Samstag, 16. April 2016

-RUINENGESTALTEN- Mystisches aus meinem Oberstübchen.

                        
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Hallöchen meine lieben Bloginteressierten.

Die Fantasien fliegen unaufhörlich in meinem Gehirn herum, und wollen einen regelrechten Tanz aufführen. Hier mal wieder eine Story aus meinem virtuellen Ordner -SPONTANIKUS-.



            Ruinengestalten 
Ruinen wohnt das Magische und Mystische regelrecht inne. Diese gab, gibt und wird es  für derhin immer geben. Einfache Wohnhäuser, Türme, Burgen und Königsschlösser, erstrahlten einst in ihrem vollen Glanz und dominierten als auch bestehen teilweise, bis in die heutige Zeit. Ihre Fassaden und das innere Ambiente hat man saniert. Quasi den alten Stil zum neuen Leben erwachen lassen. Bieten dem Auge des Betrachters ein faszinierendes Bild jeder einzelnen Epoche, in der sie gebaut wurden. Schaut man genau hin, kann man fast die Menschen jener Zeit darin wandeln sehen. Wie sie sich mit ihren Federfächern die Luft zu wedeln. Mit weißen lockigen gepuderten Perücken und in der Taille, Korsage ähnlichen geschnürten knisternden Seidenkleidern, an denen so viele Rüschen, Schleifen und Silberfäden eingewebt waren, dass es förmlich eine Lust ward, ihnen zuzusehen. Man nannte sie darum auch Lustschlösser. Hier frönten die damaligen Herrscher ihren frivolen Spielchen. Manchmal, wenn es Herbst wird und der Wind durch die Ritzen des alten Gemäuers pfeift, hört man ihre ruhelosen Seelen, die hier immer noch zu tanzen scheinen und sich des Lebens erfreuen.
Leider stehen heute immer noch vereinzelt diese Bauten auf wackeligem Fundament. Bitten um Erlösung. Ringen um ein Überleben, das man in bestimmten Jahreszeiten auch vernehmen kann. Dunkle Stimmen klagen an. Zittern und wollen sich aufbäumen.  Niemand, der sich ihrer kahlen Steine annimmt. Sind somit dem weiteren Verfall preisgegeben, und sterben letztendlich einen qualvollen, alles vernichtenden grausamen Tod. Die Seelen der schon längst verstorbenen Herrscher geben sich jedoch unter den Kellergewölben bis heute den illusteren Schlagabtausch. Denn in ihren einstigen, mit Kerzenschein schemenhaft erleuchteten Kemenaten und Sälen, würden sie zu Staub zerfallen. Fortgeweht vom einsetzenden Herbstessturm, der diesen dann über die kahle sterbende Flora hinweg fegt. Durch die kühlen Lüfte trägt, bis er das Firmament verdunkelt. Düsternis wirkt wie ein Leichentuch, das alles zudeckt und zu verschlingen droht. In sich hinein saugt, so als würde es niemals damit aufhören wollen.
Spuckt ihn des Nachtens aus und lässt ihn wie kleine silberne Sternchen erscheinen. In diesem Moment des Einvernehmens mit der Glückseligkeit, empfinden wir Menschen innere wohlige Ruhe. Öffnen unser Herz, und lassen sie hinein strömen, bis es von den Seelen erfüllt ist. Sie leben ins uns weiter und sind unendlich dankbar. Erfahren eine Wiedergeburt.
Ich stehe vor den Ruinen eines alten Herrenhauses. Die zersplitterten dunklen Fensterscheiben blicken mich böse an. Wollen mir trotzdem auch Trost spenden. Erzeugen ein Gefühl von Angezogen werden und Widerwillen gleichzeitig. Vernehme zarte Seelenstimmchen, die mir etwas erzählen möchten. Aus jener Zeit, da dieses Haus gefüllt von Menschen war, die ihren Träumen nachhingen. Böse Zungen behaupten, sie wären immer noch dort. Können sich von ihrem Haus nicht trennen. Es geht die schaurige Mähr um, dass sich hier an dieser Örtlichkeit ein bestialischer Mord zugetragen haben soll. Noch heute schwebt der Tüllschleier der Toten über die Treppen des zerfallenen Herrenhauses und sucht nach seiner Meuchler Seele. Jammert und schluchzt fortwährend. Blutflecken auf den Stufen, die um Mitternacht erscheinen und hernach, wie von Geisterhand bereinigt, verschwinden. Man munkelte, der einstige Ehegatte hätte ihre dubiosen Fehltritte niemals verzeihen können. Des Schmerzes, der tief in ihm brodelte, sich danach in den Kellergewölben erhängte. Heute noch baumelt der Strick von des Gewölbes steiniger Decke und lässt erahnen, welch Höllenqualen er in des sehnsüchtiger erwartender Todesnähe sich wähnend, durchlitten haben musste. Jährt sich der Todestag, vernimmt man den letzten Atemzug, der seiner Lunge stöhnend entwich. Mich schaudert. Will  dem Bösen entfliehen. Irgendeine imaginäre Hand scheint meinen Körper festhalten zu wollen und zum Hierbleiben zu zwingen.
Über der zerfallenen Herrenhausruine pfeift der eiskalte Wind hinweg. Drückt mit seinen ungeheuren Energien in die Ritzen des bröselnden Gesteins und will es sprengen. Urplötzlich zucken bläuliche Blitze vom Nachthimmel und donnern mit gewaltiger Intensität in das sterbende Gemäuer. Lassen es auseinander platzen und zu Staub werden. Mystisches Dunkel überzieht das Areal und deckt es zu. Endlich lassen die imaginären erdrückenden Hände von mir ab, um mich in ein anderes Land zu führen. Dem Land, wo es immerwährende Glückseligkeit gibt. Hier erstrahlt das Herrenhaus in neuem vollem Glanz. Menschen treiben hier wieder ihr sinnreiches Spiel, welches Leben verspricht. Für immer und ewig.
© © Marlies Hanelt Asta Toril 4.April2016

Freitag, 1. April 2016

-LIEBE - NIEMALS IN ROT. Mit leichter Erotik gewürzt. Ein Hauch von "Rot"


                          
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Willkommen in meinem Blogreich des
                  Facettenhaften

Diesmal komme ich euch "ROT" daher. Eine Story, die wirklich aus dem Leben gegriffen sein könnte. 

               Liebe - niemals in Rot 

„Was für ein Sauwetter! Verdammt noch mal. Habe heute noch so einiges vor“, brubbelt Maschi missmutig herum, und räkelt sich wohlig entspannt lasziv unter ihrer warmen, sie behütenden Bettdecke aus Lammfell. Ein letztes Geschenk von Ansgar, der es vorgezogen hat, das Weite zu suchen. Natürlich ohne jedweden Grund. Redete sich permanent heraus, in dem er fadenscheinige, anstatt logische Erklärungen heraushängen ließ. Was soll es. Ansgar gehört zur Vergangenheit und wird in ihrem zukünftigen Leben nicht mehr Einzug halten. Ein Zurück ist ausgeschlossen. Denn Maschi hasst nichts mehr, als wenn man dem Verflossenen noch eine Chance einräumt, damit das ganze Spiel von vorne beginnt. Niemals, schwört sie sich. Bis heute. Nichts ist schlimmer, als sich selbst nicht treu zu sein. Des Morgens nie mehr erhobenen Hauptes im Spiegel betrachten zu dürfen. Obwohl, Ansgar wäre der perfekte Partner gewesen. In jedweder Situation konnte er eine Lösung für alle möglichen Probleme finden. Dem exzessiven Sex frönen beide ständig so heftig, dass das Spiel eigentlich niemals enden konnte. Völlig in ihrer Welt aufgehend, verlieren die beiden jegliches Zeitgefühl. Die Zeiger der Uhren drehen sich einfach nicht weiter. Schienen still zu stehen und zu keiner Bewegung mehr fähig. Orgien, die ausufernder nicht sein konnten. Die Farbe Rot spielt hierbei eine fokussierende dominante Rolle und peppt das vergnügliche Miteinander erst richtig auf. Rotes Ambiente. Glutrote schwere Vorhänge, an denen gedrehte goldene Kordeln mit Puscheln daran hängen. Tiefrote spiralförmig geformte Kerzen in passenden gläsernen glitzernden Ständern, deren Flammen im Rhythmus des nahenden Orgasmus heftig flackern. Holziger Patchouli Duft wabert durch das erotisch anheimelnde Rote Gefilde und vollendet die Stimmung in perfekter Weise. Roter trockener Wein nach dem Stelldichein stimuliert die Sinne und lässt hoffen. Nur bekleidet mit roten knappen Strings, geht richtig die Post ab. Eigentlich alles im Lot. Hätte sich Ansgar nicht über Nacht davon geschlichen, nachdem ein Streit regelrecht eskaliert ist, wären sie immer noch ein Paar. Vielleicht doch eine andere Frau oder gar ein Mann?

Montag, 21. März 2016

-DES WEGS-. Mystisches und Nachdenkliches.

                      
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           Willkommen auf Haneltmania
          Dem Reich des Facettenhaften

Diesmal wird es wieder mystisch. Etwas, das ich nicht verleugnen kann. Denn es wohnt mir inne.
Spontangedanken, die sich um alles Mögliche drehen.


                             Des Wegs

                Mystisches und Nachdenkliches

                 -Für meine liebe Asta Toril-

Wege hatten, haben und werden immer auf mich eine Art von Faszination ausüben. Besonders, wenn man diese verschlungenen Pfade nachts entlang läuft. Sich in einen Dämmerzustand der Fantasien fallen lassen und die frische sauerstoffdurchtränkte Luft über die Nasenlöcher, bis zum Gehirn hoch, genüsslich hoch zu saugen, befreit von allem Möglichen. Eine Therapie der besonderen Art.
Wälze mich, wie jede sinnlose durchwachte Nacht, in meinem Bett von einer auf die andere Seite. Unaufhörlich gibt der mechanische Wecker das über alles tönende monotone Ticken von sich. Der Sekundenzeiger hopst rhythmisch taktvoll dazu und vollendet die Zeit zur Minute. Minute für Minute. So lange, bis sechzig Minuten zur vollen Stunde gerundet werden. Ist es dann so weit, ringt sich der Stundenzeiger ein Keuchen ab, und schlurft trotzig mit seinem langen Erscheinungsbild auf die nächste Stundenziffer. Will mir dominanterweise untrüglich sagen, dass ich nicht den Hauch einer Chance habe, irgendetwas dagegen ausrichten zu können. Denn wäre dem so, täte ich die Zeiger anhalten wollen. Nur, um meiner noch restlichen verbleibenden Lebenszeit einen gewissen positiven Effekt zu verleihen. Vielleicht ist es auch besser, so wie es eben ist? Sich mit eben jenen Begebenheiten abzufinden, birgt den Reiz, dass man die Dinge und Umstände so nimmt, wie sie sich aufbauen. Genießt den Moment. Auch wenn sie für eben jenen, ein schauriges krudes Bild in meinem Hirn erzeugen.
Somit ist klar, dass ich aufstehen werde und mir für diese Nacht etwas Besonderes vornehme. Ein Vorhaben, das mich im Nachhinein vielleicht doch noch etwas schlafen lässt? Warum eigentlich nicht. Körperlich enorm auf dem Level eines kriechenden Krokodils, setze ich meine Fantasien ein. Schließe die Augen erneut, und tauche in eine andere Welt ein. Sofort erkenne ich einen dunklen, fast pechschwarzen Sandweg. Rechts und links stehen Tannenbäume, deren spitze Kronen bis zum Himmel zu ragen scheinen. Finsternis und ohrenbetäubende Stille, die ein vehementes Rauschen auf meinem Trommelfell erzeugt, umgeben das von mir erdachte Areal und lassen nur eines zu. Es ist kurz nach Mitternacht. Die Zeit der Geister, körperlosen Seelen, die nicht zur Ruhe kommen dürfen. Laufe diesen Trampelpfad mit einer inneren Ruhe entlang und blicke nach oben. Wohin er mich führt, wird sich noch zeigen. Sterne funkeln wie kleine blitzende Lichter vom Firmament, und begrüßen mich auf eine Art und Weise, die mich wohlig frösteln lässt. Jeder Stern steht für einen lieben Verstorbenen, der mich scheinbar zu sich ruft.
Ist es denn wirklich schon Zeit? Eben jene, die ich anhalten möchte, wird zur Unendlichen. Denn hier hat nichts mehr eine Bedeutung. Was für ein faszinierender Gedanke, wenn die Bedeutungslosigkeit in ein anderes Zeitkontinuum verschwindet. Förmlich hineingezogen wird, ohne jedwede Gegenwehr. Fliegt und treibt sinnlos für immer in nebulösen Gründen. Ich lasse mich jetzt so richtig treiben, denn es fühlt sich einfach gut an. Getrieben von dem Wunsch, diesen Weg für immer beschreiten zu dürfen. In diesem Moment des Einklangs mit den träumerischen Gewalten, erhebt sich in gefühlten wenigen Metern Entfernung, eine über alles ragende schwarze Gestalt. Will mir den Weg versperren und mich daran hindern, in eine andere Welt einzutauchen. Obwohl ich nicht wissen kann, wohin mich dieser Obskure und Irrwitzige überhaupt führen wird, zieht es mich automatisch dort hin. Wirkt wie ein magischer Reiz auf mein Unterbewusstsein, und will es für sich vereinnahmen. Mein Bewusstsein ist ausgeschaltet und schläft. Aber, je näher ich diesem Wesen, scheinbar aus einer anderen Welt stammend, komme, desto kleiner wird es. Schrumpft auf eine minimale Größe, die einem Gartenzwerg ähnlich kommt.
Als ich fast vor ihm stehe, beginnt es sich aufzulösen. Ist einfach verschwunden. So, als wäre es niemals existent gewesen. Mich schaudert. Unruhe breitet sich in meinem Inneren aus. Gefolgt von entsetzlichem Herzrasen. Entkräftet versuche ich den schier endlosen Weg fortzusetzen. Meine Beine wirken wie Kaugummi. Muskeln ziehen sich krampfartig zusammen und entspannen wieder. Immer im Rhythmus jedes einzelnen Schrittes. Niemand ist zu sehen. Nur die dunkel wirkenden Tannen und das fast schwarze Gewölk. Irgendwie schaffe ich es, wenn auch jetzt kriechend, dorthin zu gelangen, wo es nur Glückseligkeit gibt. Immer noch strahlen und funkeln die Sterne. Intensiver als je zuvor. Erkenne ein Lächeln in ihren winzigen Gesichtern. Einer von ihnen murmelt etwas. „Komm‘ zu uns. Du gehörst zu den Auserwählten. Wir werden dich würdevoll empfangen. In unsere Arme nehmen und wiegen. Wie ein Neugeborenes, das ohne Liebe Zuwendung und Zärtlichkeit dem Tode geweiht ist. Folge dem düsteren Pfad und trete ins helle Licht ein. Alle warten sehnsüchtig auf dich“.
Die zarten Stimmchen verebben, und ich öffne meine Augen. Umgeben von tödlicher Schwärze als auch angezogen von grellem Licht, betrete ich eine andere Welt, in der ich es mir einfach gut gehen lassen kann. Mein Körper bleibt zurück und zerfällt. Die empfindliche Seele wird für derhin gestreichelt und liebkost. Erfährt etwas, dass es in der alten Welt nicht für sie gegeben hat. Für immer und ewig.
© Marlies Hanelt 21. März 2016        
Copyrights übertrage ich zur weiteren Verwendung an meine liebe Asta Toril.
 

Donnerstag, 10. März 2016

-PAPRIKA, IN EROTISCHER FASSON GEZÜCHTET-. Erotisches Wort Einerlei. Surrealistik zum Ablachen.

                     
(Danke James Henry Burson, für dieses illustere Bildchen. Bin wie immer hoch fasziniert).

Es ist wieder einmal so weit. Meine konfus gewickelte Birne leuchtet. Jetzt werdet ihr fragen, ,,mit wie viel Watt denn"?. Kann ich nur antworten, ,,Hell, irre hell". Lach. ,,Watt is?. Watt für Watt"?. 

Ein besonders herzhaftes Gemüse, genannt Paprika, kann schon einmal Auswüchse zeigen. Hatte schon Tomaten, die längliche Ausstülpungen aufgewiesen haben. Eine Laune der Natur oder wurden ihnen diese erotischen Dinger aufgeklebt?. 

Begonnen hat dies mit einer ziemlich langen dicken Gurke, die ich prompt in eine Story eingebunden habe. Gefunden auf einem privaten Foto in einer fb Gruppe. Dieses habe ich etwas verändert, um die Identität zu wahren. 
Hier mal der Link zur Story und auch das Bild findet ihr hier. 

http://hanelt.blogspot.com/2014/12/in-einem-erotischen-gemuseladen.html?showComment=1417459414861#c7127729871623472303


                  Paprika, in erotische Fasson gebracht

 Brütende Hitze liegt über Berlin. Niemand hat so recht Lust, jetzt etwas Warmes zu kreieren. Allenfalls eine Berliner Currywurst, mit reichlich Ketchup und natürlich Curry darauf, wäre noch im Angebot. Wackelpudding, den man vorab in halbrunden Schälchen kalt gestellt und im Nachhinein auf einem Teller gestürzt hat, liebäugelt. Zwei dünnhäutige Kirschen darauf drappiert, und die Laune steigt  immens. Will  quasi den Olymp erklimmen. Der sehnsuchtsvoll hungrig schmachtende Erotikfan erlebt hier ein Abenteuer der besonderen Art. Ihn schauen zwei kalte Busen an und wollen von ihm gegessen werden. Wer haut da nicht rein und lässt es sich einfach gut gehen?.

Würstchen als auch Bratwurst, ob für Vegetarier, Veganer oder Normal Köstler, stellen die Supermärkte dem Kauflüstling im Angebot vor. In durchsichtige vakuimierte Verpackungen liegend und eingezwängt, schauen sie den Wü(r)stling an und bitten regelrecht um den orgasmischen Verzehr. Die Erlösung aus ihrer verzweifelten Lage obliegt dem Käufer. Logisch. Wer jetzt nicht zulangt, ist selbst schuld. Denn nur in dieser sommerlichen Jahreszeit wird gegrillt. Hierfür benötigt man allerdings diese Grillzangen, die es einem ermöglichen, das Grillgut umzudrehen oder auch einfach vom Rost auf den Teller zu transportieren. Sind eben viel zu heiß und könnte ohne dieses probate Werkzeug eventuell auf den sandigen Gartenboden fallen. Möglich wäre noch das Grillen auf dem Betonboden des Balkones oder der hauseigenen Veranda. Denn Sauberkeit ist absolut Novum. Wer will schon Würstchen mit Sand ummantelt, wenn der doch auf den Zähnen knirscht?. Rein verdauungstechnisch könnte dieser später bei der Entleerung zu irreparablen Schäden des Anus führen. Ein erbärmliches Jucken und darauffolgendes Kratzen ist die Folge. Nicht so schön. Ich empfehle jedoch, nebst Apother und Arzt, das Heilmittel Myrrhentinktur. Löst den Juckreiz mit einem höllischen Brennen ab, und man bekommt zunächst einmal keine Luft. Japst nach Derselben und verdreht die Augen. Nach einigen Sekunden schleicht sich das entspannende Wärmegefühl ein, und man kann erneut ruhig durchatmen. Der Anus wird es ihnen wohlwollend danken, denn er hat es mehr als verdient, mütterlich umsorgt zu werden. 

Ein schlauer Erfinder, seines Zeichens Hobbygärtner, im vegetarischen Bereich zugange, hat sich etwas Besonderes ausgedacht und Edelpaprika gezüchtet. Extra für den Sexsüchtigen, der sich hiermit, je nach Bedarf, befriedigen kann. Erst anal und dann oral.  Prima, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ein Paprika mit langer Nase, die irgendwie keine ist. Erinnert mich an einen Vibrator für Sexhungrige Vegetarier als auch Veganer. Nur leider befinden sich im Inneren diese kleinen Kerne. Wieder mal nicht so gut. Darum, vorab entfernen und zwei Batterien des Typs Mignon AAA einsetzen. Et voila, der Zauberstab wird seiner zweckgebundenen Sache zu- als auch eingeführt. Aber Vorsicht, kann nur so lange eingeführt werden, wie der Paprika Stand hält. Wird er faulig und dadurch schlaff, waschen sie ihn vorsorglich, bevor sie ihn braten, grillen, kochen oder anderweitig verwenden wollen. Sie werden sehen, er schmeckt immer noch. Den Beigeschmack denken sie sich einfach weg. Erzeugen sie in ihrem Hirn den Ausschaltmechanismus, und ein illusteres Gemüse verliert nichts von seiner Vielfältigkeit, was die Verwendung betrifft.

Auch der Brokkoli tut nur seine Pflicht. Für fünf Minuten im heißen Wasser gesimmert, dient er als Beilage zur Bockwurst. Wer jetzt noch Soleiern zugeneigt ist, lege sie einfach paarweise dazu. Ergibt ein erotisches Bild, für das  man seine Fantasien immens schweben lassen kann. Jedoch, nach dem Verzehr können sich Gase bilden. Senfgase genannt. Jetzt ist es von Vorteil, dass die vorab gegrillte oder gekochte Bratwurst nicht in den Sand gefallen ist. Denn beim Vorgang der Stuhlentleerung wird das Klobecken förmlich mit Sand gefüllt und könnte verstopfen. Ist die Bratwurst nur in den normalen Hausstaub gefallen. den man am Boden eigentlich nicht finden sollte, staubt es in der Schüssel. Die Folge, Nebel steigen auf und verdunkeln das Reich der intimen Beschäftigung mit sich selbst.

Ach ja, ich vergaß ihnen zu sagen, dass man die gegrillte Bockwurst noch in den Senf stecken kann. Heftig oder auch nur kurz dippen. Halten sie diese senkrecht in den heißen Senf hinein. Vielleicht bildet sich eine Erektion vom Allerfeinsten heraus. Kann auch nur dürftig ausfallen. Einen Versuch isses jedoch wert. 

Copyrights: Marlies  Hanelt 10. März 2016



Mittwoch, 24. Februar 2016

-PALASTGEMURMEL-. Gedanken aus meinem Oberstübchen.

Hallöchen ihr Lieben, und Willkommen auf
                  


Gedanken aus meinem kuriosen Autorengehirn. Ich lasse euch einfach mal daran teilhaben.



Palastgemurmel
Laufe einen schier endlosen Sandweg entlang. Es ist Herbsteszeit, und bunte Blätter fallen von den Kastanienbäumen. Belauben ihn so stark, dass man den bräunlich hindurch schimmernden Pfad nur teilweise erkennen kann. Der einsetzende Sturm wirbelt das Laub um meinen kalt werdenden Kopf herum und tanzt dazu seinen eigenen Reigen.Treibt sie hinfort, bis es kaum noch zu sehen ist und sich langsam meinen Blicken entzieht. Meine Sinne sind im Einklang mit den einsetzenden Herbstgefühlen und lassen mich innerlich wohlig frösteln. Schwerfällig bewege ich mich vorwärts, denn ich verspüre mächtigen Gegenwind. Drückt mich immer wieder einen Schritt zurück. So, als würde eine imaginäre Hand meinem Tun etwas entgegen zu setzen haben. Mich daran hindern zu wollen, dorthin zu gelangen, wonach mich dürstet.
In der Nähe dieses verschlungenen Weges soll es ein altes verfallenes Schloss geben, in dem vor zwei Jahrhunderten ein König mit seiner Gemahlin, nebst Hof Bedienstete, Hofnarr und Barde, unsittliche Spiele getrieben haben sollen. So jedenfalls erzählt man sich. Der Sturm hat etwas nachgelassen und ist in einen säuselnden Wind übergegangen. In der Ferne erblicke ich Dunkelheit. Einer schwarzen undurchdringlichen Wand ähnlich, hinter der man nicht weiß, was einem dort erwartet. Wie angewurzelt bleibe ich stehen und lausche. Glaube Stimmen zu vernehmen, die miteinander rege tuscheln. Einige Weiber lachen zynisch und wollen offensichtlich Aufmerksamkeit erregen. Sonore Männerstimmen mischen sich darunter. Geben sich mit den Helltönenden einen regelrechten Schlagabtausch. Vielleicht streiten sie auch?. Irgendjemand klampft auf seiner Lyra und erzählt eine Mähr. Der Barde?. Inmitten dieses Stimmengewirrs ertönen Fanfaren. Fordern zu etwas auf, was nur die Schlossgeister wissen können. Anscheinend ist das ein Signal, das es Zeit wird, sich in die Kemenaten und Gemächer zu begeben.
Versuche genauer hinzuhören, um die Worte besser verstehen zu können. Lege meine geöffneten Hände an die Ohren, und forme die Finger zu einem ansatzweise ähnlichen Horchinstrument. Was ich vernehme, macht mich ängstlich und gleichzeitig wirbeln Gedanken in meinem Gehirn herum. „Komm zu uns, wenn du Lust hast. Die Zeit ist mit deiner Ewigkeit. Lasse es dir einfach gut gehen und folge uns. Ins Reich der Sinnlichkeit und ungetrübten Heiterkeit. Hier sind alle frei und fliegen. Fliege einfach mit uns. Dorthin, wo es keine Grenzen gibt. Willst du?“. Irgendjemand versucht mich zu greifen und in die Dunkelheit zu zerren. Eine plötzlich einsetzende Windböe lässt mir leider keine andere Wahl, als dem Ruf zu folgen. „Ja, so ist es gut. Nur Mut. Das machst du genau richtig. Immer weiter so. Lasse dich treiben. Hier haben wir alle Spaß. Gönne dir dieses illustere Vergnügen und tauche in unsere Welt ein, die dir Entspannung verheißt“. Diabolisches krächzendes Lachen schwingt in dieser verruchten Stimme mit. Es fühlt sich einerseits gut an und andererseits beginnt unbändiger Widerwille in mir hoch zu steigen. Heftige Ablehnung dieser Geisterstimme gegenüber, macht sich in meinem Inneren breit und lässt mich wankend stolpern. Ich falle. Tief, sehr tief. Bis auf den Grund meiner schwarzen Seele, in der dunkle sinnliche Gefühle geborgen schlummern und ein klägliches Dasein fristen. In diesem Moment der Zerrissenheit werde ich wach. Nur ein Tagtraum?. Die Sonne strahlt erbarmungslos vom Firmament, und die Dunkelheit ist verschwunden. Hat sich aufgelöst, um ihr schier endloses perfides Spiel an einem anderen Ort zu treiben. Leider habe ich bis heute dieses ominöse Lustschloss nicht finden können. Vielleicht doch nur ein Luftschloss?. Alte zerfallene Gemäuer, hinter denen lustvoll gestöhnt wird, existieren nur im Gehirn. Habt ihr solch Gebäude schon einmal gesehen und dazu noch Geisterstimmen gehört?. Wenn dem so ist, seid ihr auf dem besten Wege, eure Fantasien heraus zu lassen. Egal wo und wie.
Copyrights:  Marlies Hanelt 24. Februar 2016      
  

-SCHWEDISCHE AUGENBLICKE- Momentsituationen in Worte gefasst.

                       
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Hallöchen und Willkommen auf meinem
                  Facettenblog 

Diesmal etwas gaaaaaanz anderes. Aus meinem Spontanskript. Ich nutze es, um meine Gedanken in passende Worteffekte zu setzen. Dient also der Entspannung. 



Schwedische Augenblicke
Stahlblauer Himmel lässt meinen Blick schweifen. Glühendheiße Sonnenstrahlen treffen auf die Oberfläche des märchenhaften Sees Ottsjöns und lassen sie regelrecht silbrig glitzern. Es ist Sommer in Schweden. Der malerische Ort Ottsjön, der nichts weiter bedeutet als, Ort am See, ist menschenleer. Ein schmaler Sandweg führt hindurch und wird linksseitig von einem ruhig dahin dümpelnden niedrigen Gewässer gesäumt, das sich in eine Art Graben durch den gesamten Ort zieht. Leises Plätschern folgt der Ruhe, die mich andächtig träumen lassen will. Schaue ich weiter des Ortes Abhang hinauf, würdigen liebevoll gestrichene weiße Holzhäuser meines Blickes. Stehen stolz und erhaben einfach nur da und lassen ihre spitzwinkligen Dächer von der Sonne Glut aufheizen. Nehmen sie wohlwollend auf, so als sögen sie die Natur förmlich in sich hinein. Hohe Tannenbäume umrahmen Ottsjön. Ihre Wipfel kitzeln das Himmelsgewölk und wollen sich mit ihm vereinen.
Es scheint so, als hielte Mutter Natur ein Zwiegespräch mit dem, was sie gewillt ist, zu umarmen. Ein zärtliches Liebesspiel, dem ich mich nicht entziehen möchte.  
Rechter Hand geht der Sandweg in eine flache Wiese über, auf der Bewohner mit gleichmäßigem Schwingen von Sensen das Gras schneiden. Einige harken es zusammen und lassen es sich auftürmen. Werfen es im Nachhinein gekonnt auf runde Holzbaumstangen. Durchschnitten wird diese Stille vom Lachen der arbeitenden Menschen. Bunte Kopftücher auf dem Haupt, unter denen sich blondes Haar kringelt, und mit geflickten Hosen  bekleidet, wirken sie entspannt. Erzählen die Geschichte, die schon immer unsäglich währt. Berichten von der Wiederauferstehung ihres ans Herz gewachsenen Ottsjöns. Lieder erklingen. Wollen sich dazu gesellen. Schaffen innere Stärke, im Einklang mit ihren ausgeglichenen schwedischen Seelen. „Brå“, Sagt der Schwede, wenn sich alles im Lot befindet und er zufrieden mit seiner Arbeit ist. Gibt es etwas Schöneres, als eben jener Zustand, der dem Menschen immer inne wohnen sollte?.
Irgendwo am Ufer des Ottsjöns sitzt ein Angler auf einem Stein. Hält die Angelrute aus selbstgebasteltem Holz in des Gewässers spiegelglatte dunkle Flut. Starrt schon seit Stunden auf die Oberfläche. Nur Stille, die vom Gezwitscher der umherfliegenden heimischen Vögel unterbrochen wird. An der anderen Seite des Gestades tut es ihm ein Anderer gleich. Niemand, der sie stören könnte.
Einige Meter weiter scheint ein Holzsteg auf des Wassers Fläche zu schweben. Wird getragen von leeren Metallfässern. Frauen haben die selbstgewebten Flickenteppiche darüber geworfen und rubbeln in gebückter Haltung Schmierseife mit einer Bürste ein. Fabulieren über den Tag. Lachen, juchzen, kiechern und strahlen Frohsinn ab. Zwei von ihnen stehen bis zu den Knien im Wasser. Säubern das Teppichgut, während Rotbaben um ihre Knöchel kunstvolle Bahnen ziehen. Umschmeicheln sie als würden diese ihre Bekundung hierzu zeugen wollen. Tja, Schweden sind eben ein besonderes Völkchen. Lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Und sei die Arbeit noch so anstrengend. Gehen wir es doch auch einmal an und lassen uns verführen. Es ist eben das, was wir daraus machen.  
Copyrights:  Marlies Hanelt 24. Februar 2016