Freitag, 9. Januar 2015

-Visualisierungseffekt versus Gehörgang- aus meiner Zauberkiste der Surrealistik


                         
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       Hallo und Willkommen in meinem
                              BLOGREICH

Wieder gibt es eine surrealistische Geschichte, die eigentlich realistisch sein könnte.
Wer kennt das nicht, wenn man Geräusche wahrnimmt und diese nicht deuten kann, da die Quelle derselben nicht zu visualisieren ist. 



Visualisierungseffekt versus Gehörgang              

Manchmal will uns ein Geräusch etwas sagen, obwohl wir die Quelle desselben nicht wirklich ausmachen können, da sie sich unseres Blickes einfach nicht zeigen will oder kann. Sie entzieht sich förmlich unseren Augen. Jetzt kommt die Fantasie ins Spiel. Je nachdem welche Effekte wir vernehmen, wird das Gehirn versuchen, das kongruente Bild hierfür zu schaffen. Was sich da alles aufbauen kann, werde ich euch  in einer surrealistischen Geschichte humorvoll herüber bringen. Es kann durchaus auch möglich sein, dass wir zum Beispiel einen in seiner vollen Blätterpracht vor unserem Fenster sich hin und her neigenden Baum visualisieren und wissen, dass es draußen windet oder sogar stürmt. Erkennen können wir das deutlich an dem Neigungswinkel des dünnen Stammes und der sich mehr oder weniger bewegenden Blätter. Die Phonetik und das Klangbild der Naturerscheinung werden erst richtig gedeutet und unterschieden, wenn wir das Fenster öffnen.  In meiner Geschichte arbeiten SEHEN und HÖREN gegeneinander, da einer von beiden SINNEN einfach nichts wahrnehmen kann und seinem Gegner dementsprechend einen Possen zu spielen scheint.
Noch schlaftrunken sitze ich auf meinem gut gepolsterten Bürodrehstuhl und beobachte fasziniert das illustre Treiben des Herbststurmes mit den blätterlosen Zweigen der Bäume. Durch die gut isolierten Fenster vernehme ich natürlich nichts. Er drückt sie förmlich in die eine Richtung, bis dieser sie wieder auf die andere Seite zurück schnellen lässt. Irgendwie scheint es mir so, als hätte er keine Lust mehr, diesen Vorgang immer und immer wieder erneut zu starten. Dementsprechend wirbelt der Sturm diese einfach nur herum und lässt sie wahlweise mal einen Tango als auch Walzer tanzen. Sie zittern wie Espenlaub und wollen sich offensichtlich gegen diese Attacke vehement wehren. Ein Bild für Götter. Draußen muss sich die Hölle austoben, denn bis zu meinem Gehörgang dringen immer noch keine Geräusche vor, die dieses Bild eigentlich vervollständigen würden. Quasi komplettieren. Die Fenster sind, wie von mir vorab erwähnt, luftdicht verschlossen. Na ja, nicht zu hundert Prozent, denn die Gummidichtungen sind schon etwas trocken und neigen zu dünnen, kaum sichtbaren Haarrissen. Nur ein leises Säuseln dringt daher in meinen Gehörgang bis zum Trommelfell. Die minimalistischen Schallwellen schlägt es hemmungslos weiter, paukt diese bis zum Steigbügel, dem Gehörknöchelchen, aufwärts bis zu der Region im Gehirn, wo sich das passende Zentrum damit beschäftigen darf. Die Gehörschnecke pennt und lässt mich taumeln. Was kümmert mich in diesem Moment mein Gleichgewicht!. Die Sinne befinden sich nicht mehr im Urzustand der Normalität, und Alles scheint aus den Fugen zu geraten. Da das Zentrum des Hörens heute offensichtlich nicht die geringste Lust verspürt, seiner Arbeit nachzukommen, erhalte ich wirre Informationen, die das Visuelle als auch den Hörvorgang völlig aus dem Takt bringen. Klar, möchte ich nun Ordnung in dem Wirrwarr schaffen und öffne das Fenster, um mich von diesem Naturwunder höchstpersönlich, richtig zu überzeugen. Mit dem Gedanken, dass mich meine Sinne mal ordentlich können.
Plötzlich werden die beiden Fensterhälften mit voller Kraft aufgestoßen und knallen volles Rohr auf meine Gesichtsrundungen. Scheiben zersplittern, und dieses Geräusch lässt endlich meine Sinne aufwachen. Sie räkeln sich, strecken ihre grazilen Fühler jammernd aus und bitten inständig um Hilfe. Mitleid können sie von mir nicht erwarten, denn ein quälender, ziehender Schmerz durchzuckt meinen gesamten Körper. Na sieh‘ mal einer an, wenigstens die Nervensinne spielen noch ein normales Spiel, welches ich mit lautem Schreien und vollem Einsatz eines hysterischen Weinkrampfes annehme. In diesem Moment ertönt ein donnerndes Bummern von der Zimmerdecke, das in einem einmaligen Knall endet. Sehen kann ich meinen über mir wohnenden Nachbarn leider nicht, denn uns trennen einige Zentimeter harten Betons. Die Geräusche sind eindeutig, denn er baut seine Bowlingbahn in seinen Privatgemächern auf. Eine Bowlingbahn im Zimmer?, denke ich und verstehe meine kaputten und desolaten Sinne nicht mehr. Die Informationen fließen nur zögerlich, lassen darum auch keinen anderen Schluss zu. Oder ist das etwa ein Trugschluss?. Eventuell werden meine Sinne jetzt von der Fantasie vereinnahmt und überlagern diese?. Anstatt mit ihnen zusammen zu arbeiten, fällt sie denen in den Rücken und schlägt zu. Das Zusammenspiel wäre jetzt durchaus die eigentlich bessere Option, wenn sich da nicht noch die monströse Angst dazugesellen täte. Nämlich in der Art, dass ich glaube, so langsam durchzudrehen.
Wenn der Tag so endet, wie er begonnen hat, werde ich mir die Kugel geben und meine Sinne ins Nirwana schicken müssen, damit der Unfug endlich ein Ende hat. Nun, vielleicht sollte ich jetzt mit einem leckeren Coffee entspannen und die Sinne zur Ruhe kommen lassen?. Auch diese benötigen ab und zu einmal Urlaub vom alltäglichen Trubel. Einen Versuch ist es allenthalben Wert.
© Marlies Hanelt 9.Januar2015


                                         
(Picture in Public Domain von Pixabay)
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Willkommen auch im neuen Jahr 2015 zu meinen etwas anderen Geschichten. 
Viel Vergnügen. 

Samstag, 3. Januar 2015

-KAUGUMMIS AUF EINER SUBTILEN REISE DURCH DEN MENSCHLICHEN KÖRPER- Bella Surrealistik.


                        
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Willkommen im NEUEN 2015, meine lieben Blogleser/innen.
Ich beginne es für euch mit einer ziemlich abgefahrenen, surrealistischen story. Nun ja, ihr kennt mich inzwischen schon. Kann aber nicht sagen, was mir als Nächstes durch mein Gehirn schwebt. Demzufolge könnt ihr auch 2015 weiterhin gespannt sein und bleiben.

Die Genres habt ihr ja schon gewählt. Also wird es etwas in Richtung Horror/Erotik Horro pur und Surrealistik sein. 
Zudem bitte ich um Verständnis, dass in nächster Zeit nicht viel von mir gepostet wird, da ich an einem ziemlich langen Crime-Manuskript für einen Verlag arbeite, dass hier nicht eingestellt wird. Logisch. Die Endfassung kommt dann als Anthologie oder auch als eigene Printversion und e-book, in einem Permalink auf der rechten Seite meines Blogs zum Tragen. Einfach klicken und dann dort bestellen. Wann das ist?. Lasst euch überraschen. Trotzdem lohnt es sich, öfter einmal vorbei zu lugen. 





Kaugummis auf einer subtilen Reise durch den menschlichen Körper
Könnte das eines Tages Wirklichkeit werden?.
Wie schon in einer anderen Story mit dem Titel:
     Vorsicht!. Schweinegrippe, Trendnudel oder doch nur ein Korkenziehereffekt?
von mir geschrieben, können auch Kaugummis, bei übermäßigem Verzehr, zu bestimmten Nebenwirkungen führen, die nicht ohne sind. Vielleicht hat die Pharmaindustrie inzwischen ein Heilmittel gegen diese Art von Sucht entwickelt?. Sollte jedoch dieser Wirkstoff den des Kaugummis aufheben, quasi eine Wechselwirkung eintreten und sich dadurch bedingt bei NULL ansiedeln, befragen sie hierzu den Apotheker oder erwürgen sie ihren Hausarzt. Lassen sie sich also von mir in diese surrealistische Welt entführen und entspannen beim Lesen meiner Worte mit Kaugummis oder einem Glas Sekt, beziehungsweise gerne auch mehreren. Ein gewisses Lächeln kann ich jetzt irgendwie nicht leugnen.
Julia ist eine attraktive, gut durchtrainierte Frau in den besten Jahren. Dem Leben im Allgemeinen zugewendet, frönt sie es mit einer ungeheuren Intensität in jedweder Richtung. Leider gibt es da eine Sache, der sie noch mehr zugeneigt ist. Man wird es nicht glauben, denn es ist der banale, allseits bekannte Bubble Gum in seiner ganzen Vielfalt. Julia genügt nicht nur einer, zwei oder auch drei, denn das wäre ja normal. Nein, sie vertilgt eine ganze Packung mit zwanzig Stück am Tag. Je nach Geschmacksvariation und Intensität desselbigen, wird der dann ausgespuckt und an die Wand geklebt. Plattgedrückt, lang gezogen, bis ein Motiv entsteht. Inzwischen ist die ganze Wand ihres Büros voll von diesen selbstklebenden Kaugummis. Herrlich!. Was benötigt man da noch ein bestimmtes Design, was eine richtige Tapete erst richtig wirken lässt und das Zimmer aufpeppt?. Der farbliche Unterschied dieser Gummis bewirkt ein gewisses know how und lässt das Auge des Betrachters definitiv in eine andere Welt driften und dort auch für längere Zeit verweilen. Immerhin hat jeder die Möglichkeit, mit seinen kreativen Fantasien etwas Anderes darin zu erkennen. Eine Kunstsammlung in einer Bildergalerie könnte keinen besseren Effekt erzielen. Jedem das Seine. Picasso hat auch einmal KLEIN und unbedeutend angefangen oder?.  Das abgefahrene, sehr subtile Spiel beginnt schon kurz nach dem Aufstehen. Die Packung mit den Gummis liegt neben dem gut gefüllten Kaffee Pot, der weiter nichts zu tun hat, als heiß und fettig zu sein. In Julia erwacht auch wieder die übliche morgendliche Hyperaktivität, die sie nicht ausstehen kann. Der erste Pfefferminzkaugummi  hebt sich demonstrativ aus der Verpackung und steht wie ein Zinnsoldat senkrecht. Wie passend!. Julia schnappt sich ihn mit seiner feisten Körperposition, steckt ihn in den Mund, trinkt einen Schluck des heißen Kaffees dazu und kaut, was der Gummi hergibt. Teufel, der schmeckt heute aber etwas bitter, denkt sie sich und nimmt erneut einen großen Schluck ihres Lieblingsgetränks, um den Geschmack damit zu überdecken. Leider wird daraus nichts. Demzufolge krallt sich Julia noch einen Erdbeerkaugummi und steckt ihn zu dem Vorhandenen, um damit einen Mix aus verschiedenen, naturidentischen Aromen zu erzeugen. Schmeckt jetzt wie Erdminz. Ist einmal etwas Anderes. Nach einiger Zeit wird auch dieser Geschmack fade. Darum greift sie auf die Packung mit den Holunderkaugummis zurück. Wieder landet ein Kaubonbon in ihrem oralen Speisezimmer und gesellt sich zu den anderen zwei.

Mittwoch, 31. Dezember 2014

-In eigener Sache- Mein konstruktiv eingerichtetes Privatbüro


                            



Hallöchen und Willkommen auf meinem Blog
                -Haneltmania-

Ich habe lange überlegt, ob ich euch dieses Foto vorenthalten sollte oder nicht. Entscheidung ist positiv ausgefallen.
Hier stelle ich euch das Büro vor, in dem meine sämtlichen Geschichten entstehen. Natürlich nicht in der Räumlichkeit, sondern konstruktiv verpackt und eingebunden als Manuskript in diversen Ordnern auf meinem Rechner. Als Verknüpfung zu meinem Desktop sind diese leicht anzuklicken. Selbstverständlich werden diese Dateiordner auch regelmässig als Schattenkopie gesichert, um im Notfall wieder installiert werden zu können. 

Wünsche euch alles GUTE für das bevorstehende 2015. Macht einfach das Beste daraus. Denkt nicht allzu viel nach, sondern handelt nach Kopf- und Bauchgefühl. 
                    Bis denni
Eure Admina Marlies Hanelt 
 

VORSICHT!. SCHWEINEGRIPPE, TRENDNUDEL ODER DOCH NUR EIN KORKENZIEHEREFFEKT?. Surrealistische Erotik


                        




Hallöchen, und Willkommen in meinem
                --Blogreich--
            Des Facettenhaften

Heute ist der 31.12., und ich möchte euch noch auf die Schnelle eine abgefahrene, surrealistische Erotikstory unterjubeln. LACH..... Erotisch jedoch nur im weitesten Sinne. Wer mich kennt, weiß um meine Fantasien. Viel Vergnügen beim Lesen und ein tolles 2015 mit Vorsätzen, die für euch auch umsetzbar sind.




Vorsicht!. Schweinegrippe, Trendnudel oder doch nur ein Korkenziehereffekt?
Das Jahr neigt sich, wie eigentlich immer, langsam dem Ende zu. Mit riesengroßen Schritten stolpern wir auch  jedes Mal wieder ins Neue hinein und hoffen, dass sich etwas ändern wird. Für Einige unter uns bleibt jedoch alles beim Gleichen, denn sie bemühen sich nicht wirklich um den  individuellen Fortschritt im Gehirn. Zentrale Macken bleiben, jedoch gibt es das Drumherum der Flexibilität, die uns ständig neu erfrischt und wirklich leben lässt. Was will ich euch eigentlich damit sagen?. Lest selbst, was passieren kann, wenn die Normalität dem Abgefahrenen weicht.
Bruno ist ein leidenschaftlicher Asket, der es sich auf seine kleine Askese Fahne geschrieben hat, auf alles Mögliche zu verzichten, was eben das Menschsein ausmacht. Seine Devise ist, nur nicht abhängig sein und schon gar nicht von den eigenen Gelüsten und Gefühlen. Durch den Verzicht hat sich natürlich ein hohes Maß an Lieblosigkeit, seinem Korpus gegenüber, eingeschlichen und im Hirn manifestiert. Nichts ist von besonderer Wichtigkeit, so lange alles beim Alten bleibt, und sich seiner asketischen Haltung unterwirft. Dem schnöden Mammon und den klassischen, kapitalistischen Wünschen hat er schon lange entsagt. Sind ihm quasi null und nichtig geworden. Leider gibt es da ein gewisses Nahrungsmittel, dem er bis heute noch keine klaren Ansagen erteilen konnte, dass dieses ihm an einem ganz bestimmten Körperteil vorbei geht. Es ist die NUDEL im Allgemeinen. Knackig, al dente und herzhaft im Biss, frönt er diesem einfachen, als auch genitalen Laster mit Hingabe. Inzwischen hat er sich auf eine spezielle Sorte konzentriert, da diese in seiner oralen Räumlichkeit ein gewisses obszönes, frivoles Prickeln auslöst. Sieht aus wie eine Wendeltreppe oder auch Spirale. Also gedreht, um sehr viel Sauce aufnehmen zu können. Ihm genügt sein eigener Speichel, um dieses fantastische Spirellidesign in vollem Umfang genießen zu können.
Heute ist der 1.1.2015, und Brunos Gehirn verlangt wieder einmal nach dieser köstlichen Mehl- Eierkombispeise. Zwar wehrt er sich vehement dagegen, jedoch ohne jedweden Erfolg. Bruno bekommt es einfach nicht auf die Reihe, dieser Sucht zu  entsagen. Wat  mutt, dat mutt eben. Demzufolge frönt er weiterhin, unaufhaltsam seiner Gier nach allem, was nudelfest ist. Dass diese Art von menschlichem Verlangen eventuell Folgen auf sein Genital haben könnte, ist ihm bis heute nicht wirklich bewusst. Warum sollte es auch!. Alles ist eben so wie es ist und gut damit. Irgendetwas benötigt auch ein Asket, um richtiges Leben in sich zu spüren und sollte es auch nur die banale Nudel sein. Bekanntlich machen ja Nudeln glücklich. Das hat sich  Bruno auch so gedacht, weshalb er heute viele davon verzehrt. Plötzlich verspürt er beim Hinein schaufeln seiner Leibspeise ein heftiges Zwicken zwischen seinen voluminösen Oberschenkeln. Spontan greift er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht dahin, wo sein glattes, schmales Irgendetwas sinnlos herumhängt und nutzlos vor sich hin dödelt. Ein Krampf vom Feinsten gesellt sich hinzu und will sich einfach nicht lösen. Leider lässt sich in diesem Zustand der Reißverschluss seiner Hose nicht öffnen, was seinerseits zu einer Torschlussreaktion führt. Schnell, so als hätte ihm Irgendjemand eine Rakete ins Hinterteil gesteckt und gezündet, rennt Bruno in die Küche, um sich eine Schere zu holen. Heftig und unkontrolliert schneidet er den Stoff um sein sich bereits verformendes Ding herum aus. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sehnsuchtsvoll und in gedrehter Form präsentiert es sich ihm in ungekochter, also harter Form, gleich einer Wendeltreppe. Seit diesem Tage hat sich Bruno geschworen, nie wieder eine Nudel anzusehen und schon gar nicht in den Schlund zu zwängen. Denn der Genuss von Spirelli Nudeln kann einen unerwünschten Nebeneffekt bewirken. Nämlich den allseits bekannten KORKENZIEHEREFFEKT. Auch eine SCHWEINEGRIPPE ist nicht unbedingt auszuschließen, wenn man zu viel davon genossen hat.
MEIN GUTER RAT
Befragen sie hierzu ihren Lebensmittelhändler und Fleischermeister zu eventuellen Risiken und Nebenwirkungen.
Für jede Gesinnung gibt es die passende Nudel. Sternchen, Hörnchen, Penne, Spaghetti und andere seltsame Strukturen, die sich wohl der Hersteller ausgedacht haben muss. Lieber Leser, geben sie darum ständig auf sich acht und schlingen nicht wahllos, zentnerweise irgendwelche Nudeln  in sich  hinein. Die Folgen könnten eventuell Vorbenannte sein.  
© Marlies Hanelt 31.Dezember2014  

Donnerstag, 25. Dezember 2014

-BIBLISCHES, HIMMLISCHES WEIHNACHTEN MAL ETWAS ANDERS- So oder auch ähnlich könnte es gewesen sein. Surrealistische Darstellung.


                            
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Willkommen auf meinem Blog zu einer besonderen Geschichte aus dem Biblischen. Das Thema ist diesmal: Weihnachtsgeschichte. Aber surrealistisch von mir dargestellt. Wie auch sonst. 





Biblisches, himmlisches Weihnachten mal etwas anders
       So oder auch ähnlich könnte es gewesen sein…
         ( Nur ein surrealistischer Gedanke )

Es begab sich zu jener Zeit, als Schwangerschaften noch mit einer unbefleckten Empfängnis einhergingen. Hinterfragte hatte man das nicht, da es offensichtlich so üblich war?. Im metaphorischen Sinn ein Kuckucksei ins Nest zu legen, wäre ja noch etwas gewesen. Hier jedoch handelte es sich definitiv um die Zeugung ohne den Beischlaf. Also konnte man schon damals jemandem ein Kind in den Bauch reden?. Möglich wäre es gewesen!. Was für eine Kommunikation musste da wohl in großem Umfange stattgefunden  haben?.  Je nach Wortwahl und Satzgefüge hatten sich männliche oder weibliche humane Wesen gebildet, welche auch das Erscheinungsbild maßgeblich beeinflussten. Also Hautfarbe, Deformationen an den Extremitäten und Größe des Körpers, in Länge als auch in der Breite. Für die Gesinnung und den Intelligenzquotienten waren höhere Wortlevel von Nöten. Die Abstammung, also der Familienstammbaum war dann abhängig von dem mehr oder weniger umfangreichen Wortschatz der Personen, die es verbal miteinander trieben. Eine zentral wichtige Rolle spielte hierbei die Phonetik. Sprach man ein Wort leise aus und hauchte es nur so dahin, kam keine Zeugung zustande. Eine Art von Verhütungs- und Selbstbefriedigungstechnik, die auch ihren erotischen Reiz mit dementsprechender Wirkung nicht verfehlte. Die Menschen fühlten sich einfach sexuell erleichtert.   Wurde nun das Gespräch laut, heftig und polternd geführt, wuchs die Wahrscheinlichkeit einer Zeugung immens bis zum oralen Wortorgasmus an. Das Kind war dann quasi in den Bauch  geredet und kam auf normalem Wege auf die Welt. Das wäre dann wohl die etwas andere Methode gewesen, die Rasse mit Gelaber zu erhalten oder eben auch nicht. Je nach Gutdünken und Worttechnik. Nicht gerade einfach, aber umsetzbar. Die hatten es früher einfach –mächtig- drauf. Heute erzeugt man mit Worten auch eine Art von Macht, nur mit dem Unterschied, dass mit eben diesen keine Kinder geboren werden. Für die Zeugung von menschlichen Lebewesen bo(h)rt man in anderer Weise.
Es war Weihnachten, die Luft eiskalt, und der Schnee machte es Maria und Josef nicht gerade einfach, voranzukommen. Zudem waren sie nur leicht sommerlich bekleidet und froren sich den Hintern ab. Maria war hochschwanger und kurz vor ihrer Niederkunft. Der arme Josef suchte immer noch nach einer Entbindungsstation in einem Hospital. Viermal wurden die beiden schon abgewiesen, da sie weder in einer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert waren, noch in einer Privaten ihre Beiträge zahlten. Maria spürte die ersten ziehenden Wehen und musste immer wieder stehen bleiben. „Mensch, Maria!“, blaffte er sie an. „Nun reiß dich doch zusammen!“. Sein Gesicht färbte sich rot vor Wut, und Hektik nahm Besitz von ihm, denn Eile war geboten. Josef nahm bereits seit längerer Zeit Tabletten gegen seinen hohen Blutdruck, was ihm  jedoch auch nicht viel nutzte, denn er liebte es offensichtlich, wie eine Rakete in die Luft zu gehen. Wirkung also verfehlt?. Psychopharmaka wären da durchaus konstruktiver gewesen, nur gab es diese zu jener Zeit noch nicht. Nichts desto Trotz übten die Konzerne in ihren Laboren schon damals fleißig daran, einen Wirkstoff auf den Markt zu schmeißen, um die Menschen damit in Lethargie und Gleichmaß zu versetzen. Ohne jedweden Erfolg, der jedoch irgendwann einmal eintreten sollte.
Maria und Josef waren von der Kälte und den körperlichen Strapazen des langen, schneebedeckten Weges  taumelnd zu folgen, so aufgezehrt und ausgelaugt, dass es ihnen schwindelig wurde. Plötzlich tauchte in der Ferne ein Stern am Himmel auf, der er sich über dem Schindeldach einer mickrigen Holzhütte gemütlich zu machen schien. Er strahlte amüsant über beide Backen, da er gerade aufgewacht war. Auf Josef machte er den Eindruck, als würde er ihnen zuzwinkern. Sah lustig aus. „Maria, komm schnell!“, forderte er sie massiv auf. „Nimm deine Kräfte zusammen und rappele dich ein  letztes Mal auf!“. „Es gibt dort offensichtlich eine kleine Unterkunft für uns!“. Maria hakte sich bei Josef ein, und sie gaben ihr Letztes. Total fix und fertig erreichten beide die angebliche Holzhütte, die sich jedoch als ehemaliger Kuhstall entpuppte, da es innen immer noch fürchterlich muffelte. Jede Menge Stroh dümpelte auch noch auf dem Boden herum und bot viel Platz, als auch angenehme, wohlige Wärme für eine bevorstehende Geburt.
IRGENDWO IM NIRGENDWO
Drei Männer in ihren königlichen Gewändern schritten gemächlich schon seit Tagen den sandigen Weg in Richtung Bethlehem entlang. Sie waren allesamt heilig gesprochen worden und somit die –Heiligen drei Könige-. Wer sie das hat angedeihen lassen, war nicht wirklich von Belang. Auch ihre Namen musste sich irgendjemand ausgedacht haben. Klangen aber nicht schlecht. –Balthasar, Kaspar und Melchior-. Definitiv sehr fantasievolle  Bezeichnungen für Dealer. Balthasar hatte nämlich ein Gefäß mit geschroteten Kaffeebohnen dabei. Also ein –Kaffeedealer-, der für eine sehr bekannte Firma seine Verteilerdienste anbot. Kaspar hatte es sich auf seine weiße Fahne geschrieben, mit Myrrhentinktur zu dealen. Demzufolge ein –Drogerie Dealer-. Da blieb natürlich für Melchior nur noch ein Kraut übrig, welches er in getrocknetem Zustand in kleinen Plastiktütchen portioniert bei sich trug. Natürlich gut versteckt unter seinem güldenen Mäntelchen. -Cana bis- heute gut tarnen. Es sollte ja nicht auffallen, dass sie mit ihren angeblichen Heilmitteln böses im Schilde führten. Das müsste dann ein –Richtiger Drogen Dealer- sein.
Die drei Typen hatten sich logischerweise schon einmal vorab an ihren würzigen –Heilmitteln- selbst bedient, um den beschwerlichen Weg nach Bethlehem überhaupt kräftemäßig durchzustehen. Von Geburt an litt Melchior an Knochenschmerzen, weshalb er schon tagtäglich auf sein –Wundermittel- zurückgriff. Um nun auf dieser Survival Tour nicht schlapp zu machen, hatte er es auch diesmal eingeworfen. Quasi in seiner eigens hierfür entwickelten Pfeife geraucht. „Kinnings, ihr solltet das auch einmal ausprobieren!“, säuselte er, schon leicht zugedröhnt im Hirn und verdrehte dabei die Augen. „Na klar, gib schon her, Melchi!“, und Balthi nahm einen langen Lungenzug. „Wooooow!!!!!, was ist das für ein Hammer Zeug?“. „Wirkt ja absolut besser als mein Espresso!“. Kaspar sah den beiden fasziniert zu, wie sie sich das –Heilmittel- reinzogen und nahm noch einen Schluck aus seiner Myrrhentinktur Flasche. Natürlich geschah nichts weiter, außer einem massiven Brennen in der Mundhöhle und folglich anschließendem Magengewölbe. Final entfleuchten noch horrormäßige Darmwinde seinem analen, gut bedeckten End Loch, um sich ihren Weg durch die Nasenlöcher seiner Kumpels zu bahnen. „Kaspar, du solltest einmal den Arzt aufsuchen“, raunte ihn Balthi an. Der jedoch furzte munter weiter und wand sich in abartigen Krämpfen um sich selbst.
Plötzlich erhob Melchi seinen rechten Arm und deutete in Richtung Bethlehem. „Balthi, ich sehe drei Sterne!“, rief er verzückt und begann höllisch zu lachen. „Ich glaube, da stehen auch drei dunkle Gestalten!“, und wieherte dabei so laut, dass er sich dabei voll in die Hosen machte. Völlig durchnässt und kaputt sank er wie eine Gummipuppe zu Boden und schlief ein. Balthi und Kaspi machten es ihm gleich. Nun lagen sie da und gaben ein Bild der Traurigkeit, als auch Unzulänglichkeit ab. Somit kamen die Gaben und Geschenke nicht ansatzweise an ihr Ziel. Am Horizont standen die  -Drei Eisheiligen-  Pankratius, Servatius und Bonifatius. Die Kalte Sophie war zu Hause geblieben und frönte ihrer Grippe. Alle drei Eismänner trugen tolle, passende Geschenke für die neuen Eltern Maria und Josef unter dem Arm, die ihnen ebenbürtig waren. Schnee, Eiswürfel, Eiszapfen.
Lieber Leser, liebe Leserin, habe ich ihnen nun einen mächtigen Bären aufgebunden oder könnte es sich auch so abgespielt haben?. 
© Marlies Hanelt 25.Dezember2014