Hier geht es zu meiner Homepage. Bitte Bild klicken.

Hier geht es zu meiner Homepage. Bitte Bild klicken.
-Meine Werke Marlies Hanelt- HOMEPAGE (BILD KLICKEN)

Dienstag, 23. Mai 2017

-MEIN NAME IST ...- Alltagsgeschichte, mit einem Körnchen Wahrheit

                           
(Gestaltet mit Word und Paint)      

   Willkommen auf Haneltmania

Mal ganz ehrlich, wer kennt das nicht? Frisch aus meinem flatterhaften Gehirn entsprungen, und eben hier gelandet.



Mein Name ist …

 

Verspüre in diesem Moment das menschliche, über allem herrschende Bedürfnis, Ihnen meinen Familiennamen zu offerieren. Es muss endlich heraus, da ich sonst  mit einem Knall platze. Immerhin trage ich diesen dubiosen als auch irrwitzigen Namen schon seit meiner Geburt. Verdammt, was hat man sich nur dabei  gedacht, mich sinnlos zeugen zu wollen? Hätte man durchaus auch anders regeln sollen. Könnte ihn inzwischen auch ändern lassen, aber dies lassen meine finanziellen Mittel leider nicht zu. Demzufolge muss ich wohl bis zu meinem Tode damit leben müssen. Nur wie?

Also, ich heiße Michael … Ähm, Michael … Jetzt fangen sie nur nicht an zu lachen, hätte fatale Auswirkungen für mein ohnehin schon desolates Ego. Noch einmal von vorne. Ich heiße Michael Knall! Ja, so ist es. Scheiße, habe doch gesagt nicht lachen! Irgendwie entbehrt dieser Name nicht einer gewissen Logik, denn meine Geburt ist zwar nicht schmerzfrei über die Bühne gegangen, aber dafür Knall auf Fall. Eben kurz und schmerzerfüllt.

Erinnere mich noch an die Zeit in der Grundschule. Kinder sind erbarmungslos, und sagen das, was ihnen in den Sinn kommt. Können sie sich überhaupt vorstellen, in welcher Weise das Wort ´Knall´ des deutschen Sprachgebrauchs, im metaphorischen Sinn verwendet wird? Wohl kaum, denn sie heißen garantiert nicht Knall, oder? Wenn ja, dann kennen sie dieses Verarsche-, Verhöhne- und Häme Spiel auch – mehr oder weniger. Sage nur, es ist die pure Hölle gewesen. Fühlt sich an als würde man am lebendigen Leib verbrennen. Mal abgesehen davon, treibt es die Seele in den Abgrund, was sich auch so anfühlt – nämlich ein Fallen ohne Ende, ohne dass man etwas dagegen unternehmen kann. Teilweise ergeht es mir heute noch so. Jetzt werden sie mit Recht sagen, dagegen kann man sich doch als erwachsener Mann heftig zur Wehr setzen, oder? Ob nun verbal, physisch oder auch beides. Mitnichten – weder noch. Denn inzwischen reagiere ich mit Humor als auch gar nicht. Gehe einfach meiner Wege, sollte eine Verbalattacke meines Umfeldes auf mich herabregnen. Ignoriere so lange, bis mich im äußersten Notfall dennoch die Wut packt. Diese wie ein ohrenbetäubender KNALL aus meinem tiefsten Inneren durch das orale Speisezimmer schießt. Erst knallt es im Hirn, dann folgt der bittere Versuch einer vorkonstruierten Wortwahl, die es voll in sich hat.

Ach ja, hatte völlig vergessen zu erwähnen, dass sich zu meinem obszön klingenden Namen eine Krankheit dazugesellt, die alles aus dem Rahmen knallen lässt. Seit meine Wenigkeit ansatzweise reden und formulieren kann, bin ich ein hemmungsloser Stotterer. Gehöre zu jenen, die extrem stottern. Selbst wenn der Satz noch so wenige Worte beinhaltet, ist es für mich eine groteske Herausforderung, der ich mich jeden gottverdammten Tag stelle.

Die Kombination von Stotterei und dem wohlklingenden Namen ´Knall´, haut einem im Alltag die Schuhe weg. Hier mal eins von vielen Beispielen.

Fragt mich jemand auf einer Behörde, am Telefon oder gar beim Arzt: »Wie ist Ihr werter Name, Herr …?«  Schaut mich hierzu mit herausfordernder Mimik an. Jetzt geht es los. »I-i-i-ich hei-hei-hei-heiße, Kn-kn-kn-Knall!« In diesem Moment schlägt das offene Fenster des Zimmers zu, und es knallt heftig. Beinahe wären die Scheiben zu Bruch gegangen, denn sie vibrieren leicht. Unsägliche Stille im Raum, die den bevorstehenden Lachsturm logischerweise anzukündigen scheint. Betretenes Gesicht seitens des Fragenden. Der Befragte, also ICH,  liegt wie auf der Lauer, da momentan alles zu erwarten ist. Wie soll er nun reagieren? »So, so, Sie heißen also Kn…«, räuspert sich geräuschvoll. »Sie wollen  mich wohl verarschen, was?« dröhnt mir seine piepsige Stimme entgegen - blöderweise an eine Frau erinnernd, die zu keifen beginnt. Urplötzlich wird die Stille aufgelöst und von einem tierischen, höllischen Gelächter durchschnitten, das die peinliche Situation total entspannt. Tja, perfekt sein ist nicht immer wünschenswert, wenn es doch auch anders geht, da hierfür offensichtlich die Voraussetzungen fehlen. Alles ist möglich. Macht einfach das Beste daraus.

 

© Marlies Hanelt 23. Mai 1917    
 
Bis demnächst in diesem fa(u)ntastischen Theater.
 
Eure Admina Marlies Hanelt  

   

     

 

Samstag, 13. Mai 2017

-WALD DER ANDERSARTIGKEIT- Surrealsitik, Thematik zu einer bekannten Weisheit.


     
 
               

Hallöchen und Willkommen auf Haneltmania

Diesmal eine surrealistische Story, die es voll in sich hat.

Sprichwörter und Weisheiten sind auch nicht mehr das, was sie vorgeben zu beinhalten.


Wald der Andersartigkeit 

Wer kennt nicht die alte Weisheit – so wie es in den Wald hineinruft, schallt es zurück? Jedem dürfte sie bekannt sein, oder? Aber es soll auch irgendwo Wälder geben, bei denen genau das Gegenteil geschieht. Herzerfrischend ist  dann das Ergebnis, natürlich. Ist mir erst vor einigen Wochen passiert. Ich gelobe, hier nur die Wahrheit zu schreiben und nichts weiter als die pure Wahrheit. Kann auch sein, dass mir mein Gehirn, genau in diesem Moment des Wutanfalls, einen Possen spielen wollte? Vielleicht ist der Wunsch hier nur Vater des Gedankens gewesen? Wer kann das schon genau wissen …

Obwohl erneut ein sommerlicher Morgen mit Temperaturen über fünfzehn Grad Einzug hält, ist meine Laune nicht passend hierzu konfiguriert. Was solls denn! Entsteige dem flauschigen Kuschelbett und zittere wie Espenlaub. Nein, nicht vor Kälte, sondern immenser Wut unter dem Bauchnabel. In diesem Zustand will ich Kaffee kochen und zwar ohne Kaffeemaschine, dafür jedoch per Hand aufgegossen und natürlich gefiltert. Krame zunächst nach der Büchse mit den gemahlenen Kaffeebohnen. Ich liebe Kaffeebohnen, aber nur in besagten zerstoßenen Zustand. »Verdammter Scheißdreck!« flucht meine Wenigkeit wie ein Rohrspatz. »Gestern habe ich sie noch genau auf dem obersten Regal stehen sehen. Bin wohl nicht mehr Herr meiner Sinne?« meckere ich ununterbrochen und werde einfach nicht ruhiger. Ja, wie auch! Plötzlich schaue ich irritiert auf eine Büchse, die sich jedoch etwas von der eigentlichen Kaffeeaufbewahrungsmethode unterscheidet. Öffne sie linkisch, und erblicke ein bräunliches Pulver, das noch nicht einmal annähernd kaffeeähnlich duftet. Vielleicht doch schon etwas älter, und die Aromen haben sich quasi aus dem Staub gemacht?

Darüber will ich jetzt keineswegs sinnieren oder lamentieren, denn mein Innerstes bäumt sich nicht gerade lustvoll auf. Demzufolge gebe ich hastig vier Teelöffel des geruchsfreien, vom Ansatz her, vielleicht doch ähnlich dem Kaffee ausschauenden Streuselpulvers, in den Papierfilter. Gieße Heißwasser darauf, das schon längst im Kessel heftig blubbert. Kochendheiß durch die Ausgießtülle gekrochen kommt. Hätte mich beinahe verbrannt, konnte jedoch irgendwie noch das Malheur kunstvoll abwehren. Während das Wasser sich mit dem komischen ´Mehl´ verbindet, und es aufquellen lässt, schaue ich interessiert zu, was nun geschieht. Nur sehr langsam quälen sich die gefilterten Tropfen in die Glaskanne. Schauen jedoch merkwürdig aus, da sie nicht braun, sondern eher gräulich wirken. Jetzt völlig von der Rolle, krempelt sich mir die nicht vorhandene Hutschnur um. Fußnägel rollen sich auf, und wirken wie ein Korkenzieher, den man nur noch zum Flaschenöffnen benutzen kann. Die aufgestaute Wut muss endlich raus, damit meine Person nicht eventuell dem Erstickungstod anheimfällt.

Im Internet recherchiere ich daraufhin logischerweise nach einer passenden Option, um allem zu entfliehen. Stoße auf eine ziemlich bekloppte Site, die zur Bewältigung gewisser Wutthematiken verhilft. http://böseworte-guteworte.de (Link ist von mir erfunden. Demzufolge keine Garantie und Haftung hierfür. Siehe auch im Disclaimer meines Blogs, was die Haftung der Links von Drittanbietern betrifft.)

Man mag es glauben oder auch seinlassen. Hier wird ein ganz bestimmtes Waldgebiet empfohlen, in dem eben nicht das Hineingerufene zurückschalt, sondern das krasse Gegenteil. Setze mich also in den nächsten Bus und fahre Richtung beschriebener Örtlichkeit. Entsteige diesem großen ´Gelben´ an der Endhaltestelle, mit eigentlich schon etwas besserer Laune als zuvor. Laufe die paar Meter zum heißersehnten ´Laberwald´, wie er auf dieser Site benannt wird. Stelle mein Köfferchen ab, hole tief Luft, öffne mein orales Speisezimmer und schreie so laut ich kann, Fäkalworte geradewegs in die belaubte, grüne Szenerie. »Drecksack, gottverdammte Scheiße, Dödelspacken, Wichser!« Warte ab, was nun geschieht. Stille, nichts als Stille, auf die etwas folgen sollte. Plötzlich geschieht das absolute Unfassbare. Mit Flüsterstimme, die allerdings nicht von mir stammen kann, lacht sich jemand den berühmten Wolf und macht sich offensichtlich über meine Wenigkeit lustig. »Sauberbeutel, gottesähnlicher, brauner Haufen, Nudelmänner, Selbstheiler!« Nuschelt und näselt dabei, dass ich die Andersartigkeit der Worte kaum verstehen kann. Eines dürfte jedoch klar sein. Würde man in umgekehrter Weise jene Wortabfolge hineinrufen, müssten sich diese wieder zu Fäkalworten formieren.

Demzufolge kann die vorbenannte Weisheit nicht stimmen, oder doch? Habe ich Euch einen eiskalten ´Erdbären´ aufgebunden? Nun, einen Versuch ist es allenthalben wert. Im Internet stößt man oft auf dubiose Seiten, die viel versprechen, aber nicht halten.

Habt es gut, und lasst niemals Langeweile aufkommen. Denn der Alltag ist voll davon. Lachen erhellt ihn auf ganz spezielle Weise. Darum lasst Eure Fantasien fliegen, und schickt sie auf illustre Reise.

© Marlies Hanelt 13. Mai 2017
Eure Admina ... Na, Ihr wisst schon!          

  

      

Dienstag, 9. Mai 2017

-SCHREIBWETTBEWERB FÜR JUGENDLICHE- Initiator Kiel & Feder Verlag


                             


Haneltmania ist Tag und Nacht für Euch geöffnet. 365 Tage. Herzlich Willkommen in meinem
                       -Facettenreich-


Der Kiel & Feder Verlag, Inhaberin Finisia Moschiano, ist die Initiatorin dieses Schreibwettbewerbes für Jugendliche. Sie bietet jenen Schreibwütigen die Möglichkeit, fantasievolle Geschichten, und vor allem noch unveröffentlichte Texte, via Verlag publizieren zu lassen. Natürlich werden hier nur die Besten ausgewählt. 
Aber wie ich immer sage: ,,Wer es nicht versucht, kann auch nicht wissen, ob etwas geht". 

Weitere Informationen erhaltet Ihr hier unter diesem Link. Schaut Euch zudem dort einmal um, damit Ihr einen Überblick darüber bekommt, welchen Genres sich der Verlag widmet.
Nach reiflicher Entscheidung eurerseits -  könnt Ihr dann Kontakt mit dem Verlag aufnehmen.

https://www.kielundfeder.de/writing-teens.html

Solltet Ihr Hilfe bei der Handhabung mit der Schreibsoftware WORD benötigen oder auch grundsätzliche Tipps, was das Schreiben generell betrifft, dann gebe ich gerne Ratschläge.
Fragen bitte an meine Addy > ma-hanelt@t-online.de

Antworten erfolgen dann zeitnah. Freue mich auf Euch.
Nutzt die Kreativität in Euren Hirnen, und lasst jene Fantasien fliegen, in dem Ihr ihnen Flügel verleiht.

Bleibt von meiner Seite nur noch eines - nämlich Euch GUT FEDER zu wünschen.

 


Eure Admina Marlies Hanelt Autorin/Bloggerin
   

Sonntag, 23. April 2017

-DUBIOSE MUSKEL-GYMNASTIK- Wahrheit oder eine infame Lüge


                        


Willkommen im hanelt'schen Blogreich der Facetten

       Wahrheit oder doch eine infame Lüge.



                  Dubiose Muskel-Gymnastik

Die Tatsache, dass man mit eben jener Methode nur Muskeln aufbauen kann, dürfte hinlänglich bekannt sein. Wer nun glaubt, auch Knochen zählen hierzu, der irrt gewaltig. Oder doch nicht?

Nun ist es aber so, dass der menschliche Körper von verschiedenen Muskeln regelrecht zusammengehalten wird, denn sonst würde er zu keiner Bewegung fähig sein, ohne dass es ihm höllische Schmerzen bereitet. Zudem sähe es irgendwie makaber aus, wenn jedwede Aktion des Bewegungsapparates, rein hypothetisch gesehen, ohne Muskeln stattfände. Käme dem eines Roboters gleich – eben abgehackt und nicht fließend.

Jetzt kommt mir aber in den Sinn, dass der Körper von diversen Muskeln regelrecht übersät wird, deren Aufgabe recht vielfältig daherkommt. Als Beispiel nehme ich einfach mal den Beuge- und Streckmuskel. Auch der Wadenmuskel hat es total in sich. Was ist aber mit dem Analmuskel, der ja immerhin auch eine Funktion hat? Nur eben eine außergewöhnliche natürlich. Selbstverständlich zieht er sich zusammen und entspannt irgendwann – logisch. Dies wird aber von einem Orthopäden, bei dem ich mich zu Zeit nicht konstruktiv behandeln lasse, keinesfalls eindeutig definiert. (Verdammt beschissen, oder?)

Hier geht es um die dubiose Aufforderung einer Muskelgymnastik, der ich logischerweise nicht nachkommen wollte, da völlig neben der Kappe befindlich, denn meine Wenigkeit leidet unter brachialer Arthrose. Die restlichen Körperöffnungen erwähne ich nur am Rande. Auch ihnen wohnt teilweise das Krampfen und hernach Entspannen inne. Kann ich mir nun den Muskel aussuchen, der trainiert werden muss, um das auftretende Arthrose-Schmerzpotenzial zu minimieren? Offensichtlich ist dem so - kann es nur so deuten. Demzufolge habe ich mich konsequent meines analen ´Ringmuskels´ angenommen, denn das orale Speisezimmer wäre eine disoptimale Lösung. Permanenter Kauvorgang kommt nicht in Frage, da ineffizient. Die Folge ist für derhin ein permanentes Hocken auf der Kloschüssel, das zudem den Herzmuskel extrem agieren lässt. Habe ich jetzt etwas falsch verstanden, ob meines Ablehnens der kräftezehrenden Muskel-Trainigs-Aktion? Muskel ist und bleibt Muskel! Jedenfalls erschließt oder besser gesagt, schließt sich der Kreis jenes orthopädischen Angebotes, das man nicht verachten, quasi ignorieren sollte. Hach, ich liebe es zudem.

Muskeltraining ist und bleibt Ansichtssache und obliegt demzufolge der Betrachtungsweise eines jedweden Patienten.

Lasst Euch niemals von behandelnden Ärzten einen buckligen Arthrose-Bären aufbinden, denn sie können nicht wissen, wie ihr darüber denkt als auch empfindet. Macht einfach das Beste daraus, denn jeder Tag zählt. 
 
Eure Admina Marlies Hanelt      

          

 

    

 

Montag, 3. April 2017

-GEWINNER ZUR BLOGTOUR -LUSTIGE KINDERGESCHICHTEN- KIEL&FEDER VERLAG


                          



Willkommen in meinem Reich HANELTMANIA

Heute am Montag 3. April 2017 stehen die Gewinner der Blog-Tour -Lustige Kindergeschichten-, publiziert über den Kiel&Feder Verlag, fest.


Alle teilgenommenen Blogs stellen diese ein. Bitte rechtzeitig melden.
Die Hinweise zu diesem Gewinnspiel findet Ihr zudem auf jedem Blog. Hoffe, Ihr habt diese bei Euren Besuchen auf jedem einzelnen Blog durchgelesen.

Glückwunsch! Viel Lesevergnügen bei Euren Buchgewinnen.


Admina dieses Blogs Marlies Hanelt 

Freitag, 31. März 2017

-OSTERGEWINNSPIEL des KIEL&FEDER VERLAGES-

    


            Huhu, und herzlich Willkommen auf 
              

          AKTION OSTEREIERSUCHEN
              
                           👀
 

Der Kiel&Feder Verlag veranstaltet ein Gewinnspiel zu dem kürzlich erschienenen Buch -Lustige Kindergeschichten-, das es hier auch zu gewinnen gibt.

Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook und wird demzufolge auch nicht hierüber gesponsert.


Nicht nur das Bücherwürmchen Hulebale Bambule wartet hier in diesen tollen facettenreichen Geschichten auf Euch, sondern auch noch andere  liebenswürdige bekannte Wesen der Fantasiewelt. 7 Autoren haben sich hier ins Zeug gelegt und ihre Fantasien für Kinder fliegen lassen.

        

 

Hier könnt Ihr teilnehmen:

                            
https://www.facebook.com/kielundFeder/?fref=ts  

Weitere Infos findet Ihr hierzu auf der FB-Site des Verlages.

Was müsst ihr hierzu unternehmen?
Ostereier suchen und zwar direkt auf der Homepage des Verlages. Gebt die Anzahl der gefundenen oval gestalteten Designeier, lach, dann auf der Facebook-Site (siehe Link) an. Damit hüpft Ihr in den Los-Topf und gewinnt, wenn Euch das Los trifft, ein Print der lustigen Kindergeschichten.

http://www.kielundfeder.de/

TOI, TOI, TOI. ... und viel Vergnügen beim illustren Suchen. Eure Admina Marlies Hanelt

 

Dienstag, 28. März 2017

-BLOGTOUR vom 25.3. - 3.4.2017 zu *Lustige KIndergeschichten* Kiel&Feder Verlag



Willkommen zur Blog-Tour der teilnehmenden Autoren des Buches - Lustige Kindergeschichten-, Ihr interessierten User. Erschienen ist das Werk über den Kiel&Feder Verlag. Wartet darauf, von Euch verschlungen zu werden. Nicht oral, sondern über die Augen, also ophtal. Laaach.

Erwerbbar unter diesem Link:
https://www.kielundfeder.de/b%C3%BCcher/anthologien/
Hierunter findet Ihr auch andere Anthologien.
***************************************

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von Sarah Drews organisiert
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei Sarah Drews melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
***************************************************************************
Diese findet im Zeitraum vom 25.3.2017-3.4.2017 statt. Am 3. April werden final die Gewinner auf jedem Blog bekanntgegeben. -VIEL VERGNÜGEN und toi, toi, toi-

Als Gewinn winken Bücher und auch einige Goodies, klar. (Jeder Blogger stellt  zu seinem Beitrag eine Frage, deren Antworten Ihr dann an das Kontaktformular auf Sarah Drews Blog schicken  könnt. Mehr dazu einige Treppchen tiefer. Anmerkung: Bitte am 25.3. beginnen und sich durch die Perma-Links der dazu passenden nachfolgenden Beiträge kontinuierlich auf den nächsten Blog klicken.) 

Auf 'goldkindchen' beginnt die Tour am 25.3.2017 - Der Kiel&Feder Verlag wird hier von der Bloggerin ebenfalls vorgestellt.

http://goldkindchen.blogspot.de/2017/03/blogtour-lustige-kindergeschichten.html

3.4.2017
Auf allen Blogs erfolgt die Bekanntgabe der Blog-Tour Gewinner.

*************************************************************************

Zudem könnt Ihr mithin ein ganz besonderes Werk, im Hardcover und nicht DINA5 Format,
aus der Farbspielserie des Karina Verlages Vienna, hier zur explizit ausgesuchten Farbe "Braun" gewinnen. Ein Schmankerl für alle, die dem Exquisiten zugeneigt sind. Von mir gibt es noch Postkarten zu dieser Serie, Lesezeichen und einige Goodies, die ich dem  jeweiligen Gewinnerpaket incl. Buch beifüge. Ihr seht, rege Teilnahme ist hier angesagt, da es sich lohnt. 
Bei mehreren Einsendungen, wovon ich ausgehe, entscheidet das Los - auch logisch. Hüpft darum zahlreich in den Los-Topf.  Tut auch nicht weh! LOL.  
=============================
Hier nun zu meiner Blog-Frage

  
Hier der Link zum Blog, wo Ihr die Namen der mitschreibenden Autoren findet, um die von mir im Bild gestellte Frage richtig zu beantworten. Zudem Kurzinfos zum Buch.
http://rainer-seemann.de/wordpressII/lustige-kindergeschichten/

Hier der Link zum Kontaktformular von Sarah Drews Blog, für Eure Antworten generell. 
https://sarahdrews.blogspot.de/p/kontakt.html
 
*************************************
   Big Interview über Sarah Drews

   Hereinspaziert, liebe Mitautorin Sarah Drews, in meinem Reich des Facettenhaften. Bitte offen und ehrlich auf meine Fragen antworten. Alles Andere lasse ich nicht gelten. Sarah würde mich jetzt bestimmt verdutzt anblicken und zwinkern. Meine Wenigkeit zwinkert zurück ...   

Autorin Sarah Drews, wird von der Autorin/Bloggerin Marlies Hanelt aufs ´Korn´ genommen und regelrecht mit Fragen ge- als auch durchlöchert.  

Alles, was man über Sarah Drews noch nicht wusste, aber unbedingt wissen sollte.

Heftig klopft es an meine hölzerne Blog-Türe. Ob es wohl Sarah sein könnte? fragt sich die Bloggerin Marlies Hanelt in diesem Moment, da sie einen leckeren  Kaffee genießt. Natürlich, denn meine Wenigkeit erwartet Sie sehnsüchtig, um Sarah in den verbalen ´Clinch´ zu nehmen.

Darum hereinspaziert, und Willkommen in meinem Reich des unglaublich Facettenreichen.

Biete Ihr einen Kaffee und einige frischgebackene Kekse an. »Entspanne Dich, Sarah – denn ich möchte nichts weiter hören als die Wahrheit. Ausschließlich nur diese«! Lache mir in die Fäustchen und reibe diebisch dieselben.

                                            


Erst einmal zu Deiner Entwicklungsphase des heutigen Autorendaseins. Wann und wie hat es sich bei Dir bemerkbar gemacht – gab es auch Stolpersteine auf diesem Weg? Kopf- oder auch Bauchgefühl. Vielleicht sogar BEIDES?


Hallo Marlies, Danke erst einmal für die Kekse. Die nehme ich doch glatt einmal ausnahmsweise an, denn eigentlich ernähre ich mich nach dem LOGI Prinzip und da sind Kekse eher selten. Nun zu deiner Frage. Entwickelt hat sich mein Autorendasein erst vor wenigen Monaten. Genauer gesagt im November 2016. Meine Mutter meinte mal wieder, so viel wie du liest, solltest du auch mal einen Roman schreiben. Da ich aus der Schulzeit weiß, dass ich nicht mit einem Naturtalent gesegnet bin, habe ich einfach mal mein Glück bei einem Schreibwettbewerb versucht. Herausgekommen ist die Geschichte, die du heute vorstellst. Aber ich muss noch jede Menge lernen. Bekanntlich sind Debüts meistens mit vielen Schwächen gesegnet und somit sind Kopf und Bauch noch bei mir ein kleines Hindernis.
 

Schreibst Du auch gerne in den klassischen Genres, wie zum Beispiel Horror, Liebe und Erotik als auch Krimi oder fokussiert sich alles auf Kindergeschichten, was nicht schlimm wäre?


Mit drei kleinen Kindern zwischen 5 Jahren und ½ Jahr sind Kinderbücher natürlich schon häufig bei mir in der Hand. Ich selbst bevorzuge jedoch eher Querbeet ab 14 Jahren würde ich sagen. Horror, Psychothriller, Liebe, seichte Erotik und vieles mehr. Und genau in den Bereichen würde ich auch schreiben bzw. versuche ich mich. Bekanntlich gehen eigene Vorlieben besser von der Hand.

Schuh- als auch Körperabmessungen sparre ich hier aus. Vielleicht käme Dein Alter noch in Betracht? Nein, das ist alles unwesentlich, da es mit Deinem Schreiben nichts am Hut hätte. Laaaacht. Werde nicht die Frage stellen, warum Du schreibst. Denn Deine Antwort würde mich aus den Stiefeln hauen, ob der eventuellen Antwort, die da wäre. »Weil ich es kann«!

Da muss ich dich korrigieren. Ich schreibe nicht „Weil ich es kann“, sondern aus drei Gründen.
1.   Macht es meine Mutter stolz und da sie mit 78 sehr alt ist, habe ich nicht mehr viel Zeit sie glücklich und stolz zu machen.

2.   Jeder möchte etwas für die Nachwelt hinterlassen. Das geschriebene Wort wird immer existieren. Klar bin ich nicht der Autor der Bibel, aber zumindest haben einige dann meine Geschichte gelesen.

3.   Der Hauptgrund warum ich jedoch schreibe, ist es das Gehirn zu fördern UND um das Schreiben zu lernen, denn vom Können bin ich Meilenweit entfernt. Noch würde ich mich selbst als Trompeter mit hochrotem Kopf bezeichnen, der gerade mal einen schiefen Ton herausbekommen hat.
 
 
Wie wichtig sind Dir Deine Manuskripte? Will damit sagen, wie weit tauchst Du in die Tiefen der ´Seele´, quasi Inhalte, Protagonisten, Wettersituationen und Örtlichkeiten derselben ab? Nehmen sie Dich dermaßen gefangen, dass es nur schwer ist, davon loszukommen, um wieder in die Realität aufzutauchen?

So sollte es eigentlich sein, und ich tauche auch regelmäßig in die Welten ein. Aber so tief, dass ich wirklich umdenken muss, ist es dann doch nicht. Immerhin muss ich während des Schreibens immer wieder pausieren, wenn mein Sohn aufwacht und Hunger hat, der Große zwischen seinen Lego-Abenteuern und Mittagsschlaf plötzlich nach „Trinken-Durst“ schreit. Man kratzt also mit kleinen Kindern im Haus immer nur oberflächlich in der fremden Welt. Und das ist auch gut so, auf das Schreiben kann ich mich fokussieren, wenn die Kinder größer sind, und Mama auf das Abstellgleis kommt.
Wie bist Du eigentlich auf den Titel –Rasselschreck, auch Geister wollen glücklich sein- gekommen? Immerhin wird Dein Rasselschreck arbeitslos, da er NIEMANDEN mehr so recht erschrecken kann. Man nimmt Ihn nicht wirklich als Schreckgespenst wahr. Demzufolge begibt er sich zum Arbeitsamt, um … Spoiler nicht so gerne. Zwinkert. Diese Thematik Arbeitslosigkeit ist eine sehr Aktuelle, möchte ich  meinen. Vielleicht deswegen? Arbeitslose nimmt man ebenfalls in der heutigen Zeit nicht wirklich wahr. Ist nur meine Theorie. Aber lass´ mal hören, was Dich dazu bewegt hat, diesen Rasselschreck so agieren zu lassen und nicht anders.

Ich bin gar nicht auf den Titel gekommen. Zumindest auf den Titel im Allgemeinen, denn damit habe ich so meine Schwierigkeiten. Da du aber damit aber die Geschichte selbst meinst. Ich habe von einer lieben Autorin vor vielen Jahren mal Bücher geschenkt bekommen für meinen Buchblog. Darunter auch Kinderbücher. Eins davon ist im Kinderzimmer meiner Jungs und ich lese öfters daraus vor. Hier war auch ein Geist, dass Probleme mit dem Erschrecken hatte. Die Zeiten ändern sich und damit leider auch das Leben selbst. Es gibt genügend Berufe, die heute ausgestorben sind. Dieses Gespenst irrte jedoch total doof herum und der Schluss war so mies, dass sogar mein Sohn die Geschichte nicht gut fand. Am nächsten Abend habe ich ihm eine kurze Version von Rasselschreck erzählt. Fand er klasse und so hab ich sie dann beim Wettbewerb geschrieben. Ich kam auf 3000 Zeichen und musste mir natürlich noch ein paar andere Dinge einfallen lassen. Dabei habe ich mich an gruseligen Orten orientiert und wie sie in der Neuzeit trotzdem ein Hindernis sein können. So entstand dann die vorliegende Geschichte.
Über welche Verlage lässt Du veröffentlichen? (Hier bitte verweisende Links einfügen).

Da ich wie gesagt noch ganz frisch bin, sprich gerade erst aus geboren wurde, habe ich bis jetzt nur beim Kiel&Feder Verlag etwas veröffentlicht. Eine weitere Geschichte, aber unter einem anderen Pseudonym wird demnächst im Sperling Verlag erscheinen. Und wenn alles klappt, also Daumen drücken, dann kann ich eine Geschichte an einen meiner Wunschverlage verkaufen. Aber solange ich da nichts konkretes in Form eines Vertrages höre/sehe, bleibt es noch unter Verschluss.

Recht so, liebe Sarah. Würde meine Wenigkeit nicht anders umsetzen. Diese DKZV, also Verlage, die einen wahnsinnig hohen Druckkostenvorschuss in Höhe von bis zu 2.400 Euro einfordern, auch keine Werbung betreiben, sollte man tunlichst meiden. Die Rache folgt quasi auf dem Fuße, denn nichts geschieht. Manchmal bleibt man zudem noch auf einem Haufen schon vorgedruckter Printversionen der ersten Auflage sitzen - packt sie in den Keller, wo sie dann verstauben und Spinnweben ansetzen. Nicht so gut.     
Veröffentlichst Du auch als Self Publisher, also Indie Autor (Unabhängiger Autor) genannt? Denn als Hybrid, wie man das in Autorenkreisen benennt, hättest Du mehr Möglichkeiten, was zum Beispiel den Veröffentlichungszeitraum betrifft.

Zur Zeit schreib ich nur als freier, unabhängiger Autor, wenn ich Aufträge bekomme, wie zum Beispiel für Rotzgören oder die Fürchte Dich! Reihe. Ansonsten suche ich mir nur tolle Schreibwettbewerbe, um mich zu verbessern.

Du hast auch Deine Homepage editiert – logisch. Nach eigenen fantasievollen Regeln oder gehst Du hier mit sogenannten vorgefertigten ´professionellen´ Mainstream-Ansagen vor? Frei nach dem Motto, nur diese geben etwas her, damit sie vom User auch reichlich angeklickt werden? (Link der HP findet Ihr im Bereich: Für das Einreichen von Antworten, der von mir als auch anderen Bloggern gestellten Fragen.)

Ich gehe ganz klassisch vor. Die Autoren-Seite wird nur mit Infos über mich gespeist. Veröffentlichte Bücher, Interviews und vieles mehr.  Sie lautet
 www.sarahdrews.blogspot.de
 
Inwiefern sind Rezensionen für Dich wichtig und wie oft schaust Du auf den Plattformen nach?

Da damit meine Schreibkarriere eigentlich vor vielen Jahren begonnen hat, denn ich habe seit 2010 einen Buchblog, wo ich inzwischen ungefähr 10 Bücher im Monat bewerte, sind Rezensionen jeglicher Art schon ein Bestandteil meines Lebens. Klar, schaue ich da auch mal bei meinen Werken nach und freue mich darüber, wenn ich eine im Netz antreffe. Ich muss sogar zugeben, dass ich jetzt, wo ich selbst in der Situation einen Punkt klarer sehe. Ich habe stets nach dem Prinzip rezensiert – ehrlich, konstruktiv, von 1-5 Sterne ist alles möglich. Damit hatten viele Autoren ein Problem. Ich hab damals nie verstanden warum, denn auch 1 oder 2 Sterne können konstruktiv und gute Werbung sein. Jetzt haben wir bei Amazon doch glatt 1 Stern bekommen. Einerseits verstehe ich die Logik, denn der Titel hätte in der Tat besser gewählt werden können, auf der anderen Seite bin ich ein Mensch der eh nur schwer zum Lachen gebracht werden kann, und daher finde ich jeden Schmunzler schon gut. Für mich ist die Bewertung also eher positiv und gefällt mir trotz des einen Sterns, denn sie ist ehrlich und ist stimmig. Daher verstehe ich jetzt noch weniger Autoren, die nur fünf Sterne wollen, um glücklich zu sein.
 
In welcher Form setzt Du Dich mit Lesern in Verbindung? Immerhin sind sie ja für den Autoren von immenser Wichtigkeit oder? Ohne Autoren  keine Leser und umgekehrt.

Ich bin bei Lovelybooks vertreten, bei Facebook und über meinen Blog. Fragen können dort genauso gestellt werden, wie Autogrammwünsche. Wobei letzteres wohl eher einem King oder Hohlbein vorbehalten ist.
 
Fühlst Du Dich als Autor, na ja,  weitestgehend abgehoben? Quasi schwebst über dem Leser und blickst auf Ihn herab? Tolle Thematik oder?

Du kommst auf Fragen. Nein, da ich selbst viel Lese, würde ich nicht auf die Idee kommen zu schweben. Ich freue mich wie ein Schneekönig, dass ich es geschafft habe in einer Anthologie vertreten zu sein, aber als Krebs bin ich viel zu süchtig nach Harmonie, als das ich abheben könnte. Ich bin außerdem eher der Meinung, dass ein Autor unter den Lesern steht. Denn ein Leser bestimmt über den Erfolg eines Autors, nicht sein Können.

Du könntest das ebenso mit anderen Autoren handhaben. (Kenne hier so einige). Kann ich mir jedoch nicht wirklich vorstellen. Kannst Du, was das betrifft, anderen angehenden Autoren einen Tipp geben?

Autoren = Menschen. Menschen = Individuen.  Wenn man das nicht vergisst, dann klappt jede Konstellation.

Wie wichtig ist Dir die Teamarbeit mit einem Verlag und den dort unter Vertrag stehenden Autoren? Bist Du eher ein Einzelgänger? (Auch hier kenne ich einige Autoren, die von Teamarbeit nichts wissen wollen – warum auch immer.)

Hmm. Schweres Thema. Ich war bis vor meinem Mann eher ein stiller, schüchterner Einzelgänger. Ich habe sogar damals meinen Traum-Ausbildungsplatz nicht bekommen. Es war Teamwork und Durchsetzungsvermögen gefragt. Ich habe mich so in den Popo getreten und mich mit drei anderen Azubis durchgesetzt. Der Vertrag lag vor mir auf dem Tisch, ich war mächtig stolz und dann kam die Frage. Wie hat ihnen der Trainingstag gefallen. Und ich dämliche Kuh hab ehrlich gesagt, dass ich mich freue, dass ich zum ersten Mal selbstbewusst mich in einer Gruppe durchgesetzt habe. Der Vertrag wurde vor meinen Augen zerrissen mit der Begründung, wer weiß, ob sie dann das Selbstbewusstsein auch im  Alltag dauerhaft umsetzen können. Mein anderer Chef hat es mir dann geglaubt und so bin ich dann in der Gastronomie gelandet, statt im Büro. Ich würde sagen, da lernt man im Team zu arbeiten. Und da wir beim gleichen Verlag sind, weißt du, dass ich versuche im Team zu arbeiten. Trotzdem spürt man bei mir noch immer die Schüchternheit. Ich würde mich daher als Mittel-Ding bezeichnen.
 
Wie fühlt es sich für Dich an, wenn eine Geschichte von Dir veröffentlicht wurde? Vielleicht sogar ein Einzelwerk? Hattest doch bestimmt schon ein ´Baby´ oder? So benennt man das Erstlingswerk eines Autors.

Rasselschreck ist sozusagen mein Baby. Ich freue mich darüber tierisch. Ich bin unglaublich stolz und zeitgleich ärgere ich mich total. Warum? Ganz einfach. Ich habe fleißig mit Word geschrieben, ausgedruckt, korrigiert, aber wie man weiß, jeder Mensch ist blind für eigene Fehler. Dementsprechend haben sich leider Gottes einige Fehler in den Text eingeschlichen. Rechtschreibfehler, ein Bezugsfehler und doppelte Leerzeichen. Leider hat auch das Lektorat diese übersehen, und gerade bei Grundschul-Empfehlungen dürfen in meinen Augen keine Fehler passieren. Die Kinder lernen gerade lesen und schreiben oder festigen die erworbenen Kenntnisse und Fehler verwirren und stören. Ich fühle mich also stolz und wütend auf mich selbst. Falls jemand 200€ für Papyrus Author spenden will, ich würde mich freuen.

Ihr habt diesen Wunsch vernommen. Nur, auf welches Konto sollen die Spenden fließen? Hier zucke ich fragend und heftig mit meinen Schulterblättern. Hat wer 'ne Idee von Euch?
Wie stellt sich Sarah Drews privat dar? Charakter, Arbeitsalltag etc? Kann man es mit Ihr aushalten oder sollte man es tunlichst vermeiden, sich Ihr zu nähern? Man kann ja nie wissen, was einem dann quasi blüht oder?

Kommt auf die Person drauf an. Ich bin emotional, drücke mich gerne doppeldeutig aus, und habe das Pech, dass andere es meist im Negativen aufgreifen, obwohl ich es eigentlich positiv meinte. Und hinzu kommt, dass ich eine vorbildhafte Zicke bin. Ein Abwehrmechanismus vor Verletzungen. Und dann bin ich live noch so was von schüchtern, dass ich regelmäßig meinen Mann zur Weißglut treibe. Wer damit klar kommt, darf gerne hallo sagen. Ich würde mich freuen.

Schlussakkord
Sarah schlürft die inzwischen kalt gewordene Neige des Kaffees in Ihrer Tasse aus. Krallt sich den letzten Keks – erhebt ihren Körper, lächelt mich an, und schwebt geisterhaft gen Blog-Türe, die sich von selbst öffnet, so als würde eine Geisterhand diese voll im Griff haben. Ein Gespenst? Laaaach. Meine hölzerne Blog-Türe fällt knallend ins Schloss. In diesem Moment, den man nur begreift, wenn die Skurrilität blüht – vernehme ich ein metallisches Geräusch, das Kettenrasseln ähnelt. Hiiiilfe, ich träume! Teufel noch mal, bin ich erschreckt! Puh … Rasselschreck steht vor meiner Wenigkeit und hat üble Dinge mit mir vor. Kann er denn durch geschlossene Blog-Türen schweben oder erzähle ich Euch nur Nonsens? Fantasien schweben, jedoch Geister auch?

Danke Marlies, dann ess ich auch noch den letzten Keks. Wer braucht schon LOGI. Einmal wird den Blutdruck schon nicht verschlimmern.
 
Bedanke mich bei Sarah Drews, die es bis hierher geschafft hat, meinen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Wie nenne ich es immer? Die Göttin Artemis verneigt sich ehrfurchtsvoll vor ihrem Gegenüber – bekommt die ´Omme´ leider nicht mehr ins senkrechte Lot. Auch Rasselschreck tut es mir gleich.  
  
Hier zum Perma-Link-Beitrag des Folgeblogs, der Euch schon sehnsüchtig erwartet. Knarrend öffnet sich die Holzblogtür. Kann auch sein, dass an rasselnden Ketten eine Zugbrücke herunterpoltert.  Hereinspaziert.

http://buechertraeumerei.blogspot.com/2017/03/blogtour-lustige-kindergeschichten-tag-5.html