Samstag, 9. August 2014

Sati(e)rische Geschichten. Episode fünf. Wale gegen einen Walfänger


                               
                        
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Hallo und herzlich Willkommen in meinem Reich. Die fünfte Episode aus meinen sati(e)rischen Geschichten ist fertig geworden. Weitere werden noch folgen.




Familienwalbande schweißen zusammen
     Wale gegen einen Walfänger
             Fünfte Episode  
E
in japanischer Walfänger, der den klangvollen Namen HIROSHIMA trägt, befindet sich bereits seit Tagen auf hoher See. Die Mannschaft ist international, bunt gewürfelt. Ihr Auftrag, so viele Wale wie möglich töten, zu zerlegen und das Fleisch sofort einzufrieren. Immerhin winkt dafür jedem Mannschaftsmitglied eine hohe Summe, die von der Firma Yoko Wales an den Kassenwart des Walfängers gezahlt wird. 30.000 Dollar pro Wal. Davon gehen 200 Dollar an jeden Einzelnen. Also, je mehr Wale, desto einträglicher ist das Walgeschäft für die Firma Yoko Wales und jeden Mann auf der HIROSHIMA. Zwei japanische Männer, die auf den Namen Toshiro und Sushi hören, haben vor drei Monaten eine Wal Jagd beendet und sich dabei mächtig ins Zeug gelegt. Nun sind sie erneut dabei, um ihre Fähigkeiten wieder unter Beweis zu stellen. Kapitän Leatherman, den alle respekt- und liebevoll -Big man- nennen, hat für seine Mitstreiter einen Anreiz geschaffen. Welches Team, bestehend aus jeweils zehn Männern, in drei Monaten mehr als fünfzehn Wale tötet und zerlegt, muss  nicht erneut anheuern. Es wird automatisch zum nächsten Walfang eingesetzt. Zusätzlich winkt ein Bonus von 500 Dollar pro Wal. Die Männer sind also hochmotiviert.
Toshiro und Sushi stehen an der Reling, um mit ihren Ferngläsern Ausschau nach blasenden Walen zu halten. Die See ist ruhig. Auf der Wasseroberfläche spiegelt sich die im Zenit stehende, flirrende, sengende Mittagssonne und erschwert erheblich die Aktion. Toshiro kneift seine Augen zusammen, um etwas besser spähen zu können. Immer wieder setzt er das Fernglas ab, und versucht ohne bis zum Horizont zu schauen. Vor lauter Anstrengung dringt aus seinen übergroßen Poren der Schweiß und perlt über den gesamten Körper ab. Nach kurzer Zeit glaubt Toshiro eine Wal Herde wahrzunehmen. Einige blasen kraftvoll den heißen Dampf meterhoch aus ihren Lungen und tauchen langsam wieder ab. Nur noch ihre Schwanzflossen sind für einen Moment zu erkennen. Andere vollführen eine Art Wal Tanz und geben Walschreie von sich, um die Weibchen auf sich aufmerksam zu machen. Tiefe Töne wechseln sich mit Hohen ab. Ein unter die Haut gehendes Spektakel. Es ist Paarungszeit. Also darf nicht gejagt werden. Das ist jedoch den Walfängern völlig egal. „Da blasen sie“, schreit Toshiro aus Leibeskräften in ein Megaphon, das jederzeit griffbereit auf dem Boden steht. Er deutet mit seinem ausgestreckten, rechten Arm in diese Richtung und brüllt wie ein Wahnsinniger immer wieder denselben Satz.
Das ist die Aufforderung für jeden Einzelnen der Crew, in seine Startposition an die Geräte zu gehen. Auf den fünf Winden der HIROSHIMA sind die dicken Seile aufgewickelt, an deren Enden sich die metallenen, mit Widerhaken gespickten Walharpunen befinden. Alle Winden sind gut verteilt auf dem Schiff und befinden sich auf dem ersten Deck, bereit zum Abschuss. Ein Knopf sorgt stufenlos dafür, dass die Ausrichtung stimmt. Ein Anderer dient dem Auslösen des Katapultes.
„Hoffentlich kommt uns nicht Green-Peace in die Quere!“, grölt ein dunkelfarbiger Mann. „Dann haben wir ein massives Problem!“, kreischt er weiter. „Habt ihr die Wale endlich  im Visier?“, brüllt Sushi den anderen Männern zu. „Dann drückt doch endlich den Katapultknopf, ihr Weicheier!“. „Hopp, hopp, sonst mache ich euch Beine!“. „Mensch, sind die heute langsam!“. In diesem Moment sirren die Harpunen durch die Luft und treffen wirklich drei Wale, die daraufhin versuchen abzutauchen. Die Harpunen dringen tief durch das Wal Fett und haken sich in die Organe ein. Die Riesensäuger, einige mit Seepocken am ganzen Körper gepflastert, blasen blutigen Dampf aus ihren Lungen. „Los, dreht langsam die Winden ein!“, gibt Sushi den Befehl. Alle Muskeln und Sehnen der Männer sind zum Zerreißen gespannt. Für die Wale beginnt ein aussichtsloser Kampf um Leben und Tod.  
In sicherer Entfernung beobachtet ein monströser, junger, kräftiger Wal das Geschehen. Er ist der Anführer. Es geht um das Abschlachten seiner Wal Familie. Unverständnis und maßlose Wut machen sich in seinem Wal Gehirn breit. „Na wartet, was ihr könnt, kann ich auch“, schreit er auf walisch. Ein tiefer, langgezogener Ton kommt aus einer kleinen Öffnung an seinem Kopf. Es hört sich an, als würde er bald zum Kampf übergehen. Aber ein Wal gegen einen großen Walfänger?. Er taucht unter und holt sich Verstärkung von seinen Freunden. Wir müssen jetzt zusammenhalten und diesen Walfängern eine Lektion erteilen, geht ein Gedanke durch sein kleines, aber gut funktionierendes Gehirn. Es sind wieder Laute, mit abwechselnd tiefen und hohen Tönen, deren Schallwellen durch das Wasser schwingen. Zu hören sind sie kilometerweit. Die Botschaft: kommt und helft mir. Gemeinsam können wir den Walfänger versenken. Das Meer gehört uns.
In einiger Entfernung zeichnen sich bereits schemenhaft die Umrisse von mindestens zehn Walkörpern ab. Ihre riesigen Leiber ziehen gemächlich durch das trübe, vom Plankton und Krill durchsetzte Wasser. Nahrung, die ihnen die nötige Kraft bietet, um den Walfänger zur Strecke bringen zu können. Der kräftige, monströse Anführer Bulle gibt nun die Befehle. „Macht euch bereit“. „Setzt alle eure Kräfte ein, die Mutter Natur euch mitgegeben hat“. „Drückt eure mächtigen Körper gegen die Bordwand und schiebt den Kahn auf ein Riff“. In diesem Moment formieren sich alle Wale an Steuerbord und drücken gemeinsam mit aller Kraft gegen den dicken Stahl der Schiffswand. „Passt nur auf, dass ihr nicht in die Schiffsschraube kommt“,  kreischt der Wal Bulle.
Kapitän Leatherman bemerkt, dass er keine Kontrolle mehr über seinen Walfänger hat. „Verdammt, irgendetwas muss sich im Ruder verfangen haben“. „Es reagiert in keinster Weise mehr auf Back- oder Steuerbord“. „Eigentlich will ich den Kurs ändern“. „Hier werden wir keine Beute mehr machen“. Kapitän Leatherman brabbelt diese Sätze in seinen weißen, langen Vollbart. Besonnen greift er zum Fernglas und schaut Backbord aus dem gewölbten Fenster seiner Kommandobrücke, ob nicht doch noch ein paar Wale zu sichten sind. Er glaubt nicht, was er da sieht. Sein Walfänger wird wie von Geisterhand seitwärts bewegt und auf ein etwas aus dem Wasser ragendes Riff getrieben. Machtlos muss er zusehen. Den Befehl, die Rettungsboote ins Wasser zu lassen, bekommt er einfach nicht über seine spröden Lippen. Den Mund vor Angst weit aufgerissen, muss er tatenlos zuschauen, da er zu keiner Regung fähig ist.
Schwerfällig und unaufhaltsam bewegt sich der Walfänger auf das immer näher kommende Riff zu. Plötzlich hört das Schieben abrupt auf, und ein dumpfer, donnernder Knall fährt durch den gesamten  Schiffskörper. Es folgt ein lautes Quietschen, so als würde der Stahl schreien. Die toten, harten, verkalkten und scharfen Röhren von einstmals lebenden Meerestieren haben den Stahl des Schiffes Backbord der Länge nach aufgerissen. Es klafft eine tiefe Wunde, durch die das Meereswasser schnell, unter hohem Druck einströmt. Die Crew hat einfach keine Chance, ihr nacktes Leben zu retten. Der Walfänger wird immer tiefer in die Fluten gezogen, bis sich nur noch ein Strudelsog über dem letzten Deck bildet. Noch einmal will sich das Schiff aufbäumen, aber vergebens. Die Luft aus den Räumlichkeiten entweicht durch das einströmende Wasser. Ein erbärmlicher, letzter, tödlicher Aufschrei, bis das endlose Meer den Walfänger verschlingt. Viele Walfänger Seelen ruhen nun für immer auf dem Meeresgrund. Sie haben ihren Frieden gefunden.
Zufriedenheit macht sich auf den Gesichtern der Wale breit. Gemeinsam tauchen sie ab. Ihre mächtigen Leiber zittern vor Tatendrang, denn es gibt noch viele Walfänger, die vernichtet werden müssen.
© Marlies Hanelt 9.August2014    


Eure Admine Marlies Hanelt       
    
       
          




  

    





     



 

Linda-Tabea Vehlens Blog und mein Artikel t. Thema ,,Treue und Untreue,,




                                       
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Willkommen in meinem Reich

Diesmal gibt es einen Artikel über männliche Treue und Untreue, den ich vor längerer Zeit für Linda-Tabea Vehlens Blog geschrieben habe.

Ich beziehe mich zunächst einmal nur auf die MÄNNLICHE Untreue. Natürlich gehen auch Frauen fremd. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig.

Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung zu meinem Artikel als Kommentar schreibt. Bitte unter dem Blogbeitrag den Button -Keine Kommentare- anklicken. Dann öffnet sich das Kommentarfenster.


Einfach dem Link folgen. Generell ist Linda-Tabeas Blog recht interessant. Stöbern lohnt sich. 


http://maennliche-untreue.de/2013/10/06/treue-und-untreue-treibt-menschen-zum-fremdgehen-gastartikel-von-marlies-hanelt/  


Eure Admine Marlies Hanelt

                                   

Dienstag, 5. August 2014

,,Ich hab ihn, den Liebsten award,,. HP oder Blog Verlinkungs Frage- und Antwortspiel.


                          


http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fscullyvanfunkel.de%2Fich-hab-ihn-den-liebster-award%2F&h=OAQGGtZHE 
                 


Halli, hallo, hallöchen, ihr lieben Blogleser

Willkommen in meinem Reich
Das ist der Link für den ,,ich hab ihn den Liebsten Award,,. Aktionen hierfür durchlesen.




Diesmal gibt es 11 Fragen von mir. Vorab gestellte Fragen von Scully van Funkel auf ihrem Blog 2014 habe ich wahrheitsgemäß beantwortet. 

Beantwortet meine Fragen und stellt ebenfalls neue 11 Fragen.  Verlinke Scullys Blog 2014 auf deiner HP oder Blog, mit deinen Antworten aus meinen Fragen und deinen eigenen 11 Fragen. Somit lernen wir immer wieder neue Blogs und Homepages kennen. Wer mitmacht, schaut über seinen Bloggertellerrand hinaus. Setze den Namen und HP oder Bloglink deines Nominierten hinzu. Ist ne Super Idee, wie ich finde.  

Bloglink Scully van Funkel Blog 2014
http://scullyvanfunkel.de/ 





Meine Antworten zu Scullys Fragen
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1.) Ich würde der Welt mitteilen, ,,Lernt mehr Eigenverantwortung für euch selbst zu übernehmen. Sorgt und kümmert euch um eure Kinder, denn auch sie haben es verdient würdevoll behandelt zu werden.”
2.) Gäbe es eine Zeitmaschine, würde ich gerne in die Zukunft reisen wollen. Einfach um zu sehen, was ich jetzt in der Gegenwart ändern muß, damit ich evtl. schlimmen Ereignissen entgegenwirken kann.
3.) Auf alle Fälle würde ich mich nach Finnland beamen lassen. Das Land der tausend Seen und Inseln, mit den fantastischen, ursprünglichen Holzblockhüten. Ohne Strom, ohne Kühlschrank. Eben ohne jedwede Technik.
4.) Würde ich viel Geld erhalten, wäre es für die Autoren/innen bestimmt, um sich selbstständig machen zu können. Das benötigt ja doch ne Menge Zaster. Ein Eigenverlag quasi.
5.) Auch die Vergangenheit hat es in sich. Also probiere ich einfach mal aus, wie es zur Zeit der Ägypter war. Klar, Arbeiter und Könige. Vielleicht wäre ich gerne die Frau eines Schreibers. Ist doch passend oder?. Lol.
6.) Tja, spontan würde ich sagen, das Lied von den Beatles. ,,Its a hard days night,,.
7. ) Wenn ich Mücken jage, bin ich Jäger. Lache mal. Kommt häufiger vor bei mir. Ich sammle Kaffeekannen und Kaffeegedecke. Also bin ich auch Sammler.
8.) Monate ohne Verpflichtungen und finanzielle Einchränkungen?. Puh. Schreiben und meine spärlich eingerichtete Wohnung aufpeppen lassen. Neuer PC sollte auch sein. Das wars eigentlich schon. Bin genügsam…
9.) Welcher Aspekt nun für die ganze Welt zum Nutzen wäre?. Klar, ich würde diese mit meinem Humor als auch Sarkasmus erhellen wollen. Dazu gehört auch, sich selbst auf die berühmte Schippe zu nehmen. Außerdem sein Ego nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern an andere liebe Menschen zu denken. Geben ist seeliger denn nehmen. Würde das jeder mehr oder weniger praktizieren, hätten wir nicht so viel Mord und Totschlag. Nur son Gedanke von mir.
10.) Uuups, jetzt werde ich rot. Da gibt es so einige. Ein ganz bestimmter, genialer Hollywood Schauspieler, mit dem ich dann über alles mögliche philosophieren könnte. Er ist belesen, unangepasst und war einmal Jack Sparrow. Quasi quatschen bis zum Abwinken. Mit oder ohne Rotwein. Lol. ***träum***.
11.) Auf dieser Insel leben einfache Menschen. Man benötigt nicht viel und lebt von dem, was Mutter Natur hergibt. Fischen gehen und einen kleinen Anbau von Getreiden und Obstsorten. Die Regeln: Kein Streit. Keine Lügen. Respekt jedem Anderen gegenüber. Liebe mit all ihren Facetten. Oha, das sind ja vier Regeln!. Na ja, die Vierte ergibt sich dann spontaaaaaan. Lol.

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So, hier meine Fragen von Marlies Hanelt
1.) Es gibt so viele Planeten. Zu welchem würdest du gerne mal fliegen?.
2.) Würde es dir gefallen, wenn es in Deutschland Einheitskleidung gäbe, in der gleichen Farbe und Design?.
3.) Stell dir vor, du bist des nachts in einem Wald allein, da du die Zeit völlig vergessen hast. Du hörst Geräusche wie Äste knacken, so als würde dich jemand verfolgen. Wie reagierst du?.
4.) Stell dir auch einmal vor, du wärest zum/zur Kanzler/in der BRD gewählt worden. Welches Gesetz würdest du sofort ändern wollen oder neu einbringen, was das Thema Arbeitslosigkeit betrifft?.
5.) Zum Thema Tv-Gestaltung: Welche Art von Sendungen würdest du sofort absetzen und welche sollten auf alle Fälle ausgestrahlt werden?. Neue Ideen für ein abwechslungsreiches TV-Programm.
6.) Zum Thema Bildung: Haben wir genügend davon oder sind neue Strukturen angesagt. Wenn ja, welche?.
7.) Wenn du die Möglichkeit hättest, dass man deinen Körper medizinisch für 10 Minuten durch bestimmte Medikamente oder Drogen in den Tod gleiten läßt, nur um zu empfinden wie das ist. Quasi, gibt es ein Leben nach dem Tod?. Würdest du so ein Experiment mitmachen?. Selbstverständlich holt man dich nach der abgelaufenen Zeit wieder ins Leben zurück, ohne gesundheitliche Einbußen.
8.) Stell dir vor, du hörst aus deiner Nachbarwohnung jeden Tag Kinder erbärmlich weinen und schreien. Wie gehst du vor?. Klingelst du oder rufst du gleich die Polizei?. Man könnte sich ja auch irren, und die Kinder werden nicht misshandelt. Ist ne Gewissensfrage.
9.) Stell dir vor, du bist unschuldig in den Knast gekommen. Du wirst von den Mithäftlingen aufs Schlimmste drangsaliert. Der Wärter nimmt keine Notiz von dir. Wie setzt du dich zur Wehr, damit dir geholfen werden kann?. Mac Gyver wäre da bestimmt etwas eingefallen. Lol.
10.) Eine fatale Situation: Du bist unterwegs in einer volkbelebten Straße. Plötzlich reißt der Gummi deines Schlüpfers und fällt auf deine Schuhe. Zudem ist er nicht mehr so ganz sauber. Wie rettet du diese peinliche Situation?. (zwinker).
11.) Was machst du, wenn du auf einem hohen Aussichtsturm nach Besichtigungschluss eingeschlossen wirst. Niemand bemerkt also deine Anwesenheit. Handy hast du nicht dabei. Wie oder womit machst du dich also bemerkbar?.

Scully, ich liebe ja deinen Blog. Er hat so viele Facetten, dass wirklich für jeden etwas dabei ist. Quasi eine Themennische, die jeder Interessierte sich auswählen kann.

Ich nominiere den Blog von Anja Ollmert

http://anjaollmert.jimdo.com/





  



Sonntag, 3. August 2014

Auktion von chronischen Erkrankungen...Die etwas andere Auktion.


                               

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Willkommen in meinem Reich.

Diesmal gibt es eine belletristische Geschichte von mir. Habe mich auf sarkastische und humorvolle Weise den chronischen, komplexen Krankheitsbildern angenommen. Bzw. wie man an diese gelangt.






Auktion von chronischen Erkrankungen
Die etwas andere Methode an chronische Mehrfacherkrankungen zu kommen
Julia sitzt wie jeden Tag an ihrem Computer. Bevor sie ihn jedoch hochfährt, zieht sie sich zwei verschiedene Augentropfen, Insulineinheiten und sechs Tabletten mit unterschiedlichen Wirkweisen rein. The same proceed as yesterday?. The same proceed as every day. Das sind humorvolle  Sätze, die ihr bereits schon morgens in ihr maltraitiertes Gehirn kommen. Arthrose Schmerzen folgen etwas später. Was für ein Sammelsurium von chronischen Erkrankungen, denen Julia jeden Tag die Stirn bieten muss. Mal mehr oder auch etwas weniger. Da kommt ihr plötzlich der sehr sarkastische Gedanke, wie sie an eben diese gekommen sein könnte. Vor ihrem geistigen Auge entsteht eine belletristische Situation.
In einem sehr bekannten Auktionshaus wird diesmal eine besondere Auktion angeboten. Hierbei geht es um die Versteigerung von diversen chronischen Krankheitsbildern, die unter den Hammer kommen sollen. Diese werden von Menschen abgelegt, weil sie das Zeitliche gesegnet hat. Dementsprechend stehen sie jetzt anderen Leuten zur Verfügung. Natürlich nicht für umsonst, weil umsonst war gestern, und bezahlen ist heute angesagt. Der Meistbietende bekommt den Zuschlag. Die Einnahmen fließen in  ein soziales Projekt und zwar für Einrichtungen, die sich Patienten mit deren chronischen Krankheiten widmen. Versterben diese Kranken irgendwann einmal, stehen diese chronischen Erkrankungen erneut für diese spezielle Auktion zur Verfügung. Usw. usw. usw. Der Recyclingkreislauf ist geschlossen. Somit hat jeder die Möglichkeit, je nach budget, eine super, dauerhafte Erkrankung zu erwerben. Einfach eine fantastische Idee, die ihres gleichen sucht. Da fehlt doch noch etwas?. Ach ja, der Name des Auktionators. Der heißt jedes Mal anders, je nach Krankheitsbild.
Bei einem Diabetes Mellitus nenne ich ihn einfach ,,Mellitusius,,. Bei Augenerkrankungen wäre der Name ,,Ophtalmus,,. Bei Arthrose ,,Throjasius,,.  
So kann es ablaufen…
Eine Gruppe von gesunden Menschen sitzt auf gut gepolsterten Stühlen im Auktionshaus. Jeder ließt sich im Auktionsheftchen durch, was diesmal versteigert werden soll. Julia hat sich bereits entschieden. Sie möchte unbedingt Arthrose, Diabetes Mellitus, grauen und grünen Star, als auch eine  Vielzahl von Herzerkrankungen. Wenn  schon, denn schon, denkt sie sich und setzt ein spitzbübisches Lächeln auf. Dann kann ich richtig damit angeben und den Larry raushängen lassen. Immerhin hat sie lange darauf gespart und möchte jetzt voll zuschlagen. Egal was die Anderen bieten, ich lege noch eins drauf. Ich will sie alle Vier. Ohne wenn und aber. Es muss doch ein tolles Lebensgefühl sein, wenn man vier chronische Erkrankungen sein Eigen nennen kann. Julia freut sich diebisch und hört schon jetzt förmlich, wie der Auktionshammer auf das Brettchen donnert. Die Stimme des Auktionators dröhnt. „Wer möchte einen Diabetes?“. „Zwanzig Euro Startgebot“. „Wer bietet mehr?“.  „Zum Ersten, zum Zweiten und zum…..“. Bevor er auch nur ansatzweise weitersprechen  kann, meldet sich Julia und bekommt den Zuschlag, da niemand sonst mitbieten möchte. Offensichtlich werden andere chronische Krankheiten bevorzugt.  Klasse, denkt sie sich. Wenn das so weitergeht, werde ich das Haus mit meinen vier Wünschen verlassen. Jetzt werden die noch anstehenden chronischen Krankheiten geboten. Wieder und wieder saust der Hammer auf das Brettchen. Jedes Mal bekommt Julia den Zuschlag, denn diese Erkrankungen haben es wirklich in sich. Darum sind diese für die Anderen nicht relevant. Sie haben sich eben für die seichteren Varianten entschieden. Das erfreut Julias Herz, was daraufhin Purzelbäume schlägt. Dies macht sich sofort in Rhythmusstörungen bemerkbar. „Super, es funktioniert“, brüllt sie in die Menge.  „Man hat mich also nicht beschissen“. Julia lacht so laut, dass es förmlich den gesamten, großen Raum erfüllt. Der Auktionator sackt plötzlich zusammen und kippt hinter seinem Auktionspult um. Schaum tritt aus seinem Mund, und er krampft. Irgendjemand muss wohl in seinem Namen die Krankheit Epilepsie geboten und den Zuschlag bekommen haben. Was für ein böses Spiel. Damit hat der Auktionator bestimmt nicht gerechnet.
Die Auktion wird nach zwei Stunden abgebrochen, da alle Krankheiten ersteigert sind und niemand mehr in der Lage ist, mitzubieten. Jeder hat eben seine persönliche, chronische Erkrankung bekommen, die er sich gewünscht hat. Alle Chroniker verlassen das Auktionshaus auf ihre ganz spezielle Art und Weise. Manch einer ist blind und findet den Ausgang nicht. Ein Anderer wiederum humpelt, da er nur noch ein Bein hat. Julia krümmt sich vor Schmerzen, da die Arthrose ein voller Auktionserfolg war. 
Na bitte, geht doch…….
NACHWORT
So, meine lieben Leser/innen.
Chronische Erkrankungen sind was wirklich Widerliches, da sie zum jetzigen Zeitpunkt und Stand der Medizin unheilbar sind. Man hofft als Chroniker, dass irgendwann einmal die Forschung eine neue Medizin entwickelt, um das ein oder andere chronische Erkrankungsbild heilen zu können. Die Lebensqualität würde um ein vielfaches gesteigert. Wäre man doch wirklich wieder arbeitsfähig.
Mit dieser Geschichte versuche ich darzulegen, dass man mit Humor und Sarkasmus, sich selbst gegenüber, durchaus mit vier chronischen Erkrankungen ÜBERLEBEN kann. Ich sage bewusst ÜBERLEBEN, da es mit LEBEN nicht wirklich etwas zu tun hat.
Wer möchte, kann  hierzu meine Geschichte –Ein Gutachter kommt selten allein- auf meinem Blog lesen. Hierbei wird deutlich, dass es offensichtlich mehr als vier chronische Erkrankungen benötigt, um erwerbsunfähig zu sein. Zum Thema –chronische Schmerzen- gibt es hier auch einen von mir verfassten Artikel. 

Hier der Link zu: -Ein Gutachter kommt selten allein-
http://hanelt.blogspot.de/2014/05/ein-gutachter-kommt-selten-allein.html 
 
© Marlies Hanelt 3.August2014

Freitag, 1. August 2014

Der Kita-Koffer von Eva Wermelskirch, Familienberaterin


                               
                          

Willkommen in meinem Reich

Diesmal geht es nicht um EIN Buch, sondern wirklich um einen Koffer. Einen Kita-Koffer, der von der Familienberatin Eva Wermelskirch individuell und aktuell mit Büchern für Jugendliche, Kinder und Erwachsene gefüllt wird, damit man ihn in der Bücherei ausleihen kann. Es ist quasi ein Projekt, was ihr sehr am Herzen liegt. Wie ich finde, ein sehr Konstruktives, dem man Beachtung schenken sollte und darum in der Verbreitung Anwendung auf meinem Blog findet. 

Einfach dem Link folgen und sich überzeugen.

http://derkitakoffer.jimdo.com/  

Es lohnt sich wirklich. 

Eure Admine Marlies Hanelt


 

Mittwoch, 23. Juli 2014

Kanadischer Gruselcocktail...


                        
  Quelle: UTUBE                                                  



Hallöchen meine lieben Blogleser

Diesmal gibt es keine Belletristik, sondern  eine wahre Geschichte. Gesehen in der Sendung -GALILEO-. Da gibt es überhaupt sehr interessante Beiträge. Dieser hat mir fast die Schuhe ausgezogen. Lest selbst. 


ZUM THEMA GRUSELCOCKTAILS
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Meißt gibt es im TV nix, was sich lohnt anzusehen. Heute war es jedoch mal ne Ausnahme. Die Sendung GALILEO lief heute 2-1/2 Stunden und war sehr informativ. Es gibt in Kanada einen neuen Cocktail. Jetzt haltet euch fest. Er besteht aus, natürlich erst einmal aus 40 prozentigem Alkohol. Normal wäre jetzt ne Olive oder eine andere Frucht. Hier jedoch handelt es sich um einen menschlichen Zeh, der vorab in Formalin eingelegt wurde. Man kann ihn durchaus hinunterschlucken. Aber, wo bekommen die dann die neuen Zehe her?. Klar, der Winter in Kanada ist extrem kalt. Da können einem schonmal die Zehen abfrieren. Für Nachschub wäre also gesorgt. Wer es schafft, den Cocktail hinunterzuwürgen, gehört dann zum Club der ,,Zehcocktailtrinker,,. Suuuper. Menschliche Gehirne sind in ihrem Erfindungsreichtum unübertroffen. Bin gespannt, was als Nächstes kommt. Auge im Cocktail?. Zunge, oder noch ganz andere Sachen. Muß jetze mal lachen. Unglaublich, aber wirklich heute gesendet.

Freitag, 18. Juli 2014

Zootiere begehren auf. ,,Elefantenjagd,,. Sati(e)rische Geschichten

                               
                               
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Hallo und Willkommen auf meinem Blog, zu einer weiteren Episode aus meinen Sati(e)rischen  Geschichten. Wenn Tiere sich rächen.



Zootiere begehren auf

             Elefantenjagd
             Vierte Episode   
Peter ist ein ziemlich hinterhältiger und durchtriebener Bursche, der den Job als Tierpfleger in einem Zoo nur annimmt, weil sein Vater es so will. Peters Leben ist bis zum heutigen Tag von seinem dominanten Vater bestimmt. Obwohl er schon dreißig Jahre alt ist, kann er sich von ihm einfach nicht lösen. Jeden gottverdammten Tag fährt Peter mit einer unsäglichen Wut im Bauch zu seiner eigentlich wunderschönen Arbeitsstelle. Er mag die Tiere nicht, und das kompensiert Peter mit diversen Methoden der Quälereien für diese. Bis heute hat der Zoodirektor noch nicht wirklich etwas mitbekommen. Oder doch?. Zumindest glaubt es Peter und fühlt sich dabei ziemlich sicher. Wenn ein Elefant zum Beispiel nicht fressen will, schiebt er es einfach irgendeinem Virus in die Schuhe. Um passende Ausreden und plausible Erklärungen hierfür, ist Peter nicht wirklich verlegen. Also gibt es auch keinen Kündigungsgrund für ihn. Denn nachweisen kann ihm niemand etwas. Noch nicht. Würden die Zootiere reden und schreiben können, wäre Peter schon längst geflogen.
Dies ist wieder einer dieser vielen Tage, an denen Peter das Elefantengehege säubern muss und die Gemüsesorten nebst Brotlaiben auf dem Gelände verteilt. Der harte, sandige Boden ist übersät davon. Immerhin sollen drei Bullen, zwei Muttertiere und vier Jungelefanten satt davon werden. Immer das gleiche Prozedere bei den Dickhäutern, Zebras und auch im Affenhaus. Peter hat man diese speziellen Tiergehege zugeteilt, damit er sich in der Probezeit für diese sensiblen Tiere als Tierpfleger beweisen  kann. Er ist überhaupt nicht erbaut darüber und setzt das auch sofort in eine respektlose, tierquälerische Idee um. In seiner Schubkarre mit dem Besen und der Schaufel darin, hat Peter ein Stück eines Stacheldrahtes gut getarnt unter einer kleinen Decke versteckt. Seine rechte Hand greift vorsichtig darunter, und er versucht es in einen auf dem Boden liegenden Brotlaib zu quetschen. Eben nur so weit, dass es nicht zu sehen ist. Langsam und mit einer gewissen diebischen Vorfreude auf dem Gesicht, öffnet Peter die Tür des Elefantenhauses. Gemächlich und schwerfällig stampfen die grauen Riesen auf das Futter zu. Der Leitbulle hebt seinen langen Rüssel in die Lüfte und bekräftigt dies mit einem langgezogenen Tröten.
Gierig wickelt dieser mit dem langen Riechorgan den Brotlaib ein und schiebt ihn gekonnt in sein Maul. Genüsslich will er ihn herunterschlucken und erneut nach einem Laib vom Sandboden greifen. In diesem Moment bohren sich die Stachel des Drahtes durch seine Speiseröhre, und der Bulle gibt einen schrillen, markerschütternden Schrei von sich. Blut tropft ihn aus dem Maul, und Tränen des Schmerzes rinnen aus seinen gutmütig blickenden Augen. Als der Leitbulle dem Tode Nahe ist, umringen die anderen Tiere den Sterbenden und begleiten ihn so lange, bis seine Seele ins Elefanten Universum schwebt.
Peter steht einfach nur da und genießt sichtlich diesen Moment.
Einer der jüngeren Bullen wendet seinen mächtigen Schädel Peter zu. Sein Gesicht nimmt racheähnliche Züge an, und er hebt dazu demonstrativ seinen langen Rüssel, aus dem ein langes, wütendes Tröten schallt. „Du widerliches Subjekt“, spricht der graue Riese. „Du Nichtsnutz und Mörder“. „Ist dir überhaupt klar, was du tust?“. „Niemand, hörst du, niemand hat das Recht irgendeinem Tier Grausamkeiten, aufgrund seines kleinkarierten Charakters , etwas anzutun“. „Respekt jedweder Kreatur gegenüber ist oberstes Gesetz“. „Was du willst, dass man dir nicht tue, füg auch keinem Anderen zu“. „Hast du das schon einmal gehört?“. Ohne auch nur die Antwort abzuwarten stampft der riesige, junge Bulle auf Peter zu. Der steht jedoch immer noch da und kann sich vor Lachen kaum halten, was den Riesen nur noch mehr in Rage versetzt. Peter scheint irgendwie nicht realisieren zu wollen, dass es ihm gleich an den Kragen gehen wird. Zudem dringen die Worte kaum an sein Ohr und schon gar nicht bis in sein kleines Hirn. Einen sprechenden Elefanten gibt es nur im Märchen, denkt sich Peter. Es ist einfach zu heiß an diesem Tag, und ich bin etwas körperlich abgespannt.
Der voluminöse Bulle stampft langsam auf Peter zu und bringt seinen Körper in eine Drohgebärdenstellung. Trotzdem bleibt Peter an Ort und Stelle, weicht keinen Zentimeter zurück. „Nun gut, du hast es nicht anders gewollt“, brüllt der Elefant. „Ziehe dich warm an und renne,  so weit dich deine Beine tragen“. Der Riese trabt etwas schneller auf Peter zu, und er begreift endlich, dass retirieren angesagt ist. Eine tödliche Treibjagd nimmt nun ihren Lauf. Peter dreht sich um und sprintet um sein Leben, den Riesen fortwährend im Genick. Der große Graue treibt Peter unermüdlich durch das ganze Zoogelände. Sein massiger Körper gibt ihm den nötigen Schub. Peter geht am Affengehege die Puste aus. Sein Herz hämmert wie verrückt und schlägt ihm bis zum Hals hoch. Trotzdem schleppt er sich völlig entkräftet weiter. Schweiß rinnt in Strömen über seinen geschwächten Körper und durchtränkt seine Zoowärterkleidung. In diesem Moment versagt sein Kreislauf und Peter sackt tödlich zusammen. Sein junges Herz hört auf zu schlagen, weil es derartige Überanstrengung bis dahin nicht gewohnt ist. Der Bulle bleibt in einigen Metern Entfernung stehen und lächelt. Vielleicht tritt bald ein neuer Tierpfleger an Peters Stelle, der ein Herz für Tiere hat. Den in Gefangenschaft gehaltenen Tieren wäre es zu gönnen. Ihre sehr empfindsamen Seelen bedürfen der Liebe und Zuwendung, genau wie wir Menschen.
© Marlies Hanelt 18.Juli2014     


Natürlich gibt es weitere Episoden. Jede birgt einen tiefen Sinn, der es auf alle Fälle lohnt, darüber kurz nachzudenken.


Eure Admine Marlies Hanelt