Mittwoch, 14. Januar 2015

-Touristen-Taxi?- Fremd in der eigenen Stadt?. Aus meinem skurrilen Alltagsgeschehnissen-Depot



                        
(Picture von Pixabay in Public Domain. Textinhalte mit Paint)
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                    Willkommen auf
                 -HANELTMANIA-

Donnerwetter, das geht ja wie ,,geschnitten Brot,,. Der skurrile, Alltagswahnsinn hat bei mir wieder einmal heftigst zugeschlagen. Klar, denn in einer Grossstadt wie Berlin, geschehen sehr oft abartige Dinge, die mich immer wieder in Erstaunen versetzen. Hätte ich es nicht selbst am eigenen Leibe erfahren, würde ich glauben, dass wieder einmal meine Fantasie mit mir durchgegangen ist. Laaach. Passt irgendwie auch zu meinem Fantasiereich. Mitnichten, alles in dieser Story entspricht der WAHRHEIT. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, was als Nächstes kommt. Einen Aspekt sollte man hierbei nicht vergessen. Nämlich dieser, dass ich euch immer bedienen kann. Demzufolge könnt auch ihr gespannt sein und bleiben. 



                       Touristen-Taxi?

          `         Fremd in der eigenen Stadt?
Endlich ist es wieder einmal so weit. Ein netter Mensch meines Freundeskreises hat mich eingeladen, um einfach einen ruhigen Tag mit ihm zu verbringen. Das bedeutet, keinerlei Gedanken, wie Sorgen und jedwede anderen negativen Probleme lösen zu müssen. Der Weg ist allerdings etwas schwer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bestreiten. Immerhin liegt sein Haus, gut verschanzt vor den neugierigen Blicken der Mitmenschen, am Rande der Stadt. Fernab des Großstadttrubels. Dementsprechend rufe ich via Telefon ein Taxi zu meiner Örtlichkeit. In fünf Minuten soll es vor meiner Haustür stehen, was auch ansatzweise klappt. Komischerweise beschleicht meine Person schon beim Einsteigen ein mulmiges Gefühl im Bauchbereich, welches mich unvermittelt mit einem heftigen, krampfartigen Zwicken und Zwacken foltert. Will mir mein Körper in Vorahnung auf das kommende Geschehen gar etwas sagen, indem er sich auf so grausame Art und Weise kund tut?. Egal. Jedenfalls fühlt sich das nicht gut an. Keinesfalls.

Der Taxifahrer, ein nicht gerade junger Typ, mit schon leicht angegrauten, ausgedünnten Haaren, wendet sein Haupt in meine Richtung und fragt, wohin ich denn möchte. Gebe ihm logischerweise bereitwillig Antwort. „Wo wollen sie hin?“, vernehme ich sein holpriges deutsch. Oha, lieber Gott im Himmel, das kann ja noch lustig werden, denke ich beiläufig, und meine Bauchschmerzen reagieren darauf wie wild, bauen sich immer mehr auf, so dass mir fast die Luft weg bleibt. Ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben und wiederhole das gewünschte Ziel. Der Taxidriver startet und rollt los. Ich kenne die Route, da ich schon öfters dort war. Jedoch nimmt dieser wahnsinnige Typ einen anderen Weg und karrt quer durch die Stadt. Wo will er jetzt mit mir hin?. Kennt er denn den Weg nicht?. An seinem Armaturenbrett ist auch kein Navigationsgerät montiert oder sonst eine andere Technik, die ihm die genaue Richtung vorgibt. Die Gebührenanzeige in roten Zahlen springt mit jedem Kilometer weiter und zeigt inzwischen einen horrenden Betrag an. Mir wird in diesem Moment angst und bange, denn ich habe nur fünfzig Euro im Portemonnaie. Das ist nicht wirklich dienlich für meine jetzt vehement daherkommenden, sich auftürmenden Krämpfe.
„Jetzt beginnt die Sache haarig zu werden. Denn der angegraute, dünnhaarige Typ kratzt sich am Kopf und säuselt etwas, von dem ich glaubte, dass es nur in Filmen vor kommt. „Mein Kopf!, mein Kopf!“, und greift sich dabei wiederholt an seine Stirn. „Ich weiß nicht, wo ich bin!“. „Vor dreißig Jahren hatte ich das noch nicht!“, jammert er unheilschwanger weiter. Irgendwie klingt dieser letzte Satz logisch. Das Alter birgt eben gewisse Risiken. Nur, muss das gerade jetzt sein, wo ich verabredet bin?. Inzwischen habe ich diesen Alzheimer Taxifahrer gebeten, die Uhr auszuschalten, damit diese quer durch die Stadt Touristenfahrt nicht allzu teuer für mich wird. „Guter Mann“, versuche ich ihn zu besänftigen. „Ich möchte nicht nach Hamburg oder in eine andere Stadt fahren, sondern nur dorthin, wo ich schon seit einiger Zeit sehnsüchtig erwartet werde. Der Fahrer scheint so verwirrt, dass er einfach nicht auf mein REDEN reagiert. „Helfen sie mir doch mal!“, ist das einzige Flehen an meine Wenigkeit. Ich denke nicht im Mindesten daran, etwas für mein Geld zu unternehmen. Immerhin ist er der Taxifahrer und nicht ich. Was soll das?. „Wissen sie was?, bringen sie mich doch einfach zu einem nahegelegenen Taxistand, damit ich umsteigen kann“, schlage ich vor. Keine Reaktion seinerseits. Ja, wie auch. Er ist inzwischen so mit sich selbst beschäftigt, dass er mich offensichtlich nicht mehr wahr nimmt.
Dieser Blödmann kann nur dem lieben Gott oder wem auch immer danken, dass ich mich in meiner eigenen Stadt einigermaßen gut auskenne. Inzwischen kurvt er ständig im Kreisverkehr herum und kann damit einfach nicht aufhören. Soll mir zu meinen Krämpfen noch schlecht werden?. Ungeheuerliche Abgründe tun sich auf, denn ich verspüre das Bedürfnis, diesem Kerl an die Gurgel zu gehen. Nur meiner Beherrschung kann er es danken, dass es nicht geschieht. Endlich reißt mir der Geduldsfaden, der während der ganzen Horrorfahrt schon ziemlich spröde geworden ist. „Setzen sie mich einfach bei bester Gelegenheit ab und lassen mich aussteigen!“, brülle ich drauf los. Mein Gesicht hat eine ziemlich dunkelrote Farbe angenommen, und die Birne steht kurz vor dem Kollaps. Ob er das wohl noch hinbekommt?, frage ich mich spontan. Hoffentlich. „Meine Lebensmittel in der Tüte haben ein Verfallsdatum, und das möchte ich auf gar keinen Fall überschreiten müssen, nur weil sie NULL Ahnung vom Taxi fahren haben!“, kreische ich und lasse der jetzt massiv aufsteigenden Wut freien Lauf.
„So langsam reicht es!“. „Ich kenne meine Stadt aus dem FF!“. „Da braucht es keine Touristenfahrt, um mir diese noch einmal zu zeigen!“. An irgendeiner freien Stelle des Bürgersteigs stoppt er und will sage und schreibe dreißig Euro von mir kassieren. Ich kralle mir die Lebensmitteltüte und meine Handtasche, öffne wutschäumend die Wagentür und steige aus. OHNE ZU BEZAHLEN. Das soll er mir büßen, denke ich. Schon bin ich weg, um mir ein anderes Taxi via Handy zu rufen. Hoffentlich hat der nicht auch irgendeine Krankheit, die mich daran hindert, meinen Freund zu besuchen?.  Alles ist möglich. Ich ziehe das Unheil an, wie Motten das Licht. Inzwischen dürfte mein Freund graue Haare bekommen haben, da er immer noch auf mich wartet.
FAZIT
Ich habe mir konsequent geschworen, bei einer weiteren Taxibenutzung erst einmal vorab den Fahrer zu fragen, ob er die Straße kennt und wie er dorthin kommt. Sicher ist sicher.
Für mich ist es total unerheblich, ob ein Taxifahrer der deutschen Sprache mächtig ist oder nicht. Auch die Hautfarbe ist nicht von Belang. Ebenfalls nicht, welcher Konfession dieser angehörig ist. Auch nicht, ob er schon einmal im Knast gesessen hat. Hauptsache sie machen ihren JOB ansatzweise gut. Bedeutet, den Fahrgast dort hin zu kutschieren, wohin es ihn gelüstet. Klare Ansage von mir.
© Marlies Hanelt 14.Januar2015   

Bis auf Weiteres hier auf meinem Facettenblog
Eure Admina Marlies 

Montag, 12. Januar 2015

-FRÖNEN AUCH GÖTTER UND TOTE IHREN FRIVOLEN SPIELCHEN?- Surrealistische Denkweise des Titels.


                       
(Alle drei Picturers zu diesem Beitrag in Public Domain von Pixabay)
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Willkommen in meinem REICH der
     FACETTENHAFTEN FANTASIEN 

Das Jahr fängt ja gut an, denn ich habe mir eine erotische, surrealistische Göttergeschichte für euch einfallen lassen. Zwinker mal. Nämlich mit der Frage im Titel, ob auch Götter und Tote ihren illustren Gelüsten fröhnen. Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr selbst lesen. Die Story hat ein OPEN END, und hier sollten eure Fantasien einsetzen. 
Ich finde es einfach genial, den Leser/in in meine Erzählwelt mit einzubinden. Ihr seid jetzt gefragt. 




Frönen auch Götter und Tote ihren frivolen Spielchen?
           (Surrealistische Denkweise dieses Titels)
Einleitung
Götter waren und sind bis heute immer noch fester Bestandteil in verschiedenen Kulturen. Eben mit diesen hatten sich die Kulturvölker die damaligen und heutigen Naturerscheinungen erklärt. Zog ein Gewitter mit Getöse, Blitzen und darauffolgenden heftigen Regengüssen auf, war das nicht – Die Natur -, sondern irgendein Gott musste dafür verantwortlich sein, den sie offensichtlich erzürnt hatten. Dementsprechend wurde er mit speziellen Rieten besänftigt und jedes Jahr an bestimmten Tagen erneut gehuldigt. Diesen Festen gab man natürlich auch einen passenden Namen. Nur so hatte man den Hauch einer Chance, dass er sich nicht wieder gegen sie aufbäumte und Donnergrollen vom Himmel schickte. Sein Name?. –DONAR--. Noch bis heute findet dieser Name Anwendung im Wochentag –DONNERSTAG--. Für den Freitag ist es die Göttin –Freya--. (Göttin der Liebe und Ehe). Bei den Ägyptern und Inkas gab es logischerweise auch sehr viele Götter, die demselben Zweck dienten. Der Sonnengott --RA—und der kahlköpfige Gott des Totenreiches –ANUBIS—wurden sogar an den Wänden von Pyramiden bildlich dokumentiert. Kreative Fantasie war also schon immer von Nöten, damit sich Menschen, profan gesagt, die Angst vor den Naturgewalten nehmen konnten. Nur so war es ihnen möglich, diese bereitwillig, ansatzweise zu akzeptieren und in den Alltag zu integrieren. Der Mensch hat natürlich im Laufe der Jahrtausende dazu gelernt und weiß, dass es in der MODERNE keine Götter mehr gibt, die uns ihrer MACHT untertänig werden lassen. Dazu haben viele Wissenschaftsgenies und kluge Köpfe, mit ihren Forschungsprojekten einen erheblichen Beitrag geleistet.      
Wie verhält es sich nun mit den Menschen, die nicht mehr unter uns weilen, quasi für immer tot sind?. Ihr Körper hat sich zersetzt, bis final nur noch das Knochengerüst übrig ist. (Nur bei Erdbestattung möglich. Zwinker.) Die biologischen, zerfallenen Stoffe, also Weichteile, verbinden sich einfach mit dem Erdreich. Gehen Tote eine Art von Liaison mit Mutter Natur ein, um sich quasi wie der -Phönix aus der Asche- in neuen Welten zu erheben?. 
                                   


Auch Götter und Tote haben ein Recht, in ihren speziellen Welten den feixen Spielchen der Lust zu frönen. Lest darum selbst, wie ich mir das vorstelle.
Der Obermacker Zeus hockt schon seit längerer Zeit, ziemlich gelangweilt und gefrustet, in seiner gut durchgestylten Räumlichkeit auf seinem gepolsterten Götterbett. Ihm will es nicht in den Kopf, dass ihm seine Göttergattin Hera ein Dogma aufgestellt hat und ist dementsprechend zornig. Wutentbrannt hämmert er wie verrückt auf die hölzerne Oberfläche seines Götterschreibtisches. Inzwischen haben sich an dieser einen Stelle schon markante Risse gebildet, die den Götterschreibtisch drohen, beim nächsten, gezielten Schlag, in zwei Teile fallen zu lassen. „Diese verdammte Schlunze!“, bricht es aus seinem tiefsten Inneren heraus. „Was geht da in ihrem Hirn ab, wenn sie meint, sich mir zu verweigern?“. „Nur einmal im Monat?“. „Wenn ich es zweimal am Tag möchte, muss ich im Gegenzug dafür die ganze Wohnung blitzblank säubern“. „Als wenn ich darauf Lust hätte!“. „Mir steht der Sinn nach etwas ganz Anderem!“. „Wozu habe ich eigentlich Hera, wenn sie doch nichts macht?“. „Lieber GOTT, unternimm endlich etwas, damit das alles aufhört“, fleht er inständig seinen obersten Boss um Hilfe an. Zeus redet sich förmlich in Rage, als es unvermittelt zu blitzen und donnern beginnt. Der Himmel verdunkelt sich und zieht seinen Tagesvorhang zu. Zeus blickt fasziniert aus dem kleinen Kemenaten Fenster und glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Zwei Göttinnen in schwarzen, langen Tüllgewändern, schweben  feengleich vom düsteren Firmament und stoppen vor seinem Fenster. Alles an ihnen ist SCHWARZ. Zumindest kann Zeus nichts ausmachen, was eventuell Rückschlüsse auf eine andere Farbe zuließe. Selbst ihre Gesichter verbergen etwas, das ihn ans Totenreich erinnert. „Lieber Gott, du hast mich irgendwie missverstanden“. „Ich wollte ja, dass sich etwas ändert. Aber in diese Richtung ging meine Gesinnung nun wirklich nicht“. „Ich dachte da eher an etwas JUNGES, NAIVES, FLOTTES, KREATIVES und UNVERDORBENES, was einer Jungfrau gleich kommt“. „Gibt es die etwa nicht mehr oder sind die ausverkauft?“. Keine Antwort aus den göttlichen, himmlischen Gewölben ist zu vernehmen.
In diesem Moment öffnet sich das Kemenaten Fenster wie von selbst, und die zwei höllischen Frauen schweben hinein, ohne auch nur einen Laut von sich zu geben. Zeus wird schon Angst und Bange, denn dieser Status Quo fühlt sich nicht wirklich gut an. Er möchte sich erheben und davon rennen, jedoch hindert ihn irgendeine Kraft an diesem Vorsatz. Mit weit geöffneten Augen und Schweißperlen am ganzen Körper verfolgt er das weitere Geschehen. Ein Gruselfilm könnte nicht besser inszeniert sein. Befindet sich Zeus in der Realität oder eventuell doch in einem Kopfkinofilm, den er einfach anhalten und löschen möchte?.
Er kneift sich in den Arm und schreit erbärmlich laut auf. „Auaaaa!!!“, blökt Zeus und rümpft seine Nase. Ein widerlicher, dumpfer, modriger Gestank strömt aus den nicht sichtbaren Mündern der schwarzen, grazilen Toten, wabert durch die Räumlichkeit und erfüllt diese nachhaltig. Inzwischen ist auch die wohlige Zimmertemperatur einer eiskalten, feuchten gewichen. Zeus glaubt in einem Grabgewölbe zu sitzen und bereits tot zu sein, als diese Frauen beginnen, simultan mit ihm zu reden. Zwei Stimmen im Einklang mit dem Tod. „Du hast uns rufen lassen, Zeus!“. Ihre Sprache klingt fremdartig und verändert sich mit jedem Wort. Trotzdem versteht er ihr Ansinnen. „Der liebe Gott hat uns zu dir geschickt, da du ihn anflehtest“. „Deine Wünsche sind unser Befehl!“. „Was auch immer es sein möge, wir werden sie dir erfüllen!“. „Auch wir TOTEN tragen noch ein Quäntchen Gefühl ins uns, das gelebt werden möchte!“. Zeus erhebt seine Augen gen Zimmerdecke und versucht einen erneuten Kontakt  mit dem Boss zu knüpfen. Fehlanzeige, denn dieser scheint ihm kein Gehör mehr zu schenken, da er sich bereits abgewandt hat, um noch andere Dinge zu erledigen. Das Himmelstor muss wieder einmal ordentlich geputzt werden, und auch die biblischen Geschöpfe benötigen ab und zu eine klare Ansage, damit sie wieder wissen, wer hier das große SAGEN hat. „Verdammt, was treibt eigentlich dieser  feiste Kerl NOAH?“, brüllt der Boss durch das weit geöffnete Himmelstor und streicht sich dabei seinen langen, weißen, gut gepflegten Gottesbart. „Adam hat vermutlich auch wieder meinen Rasierapparat versteckt, damit ich ihn zu Ostern suchen kann!“. „Himmel Herr Gott, von welchen blödsinnigen Dödel Spacken bin ich nur umgeben?“. Eine Antwort kann der Boss logischerweise nicht erwarten, da er selber ja in dieser Position im Gotteshimmel arbeitet. Ruhe kehrt jetzt für eine gewisse Zeit in diesem Paradies der Ursprünglichkeit ein, denn der Obermacker hat alles im Griff. Er züchtigt ganz einfach seine devoten Untertanen mit auspeitschen, Hieben des stählernen, göttlichen Morgensterns, mit Entzug von SEX und anderen obszönen Gewaltanwendungen. Je nach Lust und Laune. Was ihm gerade so in die göttliche Birne kommt.
Zeus wähnt sich in einer aussichtslosen Lage und möchte aus dieser irgendwie entfliehen. Nach SEX ist ihm jetzt nicht mehr, da die aufgetürmte Angst seine Libido mächtig im Griff hat und unterdrückt. Aber da sind ja noch die zwei hübschen, grazilen, toten Damen, die einiges mit ihm vor haben… 
                                    



An dieser Stelle werde ich die Geschichte erst einmal enden lassen, damit ihr ebenfalls euren Fantasien vollen Freiraum als auch Lauf lassen könnt. Das Dunkle ist immer und überall. Oder wie sang dereinst die –Erste Allgemeine Verunsicherung-?.  -Das Böse ist immer und überall-. Wer es letztendlich akzeptiert, kann besser damit umgehen.
                              --ENDE—
©Marlies Hanelt 11.Januar2015  
 

Freitag, 9. Januar 2015

-Visualisierungseffekt versus Gehörgang- aus meiner Zauberkiste der Surrealistik


                         
(Logo erstellt mit Word und Paint)


       Hallo und Willkommen in meinem
                              BLOGREICH

Wieder gibt es eine surrealistische Geschichte, die eigentlich realistisch sein könnte.
Wer kennt das nicht, wenn man Geräusche wahrnimmt und diese nicht deuten kann, da die Quelle derselben nicht zu visualisieren ist. 



Visualisierungseffekt versus Gehörgang              

Manchmal will uns ein Geräusch etwas sagen, obwohl wir die Quelle desselben nicht wirklich ausmachen können, da sie sich unseres Blickes einfach nicht zeigen will oder kann. Sie entzieht sich förmlich unseren Augen. Jetzt kommt die Fantasie ins Spiel. Je nachdem welche Effekte wir vernehmen, wird das Gehirn versuchen, das kongruente Bild hierfür zu schaffen. Was sich da alles aufbauen kann, werde ich euch  in einer surrealistischen Geschichte humorvoll herüber bringen. Es kann durchaus auch möglich sein, dass wir zum Beispiel einen in seiner vollen Blätterpracht vor unserem Fenster sich hin und her neigenden Baum visualisieren und wissen, dass es draußen windet oder sogar stürmt. Erkennen können wir das deutlich an dem Neigungswinkel des dünnen Stammes und der sich mehr oder weniger bewegenden Blätter. Die Phonetik und das Klangbild der Naturerscheinung werden erst richtig gedeutet und unterschieden, wenn wir das Fenster öffnen.  In meiner Geschichte arbeiten SEHEN und HÖREN gegeneinander, da einer von beiden SINNEN einfach nichts wahrnehmen kann und seinem Gegner dementsprechend einen Possen zu spielen scheint.
Noch schlaftrunken sitze ich auf meinem gut gepolsterten Bürodrehstuhl und beobachte fasziniert das illustre Treiben des Herbststurmes mit den blätterlosen Zweigen der Bäume. Durch die gut isolierten Fenster vernehme ich natürlich nichts. Er drückt sie förmlich in die eine Richtung, bis dieser sie wieder auf die andere Seite zurück schnellen lässt. Irgendwie scheint es mir so, als hätte er keine Lust mehr, diesen Vorgang immer und immer wieder erneut zu starten. Dementsprechend wirbelt der Sturm diese einfach nur herum und lässt sie wahlweise mal einen Tango als auch Walzer tanzen. Sie zittern wie Espenlaub und wollen sich offensichtlich gegen diese Attacke vehement wehren. Ein Bild für Götter. Draußen muss sich die Hölle austoben, denn bis zu meinem Gehörgang dringen immer noch keine Geräusche vor, die dieses Bild eigentlich vervollständigen würden. Quasi komplettieren. Die Fenster sind, wie von mir vorab erwähnt, luftdicht verschlossen. Na ja, nicht zu hundert Prozent, denn die Gummidichtungen sind schon etwas trocken und neigen zu dünnen, kaum sichtbaren Haarrissen. Nur ein leises Säuseln dringt daher in meinen Gehörgang bis zum Trommelfell. Die minimalistischen Schallwellen schlägt es hemmungslos weiter, paukt diese bis zum Steigbügel, dem Gehörknöchelchen, aufwärts bis zu der Region im Gehirn, wo sich das passende Zentrum damit beschäftigen darf. Die Gehörschnecke pennt und lässt mich taumeln. Was kümmert mich in diesem Moment mein Gleichgewicht!. Die Sinne befinden sich nicht mehr im Urzustand der Normalität, und Alles scheint aus den Fugen zu geraten. Da das Zentrum des Hörens heute offensichtlich nicht die geringste Lust verspürt, seiner Arbeit nachzukommen, erhalte ich wirre Informationen, die das Visuelle als auch den Hörvorgang völlig aus dem Takt bringen. Klar, möchte ich nun Ordnung in dem Wirrwarr schaffen und öffne das Fenster, um mich von diesem Naturwunder höchstpersönlich, richtig zu überzeugen. Mit dem Gedanken, dass mich meine Sinne mal ordentlich können.
Plötzlich werden die beiden Fensterhälften mit voller Kraft aufgestoßen und knallen volles Rohr auf meine Gesichtsrundungen. Scheiben zersplittern, und dieses Geräusch lässt endlich meine Sinne aufwachen. Sie räkeln sich, strecken ihre grazilen Fühler jammernd aus und bitten inständig um Hilfe. Mitleid können sie von mir nicht erwarten, denn ein quälender, ziehender Schmerz durchzuckt meinen gesamten Körper. Na sieh‘ mal einer an, wenigstens die Nervensinne spielen noch ein normales Spiel, welches ich mit lautem Schreien und vollem Einsatz eines hysterischen Weinkrampfes annehme. In diesem Moment ertönt ein donnerndes Bummern von der Zimmerdecke, das in einem einmaligen Knall endet. Sehen kann ich meinen über mir wohnenden Nachbarn leider nicht, denn uns trennen einige Zentimeter harten Betons. Die Geräusche sind eindeutig, denn er baut seine Bowlingbahn in seinen Privatgemächern auf. Eine Bowlingbahn im Zimmer?, denke ich und verstehe meine kaputten und desolaten Sinne nicht mehr. Die Informationen fließen nur zögerlich, lassen darum auch keinen anderen Schluss zu. Oder ist das etwa ein Trugschluss?. Eventuell werden meine Sinne jetzt von der Fantasie vereinnahmt und überlagern diese?. Anstatt mit ihnen zusammen zu arbeiten, fällt sie denen in den Rücken und schlägt zu. Das Zusammenspiel wäre jetzt durchaus die eigentlich bessere Option, wenn sich da nicht noch die monströse Angst dazugesellen täte. Nämlich in der Art, dass ich glaube, so langsam durchzudrehen.
Wenn der Tag so endet, wie er begonnen hat, werde ich mir die Kugel geben und meine Sinne ins Nirwana schicken müssen, damit der Unfug endlich ein Ende hat. Nun, vielleicht sollte ich jetzt mit einem leckeren Coffee entspannen und die Sinne zur Ruhe kommen lassen?. Auch diese benötigen ab und zu einmal Urlaub vom alltäglichen Trubel. Einen Versuch ist es allenthalben Wert.
© Marlies Hanelt 9.Januar2015


                                         
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Willkommen auch im neuen Jahr 2015 zu meinen etwas anderen Geschichten. 
Viel Vergnügen. 

Samstag, 3. Januar 2015

-KAUGUMMIS AUF EINER SUBTILEN REISE DURCH DEN MENSCHLICHEN KÖRPER- Bella Surrealistik.


                        
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Willkommen im NEUEN 2015, meine lieben Blogleser/innen.
Ich beginne es für euch mit einer ziemlich abgefahrenen, surrealistischen story. Nun ja, ihr kennt mich inzwischen schon. Kann aber nicht sagen, was mir als Nächstes durch mein Gehirn schwebt. Demzufolge könnt ihr auch 2015 weiterhin gespannt sein und bleiben.

Die Genres habt ihr ja schon gewählt. Also wird es etwas in Richtung Horror/Erotik Horro pur und Surrealistik sein. 
Zudem bitte ich um Verständnis, dass in nächster Zeit nicht viel von mir gepostet wird, da ich an einem ziemlich langen Crime-Manuskript für einen Verlag arbeite, dass hier nicht eingestellt wird. Logisch. Die Endfassung kommt dann als Anthologie oder auch als eigene Printversion und e-book, in einem Permalink auf der rechten Seite meines Blogs zum Tragen. Einfach klicken und dann dort bestellen. Wann das ist?. Lasst euch überraschen. Trotzdem lohnt es sich, öfter einmal vorbei zu lugen. 





Kaugummis auf einer subtilen Reise durch den menschlichen Körper
Könnte das eines Tages Wirklichkeit werden?.
Wie schon in einer anderen Story mit dem Titel:
     Vorsicht!. Schweinegrippe, Trendnudel oder doch nur ein Korkenziehereffekt?
von mir geschrieben, können auch Kaugummis, bei übermäßigem Verzehr, zu bestimmten Nebenwirkungen führen, die nicht ohne sind. Vielleicht hat die Pharmaindustrie inzwischen ein Heilmittel gegen diese Art von Sucht entwickelt?. Sollte jedoch dieser Wirkstoff den des Kaugummis aufheben, quasi eine Wechselwirkung eintreten und sich dadurch bedingt bei NULL ansiedeln, befragen sie hierzu den Apotheker oder erwürgen sie ihren Hausarzt. Lassen sie sich also von mir in diese surrealistische Welt entführen und entspannen beim Lesen meiner Worte mit Kaugummis oder einem Glas Sekt, beziehungsweise gerne auch mehreren. Ein gewisses Lächeln kann ich jetzt irgendwie nicht leugnen.
Julia ist eine attraktive, gut durchtrainierte Frau in den besten Jahren. Dem Leben im Allgemeinen zugewendet, frönt sie es mit einer ungeheuren Intensität in jedweder Richtung. Leider gibt es da eine Sache, der sie noch mehr zugeneigt ist. Man wird es nicht glauben, denn es ist der banale, allseits bekannte Bubble Gum in seiner ganzen Vielfalt. Julia genügt nicht nur einer, zwei oder auch drei, denn das wäre ja normal. Nein, sie vertilgt eine ganze Packung mit zwanzig Stück am Tag. Je nach Geschmacksvariation und Intensität desselbigen, wird der dann ausgespuckt und an die Wand geklebt. Plattgedrückt, lang gezogen, bis ein Motiv entsteht. Inzwischen ist die ganze Wand ihres Büros voll von diesen selbstklebenden Kaugummis. Herrlich!. Was benötigt man da noch ein bestimmtes Design, was eine richtige Tapete erst richtig wirken lässt und das Zimmer aufpeppt?. Der farbliche Unterschied dieser Gummis bewirkt ein gewisses know how und lässt das Auge des Betrachters definitiv in eine andere Welt driften und dort auch für längere Zeit verweilen. Immerhin hat jeder die Möglichkeit, mit seinen kreativen Fantasien etwas Anderes darin zu erkennen. Eine Kunstsammlung in einer Bildergalerie könnte keinen besseren Effekt erzielen. Jedem das Seine. Picasso hat auch einmal KLEIN und unbedeutend angefangen oder?.  Das abgefahrene, sehr subtile Spiel beginnt schon kurz nach dem Aufstehen. Die Packung mit den Gummis liegt neben dem gut gefüllten Kaffee Pot, der weiter nichts zu tun hat, als heiß und fettig zu sein. In Julia erwacht auch wieder die übliche morgendliche Hyperaktivität, die sie nicht ausstehen kann. Der erste Pfefferminzkaugummi  hebt sich demonstrativ aus der Verpackung und steht wie ein Zinnsoldat senkrecht. Wie passend!. Julia schnappt sich ihn mit seiner feisten Körperposition, steckt ihn in den Mund, trinkt einen Schluck des heißen Kaffees dazu und kaut, was der Gummi hergibt. Teufel, der schmeckt heute aber etwas bitter, denkt sie sich und nimmt erneut einen großen Schluck ihres Lieblingsgetränks, um den Geschmack damit zu überdecken. Leider wird daraus nichts. Demzufolge krallt sich Julia noch einen Erdbeerkaugummi und steckt ihn zu dem Vorhandenen, um damit einen Mix aus verschiedenen, naturidentischen Aromen zu erzeugen. Schmeckt jetzt wie Erdminz. Ist einmal etwas Anderes. Nach einiger Zeit wird auch dieser Geschmack fade. Darum greift sie auf die Packung mit den Holunderkaugummis zurück. Wieder landet ein Kaubonbon in ihrem oralen Speisezimmer und gesellt sich zu den anderen zwei.