grölt Peter lauthals. Der Schmerz im Zeh hat etwas nachgelassen, um einem noch Grässlicheren im bereits schwarz anschwellenden Penis Platz zu machen. Verlegen öffnet er die Tür und blickt auf Lydias Gesicht, daß sich irgendwie in letzter Zeit verformt haben muss.
Aufgedunsen und geschwollen, so dass die Augen nur noch Schlitze sind. Der Mund  verzogen, als hätte sie sich diesen irgendwie, irgendwo eingeklemmt. Die Nase kommt einer Kartoffel gleich. Lydia ist einer Geisterbahn entstiegen, gesellt sich ein illusterer Gedanke in sein desolates Gehirn. Zwangsläufig muss er nun lachen, was Lydia gar nicht ab kann. „Blöder Sack!. Hör auf zu lachen. Ich weiß, dass mein Gesicht verunstaltet ist, Blödmann!̋. Beide stehen da, als hätte sie der Blitz getroffen und geben sich die größte Mühe, nichts Fäkales über die Lippen kommen zu lassen. „Wenn ich mir deine Hackfresse so anschaue, bekomme ich richtig Lust zu hacken̋, kontert Peter mit einem zwinkernden Auge. Das andere ist zu und leicht grünlich verfärbt. „Donnerwetter, dein Erscheinungsbild hat was!̋, gackert Lydia und kann sich vor Lachen kaum halten. Dabei wippt ihr aufgeplusterter Bauch heftig auf und ab, einem aufditschenden Medizinball gleich. Jedoch, Gleiches zu Gleichem gesellt sich gerne. Die Beiden können irgendwie nicht miteinander, aber auch nicht ohne. „Komm doch rein, ich koche uns etwas Leckeres. Möchtest du eine Bloody Mary?̋. Peter kann zwar nicht wirklich kochen, aber in Cocktails ist er der unschlagbare Meistermixer. Natürlich will er das vor Lydia nicht zugeben und schaut derweil in seinen Kühler. Gähnende Leere. Nur eine Dose Champignons –Dritte Wahl- steht auf der mittleren Glasfläche, die ihn belustigt angeifert. Mindesthaltbarkeitsdatum ist leicht verwittert, und man kann es definitiv nicht mehr erkennen. „Lydia, tue mir einen Gefallen. Besorge für uns bitte einige Köstlichkeiten, bist du so lieb?̋, schreit Peter ins Wohnzimmer, dessen Mittelpunkt eine riesige, rote Lederausziehcouch dominiert und zu famosen Spielchen geradezu einlädt. Lydia ist nicht hier, da sie sich im Badezimmer frisch macht. Na ja, frisch machen im weitesten Sinne, denn die unangenehm, störenden Geruchsnuancen wollen sich nicht wirklich einfach so wegwaschen lassen. Dazu benötigt es schon eines stärkeren Mittels, wie Formalien.
Eigentlich hat Peter gar keinen Bock, etwas zu essen, denn er will mit Lydia hacken. Hacke Peter ist nicht wirklich bewusst, dass diese unsägliche SUCHT auf lange Zeit bittere Konsequenzen für ihn haben wird. In Vorfreude zieht er die riesige Couch aus, wirft sich darauf und erwartet sehnsüchtig seine scheinbar in Eigenregie ebenfalls gefolterte Lydia. Völlig entkleidet stampft sie, nach ihrer Erfrischungskur, auf Peter zu, legt sich auf ihn und……
…reißt ihm mit Karacho die viel zu weiten Pluderhosen mit einem Ruck herunter. Ein Bild des Grauens bietet sich ihr. Sein bestes Stück scheint irgendwie abgehackt, auseinandergerissen und wieder erneut zusammengesetzt zu sein. Wenn sie nicht wüsste, dass es an dieser Örtlichkeit nichts anderes gibt, als einen Penis, egal in welchem Format, hätte sie an Hackfleisch gedacht. „Peter, du wolltest doch etwas für uns kochen̋, prustet sie mit aufgeblähten Wangen hervor. „Ist das nun das Resultat deiner angepriesenen Kochkunst?. Hackfleisch, geformt als monströses Hackschwert?̋. In diesem Moment öffnet Peter seinen Mund, der spitze, dolchartige, vor Blutstropfen triefende Hauer entblößt. „Lydia, ich habe dich zum Fressen gerne!̋, röhrt er nun mit bizarrer Stimme und setzt zum Finale an. Immer weiter reißt Peter sein Maul auf und verschlingt seine Lydia mit Haut und Haaren, bis nichts mehr von ihr übrig ist. Das Unverdauliche an Lydia spuckt Peter einfach aus, und gibt einen röhrenden Rülpser der Sättigung als auch Befriedigung von sich. Peter ist nicht mehr wirklich der Hack Peter, denn seine überdimensionalen Lustfantasien haben ihn zu einem Monster werden lassen. Ein Liebesmonster der besonderen Art.  
Lydia ist nun in Peters Leib hinein gesogen und mit ihm im Einklang. Ihre Seele schwebt auf den ausgebreiteten Schwingen eines Todesvogels durch das Tor des Universums und verschmilzt mit diesem. Für immer und ewig.
                            -ENDE-
© Marlies Hanelt 4.März2015
Eure Admina Marlies Hanelt

      

Samstag, 28. Februar 2015

-BIN WIEDER ONLINE- ENDLICH. INFOS FÜR ALLE BLOGBESUCHER


                    



   Halli, Hallo, Hallöchen, meine lieben Blogfans

Nach entsetzlichen, schier endlosen drei Wochen des Verzichts auf meinen PC, komme ich wieder in die Welten des Humors, Surrealistik, Belletristik, Horrors in Kombi mit Erotik, um euch mit facettenreichen Stories zu beglücken.Völlig neues Panel mit BS WIN7 gehorchen mir wieder. Das ALTE hat einfach den Geist aufgegeben. Schmunzel. Ja nee, is klä. Jetzt müsst ihr mich wieder in vollem Umfange ertragen. Laaach.

Momentan schreibe ich immer noch an einer Crime Story für meinen Mondschein Corona Verlag. Hoffe, damit Mitte des Sommers oder auch schon früher, fertig zu sein. Dann folgt das Warten, bis diese aus dem Lektorat zurück kommt. Die Veröffentlichung dauert dann nicht mehr allzu lange. Wenn das Werk als e-book und Print erhältlich ist, werde ich es auf der rechten Seite als INFO einstellen. Dort befinden sich alle Werke, die es wirklich lohnen, sich in diese hinein zu lesen.Immerhin haber ich sie mir selbst reingezogen und für gut befunden.

Parrallel tippe ich an einer Storie aus dem Genre Horror/Erotik herum. Wird zuerst fertig sein. Wer also Interesse anmeldet, schaue doch ab und zu einmal auf die besagte, rechte Infoseite meines Blogs. Einfach das Coverbild klicken, und schon  landet ihr auf AMAZON. Wahlweise könnt ihr auch den bereitgestellten Link des Mondschein Corona Verlages anklicken und dann dort den dementsprechenden Bestellreiter. Zu beziehen sind die BOOKS auch in allen üblichen SHOPS wie, Weltbild, Thalia und Bookrix, sowie kleineren Läden.

Viel Vergnügen weiterhin auf meinem Facettenblog 
             -HANELTMANIA-
Eure Admina  Marlies Hanelt 

                            

Sonntag, 25. Januar 2015

-LASZIV TÄNZELND- aus meiner fantasiereichen Erotik-Zauberwelt


                       
(Bild ohne Text von Toni Schiffgens)

Seid mir Herzlich Willkommen auf meinem
             -Facettenblog-

Diesmal möchte ich euch mit einer erotischen Story verwöhnen. Auch das muß einmal sein, obwohl mein Blog derart Thema nicht aufweist. 
Ihr habt es, laut Abstimmung, ja so gewollt. Demzufolge komme ich dem auch nach. Zwinker mal heftig. 




Lasziv tänzelnd
 Petra wandelt wie eine Marionette, die an Fäden gehalten und bewegt wird, durch den Forst. Eigentlich nur, um die würzige Luft der blühenden Lindenbäume zu genießen, anstatt in ihrer kleinen Wohnung zu versauern. Die Gedanken sind weit weg und erzeugen in ihrem Inneren das passende Kopf Kino zu einem bestimmten Lied von Phil Collins. Ihr Umfeld nimmt Petra nicht wirklich wahr, da es einfach durch diese tänzerischen Fantasien ausgeschaltet wird. Rhythmische Musik und sich dazu bewegen, ist bis heute ihre große Leidenschaft. Der Körper befindet sich in solchen Momenten im Einklang mit der Seele. Erotisches Prickeln wird erzeugt und stimmt Petra auf etwas ein, was nicht von dieser Welt ist.
Ihr Körper entspricht nicht wirklich dieser vorgeprägten Norm von JUNG, SCHÖN und DYNAMISCH. Jedoch spielt diese für sie keine Rolle, denn ihr INNERES schreit nach Zuwendung, Zärtlichkeiten und genussvollen, erholsamen SEX. Instinktiv entledigt sich Petra ihrer Sommerkleidung und lässt sich von der wärmenden Sommerbrise ihren Körper streicheln. Wie davon angestachelt, beginnt sie sich zu der Musik in ihrem Kopf lasziv, ja schlangenartig gleich zu bewegen. Lust durchströmt ihren ungleich geformten Body, und alles wird ausgeblendet. Ihr wird nicht bewusst, dass sie seit einiger Zeit von einem älteren Herrn massiv angestarrt wird. Was hat er nur vor?. Seine Gestalt ist gut getarnt von Büschen, die zu dieser Jahreszeit in voller Blüte stehen. Feiner, aromatischer Wildblütenduft breitet sich aus und versetzt Menschen in eine Art nebulösen Trancezustand, der die Sinne heftig ankurbelt. Fantasien werden geweckt für etwas, was man eigentlich nicht mit Worten ausdrücken kann oder sollte. Jeder hat eben sein eigenes Reich, in das er eintaucht, wenn alles im Körper verrückt spielt.
Dieser alte Mann möchte sich nähern, offen zeigen und ihren Körper sinnlich streicheln, ist jedoch zu keiner Regung fähig. Irgendetwas hindert ihn daran.  Sei es nun seine Erziehung, die mit Moralpredigten gespickt war oder einfach seine Zurückhaltung dem anderen Geschlecht gegenüber. Egal, er wähnt sich in diesem Moment überfordert, auch nur ansatzweise etwas zu unternehmen. Der alte Mann beginnt stoßweise ein- und auszuatmen, da sein Verlangen nach ihr schier wächst und für ihn unerträglich wird. Petra tänzelt inzwischen immer heftiger und wilder. Ihre langen, goldblond schimmernden Haare glitzern, von der Mittagssonne angestrahlt und lassen sie wie eine Prinzessin wirken, die sich ihrer Ausstrahlung voll bewusst ist. Das törnt den alten Mann nur umso mehr an, und sein Phallus scheint sich auf die Reise zu begeben und selbständig machen zu wollen.
Immer noch tanzt Petra nach ihren Rhythmen im Kopf, während sich bei dem alten Mann weiter ein unbändiges Verlangen aufbaut, das es für ihn zu stillen gilt. Schmerzhaftes Ziehen in den Lenden kündigt einen Erguss an, der auch nicht lange auf sich warten lässt. Er beißt sich auf die Unterlippe, und hält die flache Hand vor den Mund, um einen Aufschrei zu unterdrücken. Sein erster Samenerguss seit vielen Jahren landet auch prompt in der Hose und durchnässt sie völlig. Immerhin hat sich so Einiges angesammelt. Total erledigt, als auch erleichtert, sackt er zusammen und kommt auf dem weichen, moosigen Boden zum Liegen. Der alte Mann saugt die harzigen Düfte des Baumholzes durch seine weit geöffneten Nasenlöcher auf und begibt sich, mit geschlossenen Augen, auf eine Reise in eine Fantasiewelt, die nur von sexueller Gier geprägt ist. Gefühle spielen hier nicht die übergeordnete Rolle. Petra befindet sich in ihrer eigenen Welt. GEFANGEN mit ihren Gefühlen und dem Sehnen nach Zuwendung und Zärtlichkeiten.
So, ihr lieben Leser, diese Story sollte euch zum Nachdenken –anregen-. Nicht nur sexuell. Mit einem lasziven Lächeln im Gesicht, wünsche ich euch trotzdem weiterhin viel SPASS bei euren Aktivitäten. Schmunzel. 
© Marlies Hanelt 24.Januar2015  
                

Donnerstag, 22. Januar 2015

-DIE -SCHWARZE- WOCHE- Fressmeile für Grufties und Gothic Fans. Aus meiner surrealistischen Zauberwelt -GEHIRN-


                         
(Bild in Public Domain von Pixabay)
http://pixabay.com/  


Willkommen zu einer surrealistischen Geschichte zum               
                      -THEMA-
     GOTHIC-  und TOTENKULT/GRUFTIEANHÄNGER 

Man sollte diese etwas andere Art der Gesinnung nicht verteufeln, denn sie ist ein spezieller Ausdruck des INDIVIDUUMS MENSCH.




Die –SCHWARZE- Woche  
        Fressmeile für Grufties und Gothic Fans
Es ist wieder einmal soweit. So wie jedes Jahr, hat die Fressmeile in Broderskoog  ihre Tore für Grufties und Gothic Fans weit geöffnet. Ein obskures, abgefahrenes Szenario der besonderen Art lädt zu neuen, undefinierbaren Lebensmitteln ein. Sie präsentieren sich schwarz daherkommend auf den dunklen Holzplatten der Werbestände und wirken nicht wirklich einladend. Auch der Duft, den sie verströmen, erregt ein gewisses Ekelgefühl. Es riecht nach –TOD-. Selbst das gesamte Ausstellungsareal ist mit düsteren Lampen bestückt, die nicht wirklich etwas beleuchten. Dünne, durchscheinende, schwarze Tüllstoffe in riesigen Bahnen, auf denen sich silberne Totenköpfe tummeln, wabern von der Decke herab. Sie dienen dem Verschleiern der dubiosen Lebensmittel. Aber, für einen eingefleischten Gruftie oder Gothic Fan ist das kein Problem, da sich diese eingeschworene Gemeinschaft hier bestens auskennt.
Peter und Julia haben sich bereits zu Hause geschminkt, mit Skullschmuck behangen und repräsentativ eingekleidet. Haare, als auch Fingernägel, zeugen von ihrer Einstellung und Hang zum –SCHWARZEN KULT-. Ihr Äußeres wirkt jetzt extrem  kongruent zu ihrer Gesinnung. –SCHWARZ-. Ihnen ist es fürchterlich egal, wie sich Passanten, auf dem Weg zur Fressmesse, dazu äußern. Dieser Stil birgt irgendwie eine gewisse Faszination und strahlt das Besondere dieser Menschen nach außen ab. Auch wenn sie anders denken, sich kleiden und leben, bleiben es immer noch menschliche Kreaturen, die nur ihr freizügiges EGO ausleben.
Die Beiden haben endlich ihr angesteuertes Ziel erreicht und genehmigen sich erst einmal einen –VAMPIR- am Stand für blutrünstige Getränke. Der sorgt dafür, dass das Blut in Wallung gerät und tüchtig einheizt. Eingegossen wird dieser in Reagenzgläser, die in einem hölzernen Gestell fein säuberlich, nebeneinander eingehängt sind. Das soll Lust auf MEHR machen. Einfach zugreifen und sich einstimmen auf das, was noch kommen wird. Das Auge trinkt immerhin mächtig mit. Bei Peter und Julia zeigt sich dieser Effekt schon nach dem vierten –VAMPIR-, denn ihre Augen beginnen zu glühen und wie irre ein Funkeln von sich zu geben, was die Messehalle in ein leuchtendes –KNOW HOW- eintaucht. Alles wirkt passend stimmungsvoll.
Peter und Julia wollen allerdings MEHR und zwar sehr viel MEHR. Riesige Stände, mit –SCHWARZEN- Köstlichkeiten, ziehen sie quasi magisch an. Julia deutet auf eine –SCHWARZE-, wabbelige Masse, die in einer Schale mit Totenkopfdesign glänzend und sämig daherkommt. Eine Art Pudding für Fans des Totenkultes. Aus ihr krabbeln rote Würmer, die sich vorab mit reichlich Blut vollgesaugt haben, um sich vom –SCHWARZ- des Puddings abzuheben. Man nennt sie auch –VAMPIRBLUTEGEL-. Ein Augen- als auch Magenschmaus für eingefleischte Fans des DUNKLEN, SKURRILEN. Peter läuft förmlich das Wasser im Mund zusammen und bestellt sofort für sich und seiner geliebten Julia einen vollen Teller dieser geschmackvollen, neuartigen Kombination. Genussvoll verzehren sie dieses abstruse Gericht, worauf sie mit einem mächtigen, tiefen Rülpser reagieren. Schon etwas gesättigt, aber dennoch Lust auf einen Hauptgang verspürend, torkeln die Beiden zum nächsten Stand. Ein Gestank von modrigem, sich in einem Zustand des sich Auflösens befindlichen Käses, strömt durch ihre Nasenlöcher. Geifer sprudelt förmlich aus ihren rot eingefärbten Mündern und lässt nur den einzigen Schluss zu, -APPETIT- auf dieses grausige Zeugs.
Jetzt wird zum Finale angesetzt. Eine reichhaltige Käsemasse wird nun den Schlund hinunterbefördert und landet in ihren –KONVERTERN-. Anders kann man es nicht ausdrücken, denn ihre beiden Mägen sind wirklich gestählt und vertragen so einiges Durcheinander. Eben einem Konverter gleich. Alles geht hinein, egal was. Dazu fehlt natürlich noch das passende Getränk, um das köstliche Essen besser verdauen zu können. Dieses genehmigen sie sich an einem Stand für –BLUTWEINE-. Tiefrote Flüssigkeiten, die in kleine, runde –TOTENKELCHE- gefüllt werden, erheben den Faul Käse zu einer wahren, göttlichen Leibspeise. Für Gothic Individualisten gibt es diesen auch mit –SCHWARZEN- Krötenaugen. Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, was das menschliche Gehirn alles für Ekelspeisen kreiert. Nun ja, JEDEM das Seine.

FAZIT
Ich denke gerade an den Skandal mit dem EKELFLEISCH. Immerhin werden auch verpackte Lebensmittel mit einem neuen Mindesthaltbarkeitsdatum versehen und landen erneut in den Kühltruhen. Zudem kann Niemand wissen, was sich alles in der Wurst befindet. Natürlich nicht zu erkennen, sondern gut getarnt als durchgekutterte Masse. Warum kommt mir gerade die Berliner –BLUTWURST- in den Sinn?. Nun ja, sie könnte durchaus zu meiner Geschichte passen oder etwa nicht?. Sind nun die ,,NORMALEN,, Menschen anders drauf, als die Totenkultanhänger?. Immerhin schlingen sie tagtäglich Lebensmittel in sich hinein, ohne zu wissen, was sich eigentlich wirklich darin befindet. Eine Geschichte zum Nachdenken….
Trotz Deklarierungspflicht der Lebensmittelinhalte auf der Rückseite der Verpackung, benötigt es schon irgendwie das sich damit Befassens in Eigenverantwortung. Wünsche den Lesern trotzdem weiterhin einen GUTEN APPETIT. Jedoch lasst etwas Vorsicht bei euren Einkäufen walten.  
© Marlies Hanelt 22.Januar2015 
              



Mittwoch, 21. Januar 2015

-Monopoly Spiel und seine fatalen, ungeahnten Auswirkungen- REAL STORY


                        
(Bild in Public Domain von Pixabay)
http://pixabay.com/


Seid mir gegrüßt und Willkommen in meinem
                 -Facetten Reich-

Eine neue REAL STORY wartet auf euch. Sie ist wirklich geschehen, auch wenn sie sich nicht so ließt. Unglaubliche, tiefe, schmutzige Abgründe tun sich da auf. 
Man sollte demzufolge Niemandem trauen. Es sei denn, man kennt denjenigen so gut wie seine eigene Westentasche.Vertrauen ist mithin die Basis des menschlichen Miteinanders. 




Monopoly Spiel und seine fatalen, ungeahnten Auswirkungen
Liebe Leser meines Facettenblogs Haneltmania. Jetzt werdet ihr euch logischerweise fragen, wie um Gottes Willen kann ein Monopoly Spiel fatale Auswirkungen haben, außer dass man gewinnen oder verlieren kann?. „Doch kann es“, ist meine Antwort. Diese Geschichte basiert auf Grund eines realen Geschehnisses. Sie ist so wahrhaftig, als auch abgefahren, dass man meinen möchte, hier verschwimmt Fantasie mit Realität und verbindet sich zu etwas völlig neuem Surrealistischen.
Hans-Jürgen, ein Mann in den allerbesten Jahren, ist wieder einmal von totaler Langeweile beseelt, die ihn inzwischen bereits jeden Tag voll im Griff hat. Er sitzt an seinem hölzernen Wohnzimmertisch und sinniert darüber, wie diese konstruktiv zu bekämpfen wäre. Ein Geistesblitz rast durch sein ohnehin schon malträtiertes Gehirn und lässt ihn verzückt lächeln. „Na klar, Monopoly!“, entfährt es ihm, und seine Gesichtszüge hellen sich immer mehr auf. Bei solchen genialen Gedanken schlägt sich Hans-Jürgen immer mit der Innenseite seiner Hand wie erinnernd vor die heiße Stirn. „Fantastisch!, dann rufe ich gleich einmal Petra an“. „Soweit ich weiß, besitzt sie ein uraltes Spiel, bei dem die Spielgeldscheine schon teilweise eingerissen und verfärbt sind“. „Was solls!“. „Für mich zählt ohnehin nur der Aspekt SPIELEN, bis der Arzt kommt“. Dass diese Freundin zwanzig Jahre später eine andere obskure Einstellung dazu haben würde, konnte ihm natürlich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar sein. Ja, wie auch!. Man(n) kann gar nicht so bescheuert denken, wie es einmal kommt.
Hans-Jürgen und Petra sitzen am Tisch, auf dem bereits das Monopoly Spielbrett, die dazugehörigen Karten und Spielgeldscheine gut aufgeteilt liegen. Wie das Spiel im Einzelnen funktioniert, werde ich nicht erläutern, da es fast jeder schon einmal in seinem Leben gespielt oder davon gehört hat. Petra, als auch Hans-Jürgen haben sich auf einem Zettel ihre Gewinne und Schulden notiert, die beim nächsten Spielgang verrechnet werden können. Dazu ist es leider nicht mehr gekommen, da Petra einen hysterischen Anfall bekommt. „Hör mal!“, brüllt sie ihn an. „Du schuldest mir inzwischen eine Menge Zaster!“. „Viel zu viel, um verrechnet werden zu können!“. „Wenn du beim nächsten Spiel wieder solche horrenden Schulden machst, um Spielhäuser zu kaufen, bist du bei der Bank, also bei mir, geliefert!“.
Hans-Jürgen bekommt einen dicken Hals, steht auf und verlässt eiligen Schrittes Petras Wohnung, um sich erst einmal eine Zigarette zu drehen und genüsslich zu rauchen. Teufel noch mal, was für ein beklopptes Weib, denkt er sich ärgerlich und trabt nichtsahnend in seine heimatlichen Gefilde nach Hause.
Inzwischen sind zwanzig Jahre ins Land gezogen, und Hans-Jürgen sitzt wieder einmal gelangweilt und gedankenverloren an seinem Holztisch. Nein, kein Tisch aus Holz, da dieser inzwischen einem Modernen gewichen ist. Plötzlich bimmelt sein Handy und Hans-Jürgen wird abrupt aus seiner lethargischen Welt gerissen. Am anderen Ende der Leitung vernimmt er die sonore Stimme seines Anwalts, den er immer wieder mit neuen Fällen beauftragt. Klar, hat man ja auch als Privatperson. Dieser teilt ihm mit, dass eine Petra Sch… eine Klage gegen ihn vor Gericht eingereicht hat, der bereits schon stattgegeben wurde. Jetzt haltet euch fest, denn es geht um die Forderung der Schulden beim Monopoly Spiel, welches vor zwanzig Jahren stattgefunden hat. Hä!. Die Summe entspricht nach Umrechnung in Euro sage und schreibe viele tausende Moneten.
Das Klageverfahren ist bis heute noch nicht abgeschlossen, da sich die Richter irgendwie nicht in der Lage sehen, die Unlogik der Sache als solches zu erkennen und das Verfahren somit abzuschmettern. Quasi schwebt es vor sich hin und bereitet Hans-Jürgen höllische Seelenqualen. Woran kann das liegen?. Nun, auch Richter können befangen oder gar bestechlich sein. So wie diese dumme Pute drauf ist, hat sie bestimmt auch diese Gesetzesakrobaten, nebst Verteidiger, im Griff. Möglich wäre es immerhin. Wen wundert es also, wenn man als Bürger kein Vertrauen mehr in unsere Rechtsprechung hat. Was nehmen wir also als Fazit aus dieser Geschichte mit?.  Vertraue Niemandem, auch wenn es sich nur um so etwas Banalen wie einem Monopoly Spiel handelt. Man sollte auf alle Fälle sein Gegenüber schon sehr gut kennen, bevor man irgendwelche Spielchen, in jedweder Richtung, mit ihm treibt.
© Marlies Hanelt 21.Januar2015