Sonntag, 7. Juli 2013

Beamtenwitze

Für diejenigen, die sich über Beamtenwitze amüsieren können. Hier nun eine kleine Auswahl aus meinen Agorismen.


Aufnahmeprüfung für den höheren Verwaltungsdienst: Ohne Flei.. kein Prei..! Ersetzen Sie die fehlenden Buchstaben.  
Beamte unterscheiden sich von gewöhnlichen Bürgern darin, dass sie ihre Fehler noch nach Jahrzehnten mittels Akten belegen können.
 
Treffen sich zwei Beamte auf  dem Flur, sagt der eine zum anderen: „Na, kannst Du auch nicht schlafen?“
 
Und dann sagte der junge Beamtenanwärter erstaunt am 1. des Monats: "Wie bitte? Geld gibt es dafür auch noch?"
 
Warum haben Beamte viele Überstunden? - Weil sie meistens verschlafen haben!
 
"Donnerwetter", entfuhr es dem Inspektor, als er den schlafenden Kollegen sah, "der hat sich aber schnell bei uns eingearbeitet."
 
Der Bürgermeister wird gefragt: " Wie viele Beamte arbeiten hier im Amt ?" Darauf der Bürgermeister: " Ungefähr die Hälfte!"
 
Die Qualität eines Beamten wird nicht danach bemessen, wie viele Akten er abschließt, sondern wie viele er anlegt.
 
"Ist Ihre Arbeit eigentlich schwer?" wird ein Beamter gefragt.
"Nein", gesteht er, "aber sie ist doch ein Störfaktor zwischen Kur, Nachkur, Urlaub, Feiertagen, Wochenenden, Betriebsausflügen, ..."
 
Was ist der unterschied zwischen einem Beamten und einer Schnecke? Der Beamte hat Anspruch auf Urlaub ...
 
Was ist der Unterschied zwischen einem Kamel und einem Beamten? Das Kamel kann sieben Tage arbeiten, ohne zu saufen ...
 
Jeder verstorbene Beamte hinterlässt im Büro eine Lücke, die ihn voll ersetzt.
 
Warum benutzen Beamte keine Taschentücher? Weil Tempo draufsteht.
 
... und da war noch der Beamte, dem schwindlig wurde, weil er das Rundschreiben zu schnell gelesen hatte.
 
Ein Kannibale kommt eines morgens völlig geknickt zu seinem Medizinmann: "Es ist fürchterlich, aber ich leide unter ständiger Darmträgheit!"
"Das ist nicht weiter verwunderlich. Du solltest nicht so viele Beamte futtern!"
 
Warum ist auf den Beamtentoiletten immer dreilagiges Klopapier? Weil sie von jedem Scheiß zwei Durchschläge brauchen.
 
Welcher Tag ist der arbeitsintensivste für einen Beamten? Der Montag, da muss er gleich zwei Kalenderblätter abreißen.
 
Welcher für Beamte wichtige Stichtag ist am 21. März? Ende Winterschlaf - Anfang Frühjahrsmüdigkeit.
 
Die Beamten sind die Träger des Staates - träger geht's nicht!
 
Ein Beamter zeigt seiner Frau ein Bild mit seinen Kollegen und seinem Amtszimmer. "Hier sieh mal, eine Stunde belichtet und keiner verwackelt!"
 
Ich habe nichts gegen Beamte. Sie tun ja nichts!
 

Freitag, 5. Juli 2013

LEBENSWEG







Ein weiteres Gedicht von mir

Viele Dinge im Leben, nach denen wir streben.
Getrieben von des Geistes Macht, sie sich entwickeln, werden angefacht.
Stetig wachsend, jeden Tag, weil das Gehirn es naturgemäß vermag.
Drum setze den Verstand wohl ein, wird der Weg im Leben deiner sein.
Alsdann, gibt er dem Denker das Tempo an, fordert ihn jeden Tag aufs Neue heraus, nur so wird was draus.
Hast du diesen Weg erst beschritten, gehst du ihn weiter mit riesigen Schritten.
Aufs Ziel wohl strebend, zwischendurch auch was erlebend. Es fühlt sich an wie geistig erfrischt und beseelt. Darum im Leben dir dann nichts mehr fehlt.
Gehen Menschen mit dir gemeinsam dorthin, macht das Leben den ureigensten Sinn.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Links, auf denen ich auch zu finden bin

2 Links, auf denen ich ebenfalls Blogbeiträge einstelle.
 
Ausserdem 2 Links von 2 Anthologien, in denen ich mitgeschrieben habe.
 
 
Desweiteren schreibe ich vegetarische  und  diabetesgerechte Rezepte auf einem Blog.  Blog 2013  Scully van Funkel   http://scullyvanfunkel.de/   
Hierzu gehören auch Artikel auf dem Blog  ,,Bibel zum Schmunzeln,,.
 
 
Auf einem anderen Blog schreibe ich erotische Fantasien. 
,,DIRTY AND SCARY 
 
WARNUNG!. NICHT GEEIGNET FÜR JUGENDLICHE UNTER 18 JAHREN.
WER NICHT MIT EROTISCHEN INHALTEN KONFRONTIERT WERDEN MÖCHTE, SOLLTE DIESE BLOGSEITE NICHT ANKLICKEN!!!!!!!!!!!!!.
ANSONSTEN WÜNSCHE ICH VIEL VERGNÜGEN.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Ein total einfaches Doppelschloss

Ein kleiner Hinweis für meine Blogfans:
Im nächsten Jahr 2014 Spätsommer werde ich meine Geschichten und Gedichte  veröffentlichen. Dann kann man diese als Buch bei Amazon erwerben. Zum Anfüttern gibt es eine lustige Geschichte, die ich wirkich erlebt habe. Dies bezieht sich auf alle meine Geschichten. Humoriges, skurriles und ziemlich Abgefahrenes.


Der Wecker klingelt um 6Uhr morgens. Nein, er klingelt nicht, sondern gibt ein leises, rhythmisches piepsen von sich, das sich bei nichtbetätigen des Ausknopfes steigert. Was will er mir damit wohl sagen?. >>Steh auf, Mutter und bewege deinen alabasterfarbenen Körper aus dem Bett.<< Nicht dass mein toller Muntermacher mit mir reden würde. Doch, er macht das auf seine ganz spezielle Art und Weise. Folglich komme ich diesem Wunsche nach. Erst das eine, dann das andere Bein hinausgeschwungen. Noch nicht ganz wach, die Sinne ersteinmal ordnend, schwanke ich zur Tür, um mir meinen Kaffee zu kochen. Kein Problem, wenn da nur nicht die morgendlichen Stolperfallen wären. Ich befinde mich im Bad. Was will ich da?.  Ach ja, richtig, Kaffee kochen. Immer noch etwas dröselig im Kopf, drehe ich mich um und rempel den Badschrank mit meinem Knie an. Ein fürchterlicher Schmerz durchzuckt dasselbige. Ob das wohl heute noch was wird mit dem Kaffee?. Es muß, weil ja der ,,kleine schwarze,, für einen guten Tag sorgen soll. Ab durch den Korridor, und jetzt wirklich, in die Küche. Die Abhandlung der immer wiederkehrenden Tätigkeiten morgens werden so langsam stupide, dass man nicht wirklich über die Abläufe nachdenkt. (Irgendwie logisch). Irgendwann sitze ich, immer noch mit Sleepshirt und Morgenmantel bekleidet, in meinem Schlafbüro. Das ist eine Kombination aus Büromobiliar und Bett. (Auch wieder logisch). Der nun endlich gefilterte Kaffee dampft in seiner Tasse vor sich hin. Stelle diese auf den Schreibtisch und geniesse die ersten Schlucke. Inzwischen ist es bereits 9Uhr. (Wie doch die Zeit vergeht). Da fällt mir simultan ein, dass ich noch ein Telefonat zu führen habe. Also, Hörer des Festnetztelefons abgehoben und die Nummer gewählt. Mein Ansprechpartner meldet sich auch gleich (kommt selten vor). Hat er doch offensichtlich auf meinen Anruf gewartet?. Muß wohl. Das übliche Blabla wird gewechselt. Immerhin wird damit ein 2 Stunden Gespräch gefüllt. Unglaublich!!!. Ich vergaß zu erwähnen, daß sich mein Sohn in der Schule aufhält. Plötzlich schliesst es an der Tür. Es ist 11Uhr und eigentlich nicht die gewohnte Zeit fürs finale Unterrichtsende. Der Versuch, den Schlüssel im Schloss zu drehen, scheint nach mehrmaligen Anläufen trotzdem nicht zu gelingen. >>Himmel, Herr Gott nochmal, was fummelt Sohn nur so lange rum?,<< frage ich sinnigerweise meinen Telefonpartner. Jetzt hat es offensichtlich doch geklappt, denn die Schlafbürotür öffnet sich langsam. Klar, was auch sonst sollte eine Tür machen, wenn nicht sich öffnen. Zaghaft schaut mich ein Gesicht, um dieselbige herumlugend an. Eine völlig, mir nicht bekannte Person, steht im Zimmer und hat einen fragenden Blick aufgesetzt. Was ich in dem Moment gedacht habe, kann ich nicht in Worte fassen. Erschrocken wechseln wir beide ziemlich erstaunte Blicke. >>Wer sind sie, und wie kommen sie in meine Wohnung?,<< war meine erste Reaktion. Jetzt könnte man natürlich sagen, mit dem Schlüssel natürlich. Auch durch Wände gehen dürfte Schwierigkeiten mit sich bringen. Nach einigen Sekunden bekam ich die ersten zögerlichen Worte von ihr. >>Nein, sie sind das doch nicht.<< Was für ein Blödsinn. Natürlich bin ich es. >>Wen haben sie eigentlich  hier erwartet?.<< >>Ich wohne hier und zwar schon seit einiger Zeit.<< >>Sie sind aber nicht Frau Hanelt?.<<  >>Ich bins, da bin ich mir ganz sicher,<< konterte ich zurück. Abermals Erstaunen. >>Sie sind aber nicht Frau L.  Hanelt?.<<  >>Nein, ich heisse M. Hanelt.<< >>Ich bin die Pflegerin für Frau Hanelt.<< Benötige keine Pflege, fuhr es mir durch den Kopf.
Da wurde mir, selbst um diese Zeit, schlagartig bewusst, dass sie meine Schwiegermutter meinte.  Nur, war noch immer nicht geklärt, wie sie sich mit diesen Schlüsseln Zutritt zu meiner Wohnung verschaffen konnte. Des Rätsels Lösung kam am nächsten Tag. Ich telefonierte mit meiner Schwiegermutter und erzählte ihr die Story. Natürlich konnte die Pflegerin mit diesem Schlüssel auch in meine Wohnung. Schwiegervater hatte einmal vor Jahren zwei ganz einfache Einheitsschlösser im ehemaligen Osten besorgt und auch eingebaut. Für seine Wohnung und für den damaligen Hauseigentümer, dessen Räume ich nun, nach seinem Tod, bewohne. Das bedeutet, Schlösser gleich und natürlich auch identische Schlüssel. Kann ich nur froh sein, dass er es nur für 2 Wohnungen getan hat.
Konnten zu ehemaligen Ostzeiten die Menschen wirkich einfach in jede Wohnung, bedingt durch simple Bauweise dieser Einheitsschlösser?. Auf diese Frage werde ich wohl nie eine Antwort erhalten.

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Montag, 1. Juli 2013

Jahrhundertflut

Ich möchte euch eine Kollegin vom Portal Leser, Autoren, Blogger und Grafiker vorstellen.  Scully van Funkel. Dies ist ihr Beitrag zum Thema Jahrhundertflut. 

Jahrhundertflut
Der Drache ergießt seine salzlosen Tränen über das Land
und der schlammige Wurm erwacht in seinem viel zu engem Bett,
das ihm von Menschenhand gezimmert
Tanzende Boote auf dem Rücken des wirbellosen Ungeheuers
wiegen sich im Reigen der Verzweiflung
Der Hunde Gebell verhallt in der Nacht
erstickt im Morast ist ihr Flehen
Die Erdenbürger trauern um ihr Hab und Gut,
das sich widerstandslos mit dem Wurm paart,
bis jeder gewahr wird,
dass nur Bestand hat, was nicht vergänglich ist
(co Scully van Funkel - http://scull<vanfunkel.de)

Diesesmal kein Reim, sondern etwas sehr lyrisches. Wie ich finde, berührt es die Seele.  Danke Scully.

Hierzu noch ein Foto:



Sonntag, 30. Juni 2013

Profilbild der Administratorin dieses Blogs

So, ich möchte mich vorstellen. Das geht am Einfachsten mit einem aktuellen Bild. Ihr sollt ja auch wissen, mit wem ihr es hier auf diesem Blog zu tun habt. 

Schaut mal genau hin. Kopfbedeckung sind ,,Puschelschläppchen,,. Laaach.

 

postings bitte an meine Addy.......

Hallo ihr Lieben...
Wer etwas zu diesem Blog beitragen möchte, schicke mir bitte über folgende E-mail, als PDF-Anhang, sein Werk.  

mutterhanelt@gmail.com

Ich stelle es dann hier ein.  Danke euch schonmal im Voraus.
Damit keine Fehler sich einschleichen, wird dieser Fehlerteufel darüber wachen, dass alles seine Richtigkeit  hat.

 

Nochn Gedicht. DAS 80-LITER-FASS (von Klaus Kurt Löffler)

Ich möchte euch einen Autorenkollegen vorstellen. Klaus Kurt Löffler konnte ich für meinen Blog gewinnen. Ein Richter im wohlverdienten Ruhestand. Hat sich dem Schreiben von wundervollen Gedichten in Reimen verschrieben. Eine Gnade, dem nicht jedem gegeben wird. Noch in seiner Amtszeit hat er es genutzt, um zu entspannen. Wie ich finde, ein durchaus stressiger Beruf. Da bietet das dichten und reimen den passenden Ausgleich. 

Dieses Bild passt hervorragend zu diesem Gedicht. Hat mir Klaus Kurt gerade übermittelt. Guckt ihr hier:

Hier noch ein Link zu meinem Autornkollegen Klaus Kurt Löffler



http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fmaxundmicha.eu%2Fshop%2Fpage%2F9%3Fsessid&h=UAQF1XjLA 














Das 8o-Liter-Fass
von Klaus Kurt Löffler

Wer ernsthaft liebt den guten Wein,
kennt das Problem: Wohin hinein,
man stecken soll der Flaschen viele,
damit sie reifen in der Kühle.

Heimwerkers Zeitschrift gab den Tipp,
wie man umschiffet diese Klipp:
Tonröhren, rötlich, eingemauert,
das hätt´ noch keiner je bedauert!

Dazu es macht´ Abbildung Mut,
die mir gefiel besonders gut.
Sie sollte, als Heimwerkers Lohn,
Schönheit einbringen in Funktion:

In Röhren fest in dem Verbande,
ein Schmuck vor allem auf dem Lande,
war eingebaut ein offnes Fass,
für Gläser Vielzahl ein Gelass.

Das lockerte das Ganze auf
und sparte zudem manchen Lauf,
wenn Gläser standen nun schon da,
dort wo des Trinkens Quelle war.

Das wollte ich denn nach nun bauen,
und tat nach Material umschauen.
Tonröhren war´n nicht leicht zu kriegen,
doch da noch konnte ich obsiegen.

Indessen war es wirklich schwer:
Wo ich bekam ein Holzfass her?!
Der Werkstoff Holz war längst schon schroff,
durchweg ersetzt durch den Kunststoff.

Bierfass verfiel demselben Wandel:
Aus Holz gab´s nichts mehr in dem Handel!
Wenn einer helfen konnt´ dabei:
Dann war es einzig - Brauerei!

Da meine Frau war gar nicht dumm,
sie kannte Direktorium.
Es rief mich an ein hohes Tier
und sagt: "Holz-Fass, das haben wir!

Ich kann es nur gefüllt abgeben,
auch wenn Sie sich da übernehmen!
Es ist ein achzig-Liter-Fass,
da geht viel rein des Bieres Nass!"

Und kernig durch den Hörer hallt:
"Sie müssen sich entscheiden bald.
Ich tue schon, was ich vermag,
doch halten kann ich´s keinen Tag!"

Da habe ich nun nicht gekniffen,
und sofort ja auch zugegriffen!
Das (volle) Fass bracht´ man ins Haus:
Es sah dann doch sehr riesig aus!

Die Ehefrau rief ganz entsetzt:
"Wer soll das Trinken, nicht zuletzt?"
"Du Dich unnötig hier nur bangst",
sprach ich, noch ohne Mengenangst.

"Das sollte ein Problem nicht sein:
Wir laden uns´re Freunde ein.
Wenn zwanzig trinken je vier Liter,
dann brauch´n wir keine Samariter!

Dann ist das Fass in knapp drei Stund,
völlig gelehrt bis auf den Grund!
Damit auch alles läuft nach Plan,
schaff´n wir uns Riesenkrüge an.

Die Frau sah ja nur spektisch drein,
doch willigte sie schließlich ein.
Denn ich war ja in Sachen diese,
für sie eine gemähte Wiese!

Gesagt, getan! Ich lud zum Fest
so an die zwanzig rüst´ge Gäst,
von den´ ich annahm, ohn´s zu sagen,
sie könnten "Stiefel" schon vertragen!

Ich führte alle in den Raum,
wo stand des Bieres hölzern Traum.
Und sagte stolz: "Jetzt wird es nass,
ansteche achzig-Liter-Fass!"

Ein Schlag - er wollt nicht richtig sitzen -
sodass Bier anfing hoch zuspritzen!
Die Zuschauer wurd´n pudelnass
und hatten daran keinen Spaß.

Ein paar, sie blieben da nicht hocken
und machten sich zuhause trocken.
Und alle Frau´n verließen Raum,
um sich im Wohnzimmer zu staun.

Verbrachten dann damit den Abend,
sich ohne Bier dort zu erlaben.
Es blieb unten, ich sah es gern,
wenigstens dort der "harte Kern"!

"Na, Ulli", fragt´ ich, "darf es sein,
´ne tücht´ge Maß, ich schenke ein!
Gerad´ gezapft, vom Holzfaß selber,
ist fast als saufen Milch die Kälber!"

"Nein, danke!", antwortet er fein,
"Ich trinke lieber Gläschen Wein!"
Da ließ mit Bier ich ihn in Ruh
und wandte mich dem nächsten zu:

"Dir, Willi, alter Säufermagen,
ein Maß voll Bier wird Dir behagen!"
"Ich trieb es gestern Nacht so doll
und bin davon noch richtig voll!

Ich wäre dankbar für Karaffe,
mit einem wirklich starken Kaffee!"
"Doch, Gerhard, Du - es kann nicht sein -
sagst Du mir auch noch plötzlich nein!"

"Ich würde wirklich gerne trinken!",
tut dieser heftig ab da winken.
"Doch leider hat´s der Arzt verboten,
dem ich geriet jüngst in die Pfoten."

Der vierte Freund tat sich bequemen:
"Ein Viertele kann ich denn nehmen!"
Der fünfte sagt: "Hast Du´s vergessen,
ich trinke lediglich zum Essen!"

Der sechste, bedauernd: "Zu spät,
"ich bin jetzt völlig auf Diät!"
Der sieb´nte, achte, neunte lachte,
sich lieber über Schnaps hermachte.

Der zehnte erst, blieb fast allein,
schenkte sogar sich selber ein.
Er war der einz´ge, der das tat,
was denn von ihm erwartet ward.

Er probte aus das Übermaß
und biss dabei fast in das Gras:
Nachhause mussten wir ihn tragen,
da gehen konnte er nicht wagen!

Aus Sicht der Gäste zahlreich Schar,
Abend durchaus gelungen war.
Wir waren auch schon ganz zufrieden:
Jedoch auf Bier sitzen geblieben.

Vom Fass, gedacht für Groß-Verzehr,
war nicht einmal ein Drittel leer,
und dort, wo gähnen sollte Leere,
da plätschert es, als ob´s sich ´mehre.

So blieb uns and´res denn nicht übrig,
als jeden Abend großkalibrig,
in den (Wein?)Keller dann zu hinken
und Maß für Maß selber zu trinken.

Das schafft´ indessen auch nicht viel:
Es war die Hälfte noch im Spiel,
als wir, das müssen wir entlarven,
dann doch, besiegt, das Handtuch warfen!

Den Rest, der sauer nun geworden,
den mussten mühsam wir entsorgen.
Doch dann, war Fass nun endlich leer,
das nur zu dem Zweck holten her:

Es ward zersägt und eingebaut:
Sehr schön es aus den Röhren schaut. -
So doch noch ein Erfolg es war,
was stellte sich erst anders dar!

Die liebe Frau, wenn Bierfaß sieht,
indes noch immer Mund verzieht.
Es wird wohl Weile gut noch brauchen,
dass Unmut drüber wird verrauchen.

Ich sehe Zeit schon jetzt verschwommen,
wo auch für sie wird sein willkommen:
In all der üblen Plastikwelt
ein Fass, ganz nur aus Holz erstellt!

Mein Shop hat folgenden Link http://maxundmicha.eu/shop/page/9?sessid=

Vertreterterror

 Ein Gedicht, welches ich eigentlich generell dem Vertreterterror an der Wohnungstür gewidmet habe. 

Wer schellt da laut, morgens um sieben an meiner Tür,
der kan wohl nix dafür.

Langsam ich öffne diese, wer luget da hervor,
dessen Stimme nun dringt an mein müdes Ohr?.

Noch völlig in Trance und benommen,
sehe alles noch etwas verschwommen.

Ein Vertreter mit Staubsauger beladen,
winselt einige Worte und bittet um Gnaden.

Worte, die mir weislich bekannt,
machen das Ganze nicht wirklich interessant.

Ziemlich monströse Geräte, die zu nix taugen,
noch nichteinmal zum Teppichsaugen.

Was soll der Stress am frühen Morgen an diesem Orte,
vor meiner Wohnungspforte?.

Schieße zurück mit fäkalem Vokabular,
worauf der Vertreter stille war.

Die Moral von dieser Geschicht',
öffne morgens um  sieben keine Türe nicht.

Machst du sie trotzdem auf,
nimmt das Spiel gezielt und ungebremst seinen Lauf.

Von Angesicht zu Angesicht,
schleuderst du ihm Fäkalien ins Gescht.
-verbal-, sonst nicht.

Samstag, 29. Juni 2013

Irren ist doch so menschlich

Wer kennt es nicht. Man befindet sich in einem Supermarkt und steht zudem noch unter Zeitdruck. Daraus resultiert dann, dass man das Produkt zwar vor seinem geistigen Auge hat, aber nicht bewusst wahrnimmt, was wirklich darauf steht. Zudem sehen viele Produkte, von ihrem Äusseren, fast gleich aus. Da wird dann schoneinmal ein Backaroma zu einem Barrack Obama. ***schmunzel***. 
 
Hierfür ein lustiges Bildchen zum Ablachen. Ist das nun Realität, oder doch nur Fiktion?. 
 
Guckt ihr hier: