Samstag, 19. Dezember 2015

-AUTORENVORSTELLUNG ASMODINA TEAR-. Beim Telegonos Verlag.

                       


Willkommen meine lieben User auf
               ---Haneltmania---
        Dem Blog des Facettenhaften

Ich möchte euch eine neue Autorin vorstellen, die mithin wunderbare Poesie schreibt. 
          --ASMODINA TEAR--

Ihren Erstling -Die schwarzen Rosen von Versailles- 
                  Vampirroman 
könnt ihr auf Amazon bestellen.  
           Print und ebook  
http://www.amazon.de/gp/product/3738631275?keywords=asmodina%20tear&qid=1450548339&ref_=sr_1_1&s=books&sr=1-1 






Besucht sie doch einfach mal auf FACEBOOK
https://www.facebook.com/asmodina.tear/?ref=aymt_homepage_panel&hc_location=ufi 

Oder auch auf ihrer Homepage, die euch Tag und Nacht offen steht. 
http://asmodinatear.jimdo.com/meine-b%C3%BCcher/ 


 Eine kleine Kostprobe ihres Könnens, gibt euch den Einblick in eine tiefengründige Welt, in die ihr unbedingt mit eintauchen solltet. 

       Es ist vorbei

Fahl bricht das weiße Morgenlicht,
durch staubiges Fenster
und fällt in dein Gesicht,
erkennst du der Wärme Strahlen?
Nein, du willst es nicht
Regungslos starrst du hinaus,
willst aus diesem Leben raus
Eben noch warst du ein Teil,
anmutiger Leib zerrissen am spitzen Keil
dieser schönen Welt
Nun alles zerbrochen, was dich hält
kein leuchtender Stern vom Himmel fällt
Ziehst den Vorhang zu
und bleibst einsam da
keine Seele ist dir nah
Glaubtest am vorigen Tage an Unendlichkeit
jetzt schon bedeutungslose Vergangenheit
Es ist vorbei,
nie wieder der Herzen zwei?

Copyrights by Asmodina Tear
     

Donnerstag, 17. Dezember 2015

-VORANKÜNDIGUNG FÜR EINE NEUE SPARTE AUF MEINEM BLOG-. INFOS.

                           
(Picture in Public Domain von Pixabay)

Willkommen auf meinem Facettenblog
                HANELTMANIA

Auf zu anderen Ufern. 
Hatte gerade einen Gedanken im Kopf. Klar. Eigentlich geht bei mir immer etwas, das sich mit dem Schreiben beschäftigt. 

Habe einen neuen Dokumentenordner mit dem Namen "Gedankenchaos" angelegt, in dem ich alles sammle, was  mir gerade in meinem Gehirn rumspukt. Ein Passendes Logo kreiere ich noch dazu. Das bedeutet für euch, dass ihr unter diesem Sammel-Logo immer mal etwas Besonderes zum Lesen bekommt. Was es sein wird, entzieht sich meiner momentanen Kentniss. Lasst euch demzufolge überraschen. Bin genau so gespannt wie ihr. Das kann alles Mögliche sein. Poesie, Reime über dies und das. Gefühlszenen mit der Thematik Erotik oder auch einfach nur tiefengründiges Sinnieren über das SEIN schlechthin. Immer wieder bauen sich vor meinem geistigen Auge diverse Situationen auf, in denen Protagonisten erzählen, agieren oder einfach nur die Naturgewalten beobachten. Ihre Empfindungen sind es, die mich faszinieren. Besser gesagt, ich drücke ihnen meine aufs Auge. Zwinker mal. Das dunkle Unergründliche als auch der Tod können euch hier begegnen.


      RECHTE ZUM KOPIEREN ACHTUNG! - ACHTUNG!
Alles wird mit Kopierrechten versehen. Logisch. Ihr könnt diese "Gedanken in Worte gefasst", durchaus kopieren. Aber bitte, vorab unter Kommentare passend dazu, nachfragen. Ich werde den Kommentar nach Begutachtung freischalten. Quasi als Nachweis. Sicher ist sicher. Gebt bitte eine Email-Addy an, damit ich euch die Erlaubnis hierzu schicken kann. Bevor ich freischalte, wird diese Addy gelöscht. Ehrensache. 

Man liest sich.... Bis denni
Eure Admina Marlies Hanelt



Mittwoch, 9. Dezember 2015

-GELDAUTOMAT ODER NÜSSE DEPOT-. Skurrile Alltagsgeschichten.


                     
Picture v. Pixabay in Public Domain
http://pixabay.com/

              Halli, Hallo, Hallöchen
und Willkommen an Bord von Haneltmania. 

Es ist wieder einmal Zeit für skurrile Alltagsgeschichten. Denn heute ging beim Einkauf die Post ab. Der helle Wahnsinn, wenn man in Berlin wohnt und dort auch lebt. Klar. 

(Picture mit Word und Paint kreiert)

                    
          
                  Geldautomat oder Nüsse Depot    
Dieser doch so negativ gelagerte Tag sollte unbedingt aufgepeppt werden, denke ich so nebenbei. Denn ich bin heute ziemlich miese drauf. Man nennt das auch – schlechte Laune- im Allgemeinen. Somit ziehe ich es vor, mich unter das illustere Neuköllner Volk zu mischen. Ach ja, Geld abheben wird auch wieder nötig. Demzufolge erst einmal zum Postamt, um dem Geldautomaten Penunse aus dem Leib zu reißen. Also mache ich  mich schleunigst auf die warmen Socken, denn zum späteren Zeitpunkt ist es dort irre voll. Menschen wohin das Auge blickt. Alle folgen ihrem Drang, etwas im Nachhinein einkaufen zu wollen. Bedeutet, das angesammelte Geld abheben und schon geht die Post ab.
Schon auf der reichlich belebten Karl-Marx-Straße versucht man mich zu ignorieren. Okay, groß bin ich nun wahrlich nicht. Trotzdem, man sieht mich nicht. So, als hätte ich meine Tarnkappe aufgesetzt. Fehlanzeige, die liegt zu Hause und deckt den Kühler ab. Eine faszinierende Lösung, um ihm nicht anheim zu fallen. Schreite in die Neukölln Arkaden und werde gleich von dem vorweihnachtlichen Advents Gedönse angefunkelt. Glühbirnen und Lampen in diversen Farbnuancen. Lametta und Musik, die mir nicht wirklich Lust auf das Fest machen. Was wollte ich noch gleich?. Bin abgelenkt. Ach ja!. Geld abheben. Erwarte schon, dass mir ein verkleideter Weihnachtsstudent irgendetwas aufs Trommelfell grölt. Puh, Gott sei Dank. Der scheint offensichtlich Pause zu haben. Also, schnell ins Postamt und auch gleich zum Automaten geeilt. Der Vorgang des Geldabhebens dauert auch nicht lange. Nehme final die EC-Karte aus dem Schlitz und entwende die Moneten aus dem dafür vorgesehenen Fach. Soweit so gut. Alles läuft wie am Schnürchen. Habe ja auch für derart Unternehmungen meinen MP3-Player auf der Birne. Mit Musik erledigt man eben alles wesentlich besser und entspannter.
Wende mich ab, um zur Rolltreppe zu gehen. Will ja noch bei Kaufland vier Sachen kaufen. Nix weiter. Plötzlich tippt mir jemand von hinten auf die Schulter. Nehme daraufhin meinen Kopf Dödler ab und vernehme die bescheuerte Frage von einem etwas älteren Typen. „Kommt da Geld raus?!“. Dachte, mich hauts aus den Socken. Blicke ihn verwundert über den Rand meiner heruntergezogenen Brille an und glaube einem Fake aufgesessen zu sein. Hat der mich das jetzt wirklich gefragt oder habe ich mich nur verhört?, denke ich so bei mir und muss schmunzeln. Daraufhin konnte ich nicht anders als eine genau so blöde unlogische Antwort geben. „Nein, ich ziehe mir gerade Nüsse. Wenn sie ihr verdammtes Geld wollen, sollten sie zum Postamt gehen. Hier gibt es nur Nüsse“. Schaut mich dieser Kerl mit verdutztem Gesicht an, und ich ziehe mir den Kopfhörer währenddessen wieder auf die Omme.  Laufe mit wippendem Gang zur Rolltreppe und platze innerlich fast vor Lachen. Ob dieser seltsame Typ immer noch dort steht und überlegt, ob er dort richtig ist oder eben nicht, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Bin nämlich dabei, mich auf meinen Einkauf mit den vier Lebensmitteln zu konzentrieren. Ach ja, Minieinkaufswagen sollte Kaufland für derhin auch einmal anbieten. Diese voluminösen Drahtgeflecht Wagen überragen mich um Kopflänge. Kommt nicht so gut.
© Marlies Hanelt 9. Dezember 2015   
  

Mittwoch, 2. Dezember 2015

-GLAUBEN!, ABER WORAN?. PAMPHLETEL-. Vorstellung des neuen Werkes von Gerhard Ebert.


                                             
 

Hallöchen und Willkommen auf meinem Blog
      Haneltmania

Ich stelle euch das neueste Werk von 
              - GERHARD EBERT -
                          vor.

         GLAUBEN! ABER WORAN?
                     PAMPHLETEL

 Seines Zeichens Theaterkritiker und Publizist. Seit einiger Zeit im Ruhestand, hat es ihn zum Schreiben inhaltsträchtiger Werke verschlagen. Die Inhalte sind extrem lohnenswert. So auch sein neuestes Werk. 

Preis und als ebook Download für 1,49€ auf folgenden Plattformen zu erstehen. Ach  ja, über eine Rezension würde des Autors Herz höher hüpfen. Sie ist eben die Kritik, um mit dieser, andere Käufer für dieses Werk zu begeistern. 

AMAZON

 
THALIA


WELTBILD


NEOBOOKS


Beschreibung des Inhalts in Form einer Rezension

Als Einleitung zu meiner Rezension möchte ich vorab die Erklärung des Wortes Pamphlet abgeben (Hier in der verniedlichten Schreibweise)
Ein Pamphlet oder auch Schmähschrift genannt, ist etwas, in der sich jemand polemisch und überspitzt, zu wissenschaftlichen religiösen oder politischen Themenbereichen äußert. Die sachlich korrekte Argumentation tritt dabei in den Hintergrund. Jedoch überwiegt hierbei die leidenschaftliche Parteinahme gegen oder auch für eine Sache. Die Herabsetzung einer anderen Person wird dabei billigend in Kauf genommen oder ist sogar das wesentliche Ziel des Pamphlets. Diesem zugewandten Ziel werden Argumentation, Sprachstil und besonders die rhetorische Ausgestaltung unterworfen.  Dennoch ist ein “Pamphlet“ ursprünglich wertneutral als Bezeichnung eines Genres politisch-religiöser Streitschriften tituliert. (Beschreibung aus Wikipedia, von mir leicht abgeändert und umformuliert).

Dem wehrten Leser sei von mir voran gestellt, dass sich der Autor Gerhard Ebert akribisch durch sein Pamphletel recherchiert hat. Zudem ist die außergewöhnliche Wortwahl als auch Schreibweise derart gestaltet, dass jeder Leser alles sehr gut verstehen und sogar gedanklich nachvollziehen kann, sofern er sich für derart komplexe Zusammenhänge und Aufdeckung von Verstrickungen interessiert. Meinungen können zwar sehr weit auseinandergehen, besitzen jedoch auch die Eigenschaft einer gewissen einstimmigen Kongruenz. Ich jedenfalls bin absolut d’accord mit dem Inhalt. Stellt sich für mich die Frage, wie lange wohl der Autor daran gearbeitet haben muss, um logisch herüber zu kommen. Denn für mich erschließt sich jeder Gedankengang. Immerhin habe ich schon einige Jahrzehnte auf dem sogenannten Buckel und diverse politische Veränderungen durchlebt, was eben die Thematik –Glauben an die Politik- und –Glauben an Parteien- als auch –Glauben an sich selbst- betrifft.   

Donnerstag, 26. November 2015

      EINSTIMMEN auf eine besinnliche  

                 ADVENTSZEIT

 

Freitag, 20. November 2015

-EROTISCHE MÄRCHENSATIRE-. Abgefahrenes aus meinem Oberstübchen.

               

                       
So beginnen doch sehr viele Märchen oder...

Herzlich Willkommen in meinem
               -Facettenreich- 

Diesmal eine abgefahrene Story, die sich in die satirische Märchenwelt begibt.




EROTISCHE MÄRCHENSATIRE
Im Lande Sexissimo. Wichtel, deren Körperstrukturen eher denen von Kleinwüchsigen ähnelten, ackerten dort bis zum Umkippen. Sie beugten sich der Samenhaft, denn sie waren allesamt Knastbrüder. Der humorvolle Direktor, mit dem wohlklingenden Namen Perfidibusch, hatte sie total unter Kontrolle. Mussten ihm rein arbeitstechnisch dienen, um nicht seinen sexuellen frivolen Fantasien anheim zu fallen. Jeder einzelne von ihnen bekam von Perfidibusch einen Namen zugeteilt, der ihren sexuellen Obsessionen entsprach. Da gab es zum Beispiel den obersten Wichtel, der in der Rangfolge ganz nach Perfidibuschs Gesinnung war. Geilus und Domino wurde er von ihm tituliert. Der Unterste und Letzte hieß dann demzufolge Schlaffsack. Er war eben zu nichts nutze. Außer zum permanenten Ackern mit der Schaufel, im eigens hierfür angelegten Knastlustgarten. Konnten nun einige Wichtel nicht der Arbeitslust frönen, mussten sie dem Perfidibusch zu Willen sein. Eine ziemlich illustere Tätigkeit, die das lange Warten bis zur Entlassung reichlich kurz gestaltete. Man blickte eben nicht ständig auf das Rolex Plagiat und sah das Ganze ziemlich entspannt.
Hatte sich ein Wichtel besonders gut durch seine harte Arbeit abgehoben, belohnte ihn Perfidibusch mit einem Extrasold der abgefahrensten Art. Peitschenhiebe mit einer Lederknute auf den Allerwertesten gaben dem Wichtel den besonderen Kick. Ein “R(o)utenplaner“ war vorhersehbar.  Oblag doch dem Wichtel ein Gefühl der stocksteifen Starre, die ihm ein wohliges Kribbeln in seinem Stöckchen vermittelte. Jedes Mal schrie er vor Vergnügen und immenser Lust seinem Herren und Gebieter entgegen, „Hol das Stöckchen!“. Rannte parallel dazu durch den Lustgarten und bölkte weitere obszöne Sätze, die dem Perfidibusch gefielen. „B(P)ack i(h)n!“. Jedoch gab es einen anderen Wichtel, der eben auf diesen illusteren Namen hörte. Nämlich BACKIN. So jedenfalls hörte sich das permanente Brüllen des Namens an, da der Wichtel  eine undeutliche Aussprache besaß und nuschelte.
Um nun die restlichen Wichtel in dieses Spiel der Obszönität mit einbinden zu können, verteilte Perfidibusch unter seiner Backmeute Tütchen, die ein weißes Pulver enthielten. Darauf stand die passende Bezeichnung “Sahnesteif“. Holte wirklich alles aus den Wichteln heraus, was auch nur immer möglich war. Ein Lustniveau im Speziellen, dem sich kein Wichtel wirklich entzog. Führte letztendlich zu einer gewissen Abhängigkeit, die sich schleichend breit machte. Erst wenig davon, und die Dosis musste beharrlich gesteigert werden. Die Folge war absehbar. Zugedröhnte Wichtel, Junkies gleich. Um sie nun von ihrem permanenten Trip “herunterzuholen“, musste ein Doktor her, der ihnen einen Entzug bescherte. So weit, so gut. Jedoch wurden aus den steifen Stöckchen, dann Zitteraale, die diese erschlaffen ließen. So grausam diese Methode auch war, fühlte sich eben jene trotzdem gut an. Denn Rohrkrepierer waren zu dieser Zeit gerade genau so inn. Lustmolche, wie diese Wichtel, kannten keine abgesteckten Grenzen und fühlten sich in jedweder Situation pudelwohl. Auch für diesen dubiosen Doktor hatte Perfidibusch einen passenden Namen. Nämlich “Kloetker“. Buk dieser doch für jeden Wichtel einen sehr individuellen Klöten Kuchen, der nicht zu verachten war. Geschmacklich abgestimmt auf des Wichtels Wonne Gehänge. Dazu noch etwas gelbe Krokusblüten und Mehl, denn diese machen ihn wahnsinnig ge(i)l.
Final gab es als Entspannungsritual einen starken Kaffee, der Marke “Knallkopfs Dröhnung“, und die Wichtel waren spontan wieder drauf. Somit nahm das Spiel nun seinen gerechten unaufhörlichen Lauf. Wären diese Wichtel nicht schon längst gestorben, würden sie heute noch ackern und lustvoll stöhnen. Sich mit Allem total zu dröhnen.
Eine Wiedergeburt ist ausgeschlossen, denn es sind nur skurrile Worte, die in diese Geschichte unverdrossen, sind geflossen.
 Sexissimo gibt es nicht, auch wohnten dort die Wichte nicht.
Die Moral von der Geschicht‘, glaube nur einer Autorin nicht.
© Marlies Hanelt 20. November 2015                

Freitag, 6. November 2015

-BÄRCHENTIER, DER GEMÜSETEUFEL SCHLECHTHIN?.

                   
(Foto aus GEO)

Hallöchen ihr lieben Blogleser
Eine Story, die halb wahr und wiederum halb erfunden ist. Gehört eindeutig dem Genre -Realfik- zugeordnet. Also Real-(Story) und Fiktion. Laaach.

 
       Bärchentier, der Gemüseputzteufel schlechthin?

EINLEITUNG
Was hat sich Mutter Natur bloß dabei gedacht, als sie dieses absonderliche Geschöpf kreiert hat?. Zu welchem Zweck ist es eigentlich vorgesehen?. Wovon ich schreibe?, na das Bärchentier ist gemeint. Was denn sonst!. Erinnert weitestgehend an einen ziemlich konfusen Lust Stab, den man sich nicht wirklich einführen möchte. Oder doch?. Kommt darauf an, wie pervers derjenige ist. Muss jetze mal lachen. Menschen erfinden doch immer wieder die kuriosesten Sex Spielzeuge. Da käme dieses Wesen gerade recht.
Dieses Bärchentier besitzt so einige Vorzüge, die es ihm ermöglichen, sich jedweder Klimasituation anzupassen. Weder extreme Hitze, noch Kälteschocks können ihm etwas anhaben. Gefrierbrand also ausgeschlossen. Selbst atomarer Strahlung ausgesetzt, halten sie auch dieser Stand. Vermehren sich sogar ungeschlechtlich. Das Weibchen benötigt somit keinen Partner, um Nachkommen zeugen zu können. Eine genitale Lösung von Mutter Natur. Stünde dem Homo Erectus auch gut zu Gesicht, möchte ich meinen. Es gäbe dann keine Zwistigkeiten, um was auch immer. Ich jedenfalls bin immer wieder fasziniert von den Kreationen der konstruktiv arbeitenden und erfinderischen Natur.
Dieses Bärchentier lebt im sogenannten Mikrokosmos und ist demzufolge auch mikroskopisch winzig. Man kann es nicht sehen. Klar. Sein Zuhause sind Moose, die sie in Massen bevölkern. Ernähren sich davon und nehmen auch gerne mal Fadenwürmer als Leibspeise zu sich. Sind eben Vegetarier, die sich mithin der Fleischeslust hingeben. Je nachdem, was die Fauna und Flora im Überfluss anbietet. Sich als Angebot des Tages heraus kristallisiert und auf der Menüliste Anklang findet. Auch der Mensch hat das so fabelhaft drauf. Je nach Lust und Laune, frönt er mal dem Fleisch und dann wieder dem Gemüse. Abwechslungsreich ist es allemal.
Endlich die kurze Story hierzu. In der Kürze liegt die Würze. –Smile Icon-.

Mittwoch, 4. November 2015

-HOLZBRÜCKE INS NEBULÖSE NIRGENDWO-. Mystischer Horror.

                         
(Foto von: Quando Enfant parla Garrique)

Hallöchen und Willkommen im Reiche des mystischen Horrors. Diesmal eine Story in diesem Genre. 



       Holzbrücke ins nebulöse Nirgendwo
                (Mystischer Horror)
Ansgar, ein Mann in der Blüte seiner Manneskraft, sitzt allabendlich auf seiner schwarzen Nubukleder Couch und lässt den Alltag vor seinem geistigen Auge wie einen Film abspulen. Wieder einmal auf der Jagd nach Frischfleisch, ist alles zu seiner vollsten Zufriedenheit ausgefallen. Er, der Typ, auf den die Frauen fliegen, stehen oder auch liegen, kann einfach nicht anders. Ansgar muss sie eben alle geschmeckt haben. Was für eine ohnmächtige Potenz, die ihm schon seit langen Jahren inne wohnt und auch befriedigt werden will. Je mehr Weiber, desto besser für sein männliches Ego. Der Hammer schlechthin.
Leider gibt es eine Frau, die er einfach nicht bekommen kann. Sie wohnt gleich neben seinem Apartment und fasziniert ihn. Ob das wohl etwas mit Liebe zu tun hat?. Noch nicht einmal ansatzweise ist Ansgar fähig, sich ihr zu nähern oder verbalen Kontakt aufzunehmen. Ihm versagt einfach die Stimme. Weiche Knie als auch unbändiges Herzklopfen geben sich  den Schlagabtausch. Er fühlt sich in ihrer Nähe irgendwie total hilflos. Wie ein Junge, der das erste Mal etwas mit einer Frau anfangen möchte, jedoch keine Ahnung hat, wie das Problem zu lösen wäre. Ihr Äußeres wirkt sehr gepflegt und absolut perfekt. Geschminkt bis zum Abwinken und Klamotten, die sie offensichtlich für teuer in einer Boutique gekauft  hat. So ist zumindest sein Eindruck. Erhobenen Hauptes und mit einer Selbstsicherheit, die an eine Königin erinnert, stolziert sie immer an ihm vorbei. Nimmt Ansgar  noch  nicht einmal ansatzweise wahr. So als wäre er gar nicht vorhanden. Ignoranz auf der ganzen Linie. Genau das ist es, was Ansgar bis jetzt noch nie hatte. Diese vehemente Ablehnung. Irgendwie törnt ihn diese Frau trotzdem ziemlich an.
Verdammt, die werde ich nie und nimmer bekommen,  denkt er in sich  hinein und hat schon aufgegeben, bevor es begonnen hat. Eigentlich ist das nicht seine Vorgehensweise. Denn bis jetzt hat er immer das bekommen, was er wollte. Weiber ohne Ende. Diesmal ist es jedoch ganz anders. Ansgar beginnt sich in sein Fantasiereich zu begeben. Die einzige Möglichkeit, dieser Traumfrau sehr nahe sein zu können. Was bleibt ihm auch anderes übrig. Vor ihm steht auf seinem hölzernen Tisch die noch gut gefüllte Flasche mit dem Monte Pulciano D’abruzzo. Ein trockener Rotwein für besondere Anlässe. Dies ist nun eine aus der Normalität fallende Situation. Ansgar gießt das Kristallglas voll und nimmt die Aromaten intensiv auf. Nippt erst und trinkt es in einem Zug leer. Gießt nach. Denselben Vorgang wiederholt er noch zig Male, bis er final einschläft. Sich in das Traumland begibt, aus dem Ansgar niemals mehr erwachen wird.
Träumerisches Ende
Ansgar schwebt auf irgendeinem dunklen Sandweg entlang, der ihn zu diesem Holzsteg führt. Sein Busenfreund Lars hatte ihm schon öfters davon erzählt, und jedes Mal erschauerte er. Konnte sich keinen Reim hierauf machen. Welche Bedeutung dieser Brücke zukommt, bleibt nebulös und geheimnisvoll. Halb ragt diese ins spiegelglatte Wasser. Das Ende lässt sich nicht ausmachen, da es von einer Nebelwand abgetrennt ist. Unschlüssig ihn zu betreten, wendet sich Ansgar ab. Will den Weg zurück laufen. Jedoch hindert ihn etwas oder jemand daran. Wie von Geisterhand magisch manipuliert, wird sein Körper in diese mystische Wand hinein gezogen und bleibt abrupt stehen. Das Ziehen hat aufgehört. Unfähig sich zu bewegen, blickt Ansgar in das Finstere, niemals enden wollende.
Plötzlich schält sich die Kontur einer Frau heraus und nimmt immer mehr Gestalt an. Wird zu dem, was er sich doch so sehnlichst wünscht. Das Abbild der Sinnlichkeit und Würde schlechthin. Sieht seiner Angebeteten verblüffend ähnlich. Wie in Zeitlupe schreitet sie auf ihn zu. Streckt ihre Arme nach Ansgar aus und nimmt ihn zärtlich in die Arme. Nur für einen kurzen Moment nimmt ihre Mimik diabolische Züge an. Verschwindet, um einem weiblichen Lächeln Platz zu gewähren. Sekundenschnell schießen aus ihren Fingerkuppen lange spitze dolchähnliche Krallen hervor. Bohren sich tief in sein männliches Genital. Ziehen ihn weiter daran in die teuflische Düsternis hinein, bis es letztendlich abreißt. Eine Fistelstimme ertönt mit satanischen Worten der Abneigung als auch Hasses. „Nie wieder wirst du irgendeiner Frau ihrer Wertigkeit berauben, hörst du!. Nie wieder!. Respekt und Achtung vor dem anderen Geschlecht, in einem anderen Leben, werden dir beschieden sein!“. In diesem Moment schwebt aus dieser düsteren Hölle ein Todesvogel mit weit ausgebreiteten Schwingen auf Ansgar zu. Nimmt seine erbarmungswürdige Seele mit in das große Universum, wo sie eine Wiedergeburt erfährt. Für derhin ihrer Andersartigkeit frönend, in einem neuen zweiten Leben.
© Marlies Hanelt 4.November2015