Dienstag, 20. Januar 2015

-MÜLLGEDICHT- -MÜLLBEUTEL- Wunderbar gereimt von KLAUS KURT LÖFFLER. Präsentation seines neuen Werkes.


                          
(Picture in Public Domain von Pixabay)
http://pixabay.com/

Willkommen zu einem wirklich lustigen Gedicht zum
                   THEMA -MÜLL-
und zu der Buchvorstellung eines neuen Werkes von
              - KLAUS KURT LÖFFLER -



                                



Mein Autorenkollege  KLAUS KURT LÖFFLER hat sich wieder einmal etwas HUMORIGES einfallen lassen. Quasi entspringen Reime seinem Hüftgelenk. Lach. Ich nenne sie darum -HÜFTSCHÜSSE-.
               UND HIER NUN 
                    -PENG!!!!!!!- 


(Die Buchpräsentation und den Verkaufslink zu seinem Folgebuch -Max und Micha, die Juniordetektive vom Wolfgangsee- findet ihr ganz unten. Titel: Auf der Suche nach dem verschwundenen Mädchen). 


        Müllbeutel
Alles andre als Idyll
ist nun mal der schnöde Müll.
Um ihn richtig zu entsorgen,
muss man sich den Müllsack borgen.

Erst gefüllt und dann geschichtet,
hat der Sack sich aufgerichtet.
Ist er dann so gänzlich prall,
lebt er stolz im Küchenall.

Doch dann kommt der Augenblick,
wo man packt ihn am Genick,
um ihn, wenn es auch nicht lieb,
runter´bringen, wo es zieht.

Aber, da kommt ja der Schrecken,
Sack, er hat nun keine Ecken.
Muss man jetzt das Kunststück wagen,
ihn am Zipfel nur zu tragen.

Erst geht´s gut, nach ein´gen Stufen,
wir schon erster Halt gerufen.
Oh, wie ist die Sache schwer,
wo kommen halt die Kräfte her?

Schwerekräftig, vollgesogen,
wird der Zipfel rausgezogen,
und der Sack, er ward gerufen,
fällt schwer auf die Treppenstufen.

Liegen nun, es ist ein Jammer,
Sammelns schwerste Küchenhammer,
vereint mit den Küchenschalen,
die geholfen bei dem Mahlen.

Joghurt, noch zurückgeblieben,
fließt gar munter über sieben
Spinattaschen, die beim Waschen
ihre Freiheit wollt´n erhaschen.

Das Idyll auf der Flurtreppe,
hinterlässt ´ne lange Schleppe.
Und wo Sauberkeit sollt glänzen,
tut sich Unrat jetzt ergänzen.

Als ich dann hineingetreten,
wo Reinlichkeit so ganz ging flöten,
rutscht ich aus, ojemineh,
gebrochen ward der große Zeh´!

Moral: Vertraue nicht auf Fingerkraft,
wer Beutel voll herunterschafft
(c) Klaus Kurt Löffler.



===============================================
                  -Buchvorstellung des Autoren-
                    KLAUS KURT LÖFFLER 



                           







Klaus Kurt Löffler meldet sich mit einem FOLGEBUCH aus der REIHE -Max und Micha, die Juniordetektive vom Wolfgangsee-  zurück. Alle Vorgängerbände sind ebenfalls auf AMAZON zu finden.

ERHÄLTLICH über AMAZON als
KINDLE e-book unlimited für 0.00 Euro
Printversion  TB (Taschenbuch)  8.99 Euro
Zum Selbst- als auch Vorlesen geeignet. 

So, meine treuen Leser des Blogs HANELTMANIA.
      -BILLIGER WIRD ES NIMMER- 
               -Darum-
ZUGREIFEN, so lange der Vorrat reicht.

http://tinyurl.com/m2nrlu9 

Wünsche euch spannendes Lesevergnügen.
Eure Admina Marlies Hanelt




Samstag, 17. Januar 2015

-DIE MEHR ODER WENIGER GROßEN UND KLEINEN FEHLER EINER AUTORIN- DAS SINNR-(r)EICH --HUMOR--


                       
(Picture von Pixabay in Public Domain)
http://pixabay.com/ 



                        -WILLKOMMEN-
               ZU EINER RUNDE HUMOR

Heute ist mir etwas ganz Besonderes eingefallen. Lest einfach selbst, was es ist. 




Die mehr oder weniger großen und kleinen Fehler einer Autorin
                        DAS SINNR-(r)EICH
EINLEITUNG
Kennt jemand von euch Bücher, die so  geschrieben sind, dass sich zum Beispiel ein Handlungsstrang nicht erschließt?.  Quasi ergibt der Inhalt überhaupt gar keinen Sinn, weil eben dieser völlig fehlt?. Auch die sehr facettenhaften Adjektive, die eine Situation oder auch eine Örtlichkeit erst richtig aufleben lassen, sind nicht richtig gewählt. Abstruser Nonsens zieht sich durch das ganze Buch. Hierzu habe ich mir eine Geschichte einfallen lassen, die sich auf den ersten Blick total  wahnsinnig ließt, jedoch Vieles sich widerspricht oder sonst irgendeinen Fehler beinhaltet. Lachen stärkt das Immunsystem und schenkt unseren Muskeln das, was sie immer benötigen, um effektiv arbeiten zu können. –ELASTIZITÄT UND DURCHBLUTUNG DURCH BEWEGUNG-. Man überlege sich einmal, wie viele Muskeln und Sehnen wir schon alleine im Gesicht besitzen!. Der gesamte Körper wird von ihnen zusammen gehalten, der uns dadurch bedingt erst alle Bewegungen vollführen lässt. Hopsen, springen, tanzen, bücken, heben, usw.   Über diese Geschichte kann man auf alle Fälle lachen…
Resumeé
Mit Lachen kann man eventuell einer Schönheitsoperation präventiv entgegenwirken.
Es ist Herbst, und der Sommer zieht ein. Mächtige, dunkle Kuhwolken bepflastern den ganzen Himmel, während die Sonne lacht und ihre Strahlen auf die Köpfe der Menschen knallen lässt. (Was für ein Getöse und Lärm!, lach, denn sie besitzt immerhin keine Waffe!). Finsternis macht sich urplötzlich breit, als ein Orkan beginnt zu wehen. Regen plätschert seicht auf den Bürgersteig und verwandelt ihn in eine riesige, kleine Pfütze. Kleinwüchsige Kinder in großer Gestalt stecken ihre Füße hinein und blicken mit ihren Augen (Ja nee ist klar!) auf das Spiegelbild, was sich in der Wasseroberfläche spiegelt (Wiederholungsfehler!). Einige Passanten haben ihre Schirme weit aufgespannt, die sich im Kleinformat über  ihren Köpfen erheben. (Muss man sich bildlich vorstellen!). Plötzlich hämmert ein Gewitter los und Blitze zucken. (Vor Angst oder was!).
In diesem Moment läuft ein stattlich gekleideter Mann, mit Flicken auf seinem Anzug, durch die Gegend und blickt finster drein. Sein aufhellender Gesichtsausdruck lässt vermuten, dass es ihm  schlechthin gut geht. (lach: schlecht… und gut widerspricht sich). Ein vorüberziehender Polizist wird von ihm mit heftiger, leiser Stimme angesprochen, der ihm seine Faust präsentiert. (Auf einem Teller oder wie!). Mitten im Gesicht, auf der rechten Seite seiner Backe (oha!!) bildet sich eine dicke, feiste Beule, die von einigen dünnen Pickeln besiedelt wird. (Besiedeln obliegt sonst nur Menschen, die einen Ort neu bevölkern wollen!). Die Angst steht in seinem Gesicht. (Vielleicht hockt sie auch da?). Plötzlich vernimmt der Mann einen grässlichen, tollen Ton, der von einem Instrument zu kommen scheint. Ein Geiger streicht sein Instrument und versucht sich in schönen Liedern. (Nur Maler können streichen!). Hört sich an wie ein rockiges, langsames Balladenstück.
Eine Frau humpelt nackend und total bekleidet an ihm vorbei. Schnellen Schrittes und wie in Zeitlupe, schlendert sie mit roten Socken, die aus grünem Stoff gewebt sind, über das Pflaster. (Benötigt man sonst nur für eine Wunde!). In ihren Augen macht sich der nackte Wahnsinn breit. (Wie passend zu ihrem Äußeren!). Hierzu kommt, dass ihre blondgelockten, schwarzen, glatten Haare sich über ihrem Nacken kräuseln. (Geht nun gar nicht!). Die eiskalte Luft entflammt und wohlige Temperaturen strömen durch ihre Glieder. (Hä!). Von Kurzatmigkeit geplagt, holt sie tief Luft und atmet erfrischt durch. (Quatsch!). Eine riesige Windbö greift in ihre Haare und lässt sie hin und her schweben. (Puh!).
Die Wolken verziehen sich (ja, wohin bloß?) und beginnen über dem Firmament zu tänzeln. (na toll!). Die Frau ist verärgert, und Freudentränen rennen ihre Wangen runter. (Auf zum Endspurt!). Völlig durchnässt, entledigt sie sich ihrer trockenen, nicht vorhandenen Kleidung, um diese bei bester Gelegenheit irgendwo aufzuhängen. (Tja, wenn es möglich ist!).
Die Augen geschlossen, schaut sie den Himmel empor. (ja, wenn es geht!). Verbaler Nonsens sich nun erschließt, während es geheimnisvoll vom Himmel gießt.
Lieber Leser/in, sie merken bereits, dass sich eigentlich nichts erschließt, denn die Wortwahl ist richtiger Schwachsinn, obwohl der Text sich flüssig lesen lässt.
© Marlies Hanelt 17.Januar2015              

     
                    

  

Freitag, 16. Januar 2015

-HERPES LANGSAM AUF IRRPFADEN?- Auch ein Paketservice hat es nicht immer eilig, wenn... SURREALISTISCHE DENKWEISE



                 
(Logo in Public Domain von Pixabay)
http://pixabay.com/ 



                  Willkommen auf
            -HANELTMANIA-
Es gibt Nachschub für alle Fans, die dem Surrealistischen zugeneigt sind. 



             Herpes langsam auf Irrpfaden?

Auch ein Paketservice hat es nicht immer eilig, wenn…

…die Achse der Transportkutsche bricht oder die Pferde zu schnell getrabt sind. Sie brechen einfach kraftlos zusammen und benötigen neue Energien, in Form von kohlenhydratreichem Futter. Das könnte zum Beispiel etwas sein, was so manche Menschen unter der Schädeldecke beherbergen. –STROH-. Immerhin werden sie vom Postillion mit vehementen Peitschenhieben dazu angetrieben, schnell an Ort und Stelle zu sein, damit die bestellten Pakete ordnungsgemäß dem Empfänger überreicht werden können. Leider kann es dazu kommen, dass unvorhergesehene Ereignisse diesen Vorgang abrupt unterbrechen, als auch wahnsinnig in die Länge ziehen. Die Folge ist dann eine nicht korrekte Zustellung, die dann mit extremem Warten des Empfängers einhergeht. Eine Benachrichtigung konnte zu jener Zeit, bei nicht Anwesenheit desselben, noch nicht hinterlassen werden. Es gab einfach noch keine passenden, geeigneten Formulare und Stifte hierfür. Zudem musste der Postillion des Schreibens und Lesens mächtig sein. Auch das war nicht immer die Prämisse. Viele Zusteller waren eben nur Aushilfskräfte und haben davor irgendeinen Job bedient, der jene Fähigkeiten nicht benötigte. Beispiel, der Bäcker oder auch der Fleischer. Selbst der Schuster fertigte oder reparierte einfach nur Schuhe. Klar.
Es begab sich zu jener Zeit, als auf den sandigen, schmalen Hauptwegen noch Kutschen fuhren. Diese ersetzten die heutigen Lastkraftwagen und auch PKWs, jedoch ohne jedweden Einsatz von Technik. Dafür gab es zwei oder vier kräftige Gäule, die sich mächtig anstrengen mussten, damit der Zusteller ihnen nicht mit der Lederpeitsche eins überzog.
Gorkwah versuchte die Pakete vom Depot, also eine einfache Holzhütte, auf die Ladefläche der Kutsche zu hieven. Zeit hatte er nicht, denn diese drängte jeden Tag. Alle Pakete sollten binnen eines Tages zugestellt sein, ohne wenn und aber. Diesen Knochenjob übte er bereits seit drei Monaten aus und bekam nur schlappe dreißig Golddublonen dafür. Egal, Zaster musste her, damit auch seine Familie überleben konnte, egal wie. Riesige Schweißmassen rauschten inzwischen den bulligen, gesamten Körper hinunter und durchtränkten seine dunkelblaue Postillion Montur. Sah nicht wirklich prickelnd aus. Dementsprechend war seine Laune auf dem Tiefpunkt angekommen, und es benötigte schon einige positive Umstände, um sie wieder in die Höhe zu heben. Noch schnell das letzte Paket hinauf geworfen, und Gorkwah feuerte seine Pferde mit einem Schnalzen an. Das goldene Signalhorn hatte er vergessen, da keine Eilpakete ausgeliefert werden mussten. Nun, diese wären immerhin innerhalb von fünf Stunden zugestellt worden und hätten den Empfänger keine grauen Haare wachsen lassen. Also spielte sich damals die Einstellung zum Zeitempfinden offensichtlich in anderen Dimensionen ab. Dem drohenden Herzinfarkt wurde somit unbewusst entgegen gewirkt.

Donnerstag, 15. Januar 2015

-EFFEKTIVE, NEUE OPERATIONSMETHODE -REISSVERSCHLUSS- aus meiner Zauberkiste der Surrealistik



                    
(Bild in Public Domain von Pixabay)

 http://pixabay.com/

    Hallöchen, meine lieben Blogleser/innen

Die Surrealistik hat mich momentan voll im Griff.
Was man mit einem banalen -REISSVERSCHLUSS- alles anfangen kann, ist ziemlich dubios, aber dennoch eventuell in ferner Zukunft möglich?.


Effektive, neue Operationsmethode –Reissverschluss-
EINLEITUNG
Wer schon sehr viele Operationen in seinem Leben hat über sich ergehen lassen müssen, weiß wovon ich hier schreibe. Das beginnt zunächst einmal mit der üblichen Angst vor einer Operation. In der Richtung, werde ich danach auch wieder aufwachen und vor allem wie?. Welche Geräte, in Form von Infusionsschläuchen, Katheter usw. sind an meinem Körper angeschlossen?.  Die Fragen wirbeln im Kopf herum und überschlagen sich fast. An Ruhe ist da gar nicht zu denken. Noch nicht einmal ansatzweise. Hierfür werden dem Patienten Beruhigungsmittel verabreicht, meistens in Form von Tabletten oder auch manchmal subkutan über die Kanüle einer Injektionsspritze.
Egal welchen Eingriff der Chirurg vornimmt, ist dieser immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Vor besagter Operation muss der Patient einige Formulare ausfüllen, deren Fragen dann der behandelnde Stations- Arzt oder Schwester stellt. Der Narkose- Arzt oder Ärztin wird hinzugezogen, um den Ausgang einer OP möglichst positiv ausgehen zu  lassen. Immerhin geht auch eine Narkose mit gewissen Nebenwirkungen einher. Hierzu wird der Patient auf die Einnahme von täglichen Medikamenten und Allergien gefragt. Auch, ob er Raucher oder Nichtraucher ist und Alkohol zu sich nimmt. Eben alles, was eine Narkose beeinflussen und eine Wechselwirkung hervorrufen könnte. Alles wird auf die Narkose abgestimmt. Herzstillstand oder Kreislaufversagen wären so ein Beispiel. Hierfür ist das optimierte Überwachen, anhand von technischen, medizinischen Geräten von Nöten. Zudem ist jedwede Operation ein Eingriff in die Psyche als auch der Physis. Der Körper leistet während der Zeit und auch danach, Höchstarbeit. Rekonvaleszenz- und Kurmaßnahmen bieten den Gegenpol, um das seelische und körperliche Gleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Sich letztendlich wieder erholt in den Alltag eingliedern zu können, ist die Prämisse.
Lieber Leser/in, sie merken schon, dass dies alles mit sehr viel Aufwand und Durchhaltevermögen für den Patienten verbunden ist. Eventuell drei Wochen Hospital und hernach drei Wochen Kuraufenthalt mit eventueller, anschließender Verlängerung bis zu zwei oder drei Wochen, kommen durchaus zusammen. Eine wahnsinnig lange Zeit, möchte ich meinen. Hierfür kommt jetzt eine neue OP-Methode in meiner surrealistischen Geschichte zum Tragen, die sehr effektiv für den Patienten, als auch kostengünstig für die Krankenkassen ist.      –DER REISSVERSCHLUSS- 
Der ist natürlich noch nicht erprobt und keinesfalls zu implantieren, da man immer mit einer Sepsis rechnen muss. Diese tolle Erfindung muss erst noch durch viele medizinische Behördenebenen laufen und von denen abgesegnet werden, bis dieser final auf den Markt geschmissen wird. Jedoch, möglich wäre es oder nicht?. Die Zukunft wird es zeigen.

Mittwoch, 14. Januar 2015

-Touristen-Taxi?- Fremd in der eigenen Stadt?. Aus meinem skurrilen Alltagsgeschehnissen-Depot



                        
(Picture von Pixabay in Public Domain. Textinhalte mit Paint)
 http://pixabay.com/


                    Willkommen auf
                 -HANELTMANIA-

Donnerwetter, das geht ja wie ,,geschnitten Brot,,. Der skurrile, Alltagswahnsinn hat bei mir wieder einmal heftigst zugeschlagen. Klar, denn in einer Grossstadt wie Berlin, geschehen sehr oft abartige Dinge, die mich immer wieder in Erstaunen versetzen. Hätte ich es nicht selbst am eigenen Leibe erfahren, würde ich glauben, dass wieder einmal meine Fantasie mit mir durchgegangen ist. Laaach. Passt irgendwie auch zu meinem Fantasiereich. Mitnichten, alles in dieser Story entspricht der WAHRHEIT. Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen, was als Nächstes kommt. Einen Aspekt sollte man hierbei nicht vergessen. Nämlich dieser, dass ich euch immer bedienen kann. Demzufolge könnt auch ihr gespannt sein und bleiben. 



                       Touristen-Taxi?

          `         Fremd in der eigenen Stadt?
Endlich ist es wieder einmal so weit. Ein netter Mensch meines Freundeskreises hat mich eingeladen, um einfach einen ruhigen Tag mit ihm zu verbringen. Das bedeutet, keinerlei Gedanken, wie Sorgen und jedwede anderen negativen Probleme lösen zu müssen. Der Weg ist allerdings etwas schwer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bestreiten. Immerhin liegt sein Haus, gut verschanzt vor den neugierigen Blicken der Mitmenschen, am Rande der Stadt. Fernab des Großstadttrubels. Dementsprechend rufe ich via Telefon ein Taxi zu meiner Örtlichkeit. In fünf Minuten soll es vor meiner Haustür stehen, was auch ansatzweise klappt. Komischerweise beschleicht meine Person schon beim Einsteigen ein mulmiges Gefühl im Bauchbereich, welches mich unvermittelt mit einem heftigen, krampfartigen Zwicken und Zwacken foltert. Will mir mein Körper in Vorahnung auf das kommende Geschehen gar etwas sagen, indem er sich auf so grausame Art und Weise kund tut?. Egal. Jedenfalls fühlt sich das nicht gut an. Keinesfalls.

Der Taxifahrer, ein nicht gerade junger Typ, mit schon leicht angegrauten, ausgedünnten Haaren, wendet sein Haupt in meine Richtung und fragt, wohin ich denn möchte. Gebe ihm logischerweise bereitwillig Antwort. „Wo wollen sie hin?“, vernehme ich sein holpriges deutsch. Oha, lieber Gott im Himmel, das kann ja noch lustig werden, denke ich beiläufig, und meine Bauchschmerzen reagieren darauf wie wild, bauen sich immer mehr auf, so dass mir fast die Luft weg bleibt. Ich versuche trotzdem ruhig zu bleiben und wiederhole das gewünschte Ziel. Der Taxidriver startet und rollt los. Ich kenne die Route, da ich schon öfters dort war. Jedoch nimmt dieser wahnsinnige Typ einen anderen Weg und karrt quer durch die Stadt. Wo will er jetzt mit mir hin?. Kennt er denn den Weg nicht?. An seinem Armaturenbrett ist auch kein Navigationsgerät montiert oder sonst eine andere Technik, die ihm die genaue Richtung vorgibt. Die Gebührenanzeige in roten Zahlen springt mit jedem Kilometer weiter und zeigt inzwischen einen horrenden Betrag an. Mir wird in diesem Moment angst und bange, denn ich habe nur fünfzig Euro im Portemonnaie. Das ist nicht wirklich dienlich für meine jetzt vehement daherkommenden, sich auftürmenden Krämpfe.
„Jetzt beginnt die Sache haarig zu werden. Denn der angegraute, dünnhaarige Typ kratzt sich am Kopf und säuselt etwas, von dem ich glaubte, dass es nur in Filmen vor kommt. „Mein Kopf!, mein Kopf!“, und greift sich dabei wiederholt an seine Stirn. „Ich weiß nicht, wo ich bin!“. „Vor dreißig Jahren hatte ich das noch nicht!“, jammert er unheilschwanger weiter. Irgendwie klingt dieser letzte Satz logisch. Das Alter birgt eben gewisse Risiken. Nur, muss das gerade jetzt sein, wo ich verabredet bin?. Inzwischen habe ich diesen Alzheimer Taxifahrer gebeten, die Uhr auszuschalten, damit diese quer durch die Stadt Touristenfahrt nicht allzu teuer für mich wird. „Guter Mann“, versuche ich ihn zu besänftigen. „Ich möchte nicht nach Hamburg oder in eine andere Stadt fahren, sondern nur dorthin, wo ich schon seit einiger Zeit sehnsüchtig erwartet werde. Der Fahrer scheint so verwirrt, dass er einfach nicht auf mein REDEN reagiert. „Helfen sie mir doch mal!“, ist das einzige Flehen an meine Wenigkeit. Ich denke nicht im Mindesten daran, etwas für mein Geld zu unternehmen. Immerhin ist er der Taxifahrer und nicht ich. Was soll das?. „Wissen sie was?, bringen sie mich doch einfach zu einem nahegelegenen Taxistand, damit ich umsteigen kann“, schlage ich vor. Keine Reaktion seinerseits. Ja, wie auch. Er ist inzwischen so mit sich selbst beschäftigt, dass er mich offensichtlich nicht mehr wahr nimmt.
Dieser Blödmann kann nur dem lieben Gott oder wem auch immer danken, dass ich mich in meiner eigenen Stadt einigermaßen gut auskenne. Inzwischen kurvt er ständig im Kreisverkehr herum und kann damit einfach nicht aufhören. Soll mir zu meinen Krämpfen noch schlecht werden?. Ungeheuerliche Abgründe tun sich auf, denn ich verspüre das Bedürfnis, diesem Kerl an die Gurgel zu gehen. Nur meiner Beherrschung kann er es danken, dass es nicht geschieht. Endlich reißt mir der Geduldsfaden, der während der ganzen Horrorfahrt schon ziemlich spröde geworden ist. „Setzen sie mich einfach bei bester Gelegenheit ab und lassen mich aussteigen!“, brülle ich drauf los. Mein Gesicht hat eine ziemlich dunkelrote Farbe angenommen, und die Birne steht kurz vor dem Kollaps. Ob er das wohl noch hinbekommt?, frage ich mich spontan. Hoffentlich. „Meine Lebensmittel in der Tüte haben ein Verfallsdatum, und das möchte ich auf gar keinen Fall überschreiten müssen, nur weil sie NULL Ahnung vom Taxi fahren haben!“, kreische ich und lasse der jetzt massiv aufsteigenden Wut freien Lauf.
„So langsam reicht es!“. „Ich kenne meine Stadt aus dem FF!“. „Da braucht es keine Touristenfahrt, um mir diese noch einmal zu zeigen!“. An irgendeiner freien Stelle des Bürgersteigs stoppt er und will sage und schreibe dreißig Euro von mir kassieren. Ich kralle mir die Lebensmitteltüte und meine Handtasche, öffne wutschäumend die Wagentür und steige aus. OHNE ZU BEZAHLEN. Das soll er mir büßen, denke ich. Schon bin ich weg, um mir ein anderes Taxi via Handy zu rufen. Hoffentlich hat der nicht auch irgendeine Krankheit, die mich daran hindert, meinen Freund zu besuchen?.  Alles ist möglich. Ich ziehe das Unheil an, wie Motten das Licht. Inzwischen dürfte mein Freund graue Haare bekommen haben, da er immer noch auf mich wartet.
FAZIT
Ich habe mir konsequent geschworen, bei einer weiteren Taxibenutzung erst einmal vorab den Fahrer zu fragen, ob er die Straße kennt und wie er dorthin kommt. Sicher ist sicher.
Für mich ist es total unerheblich, ob ein Taxifahrer der deutschen Sprache mächtig ist oder nicht. Auch die Hautfarbe ist nicht von Belang. Ebenfalls nicht, welcher Konfession dieser angehörig ist. Auch nicht, ob er schon einmal im Knast gesessen hat. Hauptsache sie machen ihren JOB ansatzweise gut. Bedeutet, den Fahrgast dort hin zu kutschieren, wohin es ihn gelüstet. Klare Ansage von mir.
© Marlies Hanelt 14.Januar2015   

Bis auf Weiteres hier auf meinem Facettenblog
Eure Admina Marlies 

Montag, 12. Januar 2015

-FRÖNEN AUCH GÖTTER UND TOTE IHREN FRIVOLEN SPIELCHEN?- Surrealistische Denkweise des Titels.


                       
(Alle drei Picturers zu diesem Beitrag in Public Domain von Pixabay)
http://pixabay.com/ 




Willkommen in meinem REICH der
     FACETTENHAFTEN FANTASIEN 

Das Jahr fängt ja gut an, denn ich habe mir eine erotische, surrealistische Göttergeschichte für euch einfallen lassen. Zwinker mal. Nämlich mit der Frage im Titel, ob auch Götter und Tote ihren illustren Gelüsten fröhnen. Was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr selbst lesen. Die Story hat ein OPEN END, und hier sollten eure Fantasien einsetzen. 
Ich finde es einfach genial, den Leser/in in meine Erzählwelt mit einzubinden. Ihr seid jetzt gefragt. 




Frönen auch Götter und Tote ihren frivolen Spielchen?
           (Surrealistische Denkweise dieses Titels)
Einleitung
Götter waren und sind bis heute immer noch fester Bestandteil in verschiedenen Kulturen. Eben mit diesen hatten sich die Kulturvölker die damaligen und heutigen Naturerscheinungen erklärt. Zog ein Gewitter mit Getöse, Blitzen und darauffolgenden heftigen Regengüssen auf, war das nicht – Die Natur -, sondern irgendein Gott musste dafür verantwortlich sein, den sie offensichtlich erzürnt hatten. Dementsprechend wurde er mit speziellen Rieten besänftigt und jedes Jahr an bestimmten Tagen erneut gehuldigt. Diesen Festen gab man natürlich auch einen passenden Namen. Nur so hatte man den Hauch einer Chance, dass er sich nicht wieder gegen sie aufbäumte und Donnergrollen vom Himmel schickte. Sein Name?. –DONAR--. Noch bis heute findet dieser Name Anwendung im Wochentag –DONNERSTAG--. Für den Freitag ist es die Göttin –Freya--. (Göttin der Liebe und Ehe). Bei den Ägyptern und Inkas gab es logischerweise auch sehr viele Götter, die demselben Zweck dienten. Der Sonnengott --RA—und der kahlköpfige Gott des Totenreiches –ANUBIS—wurden sogar an den Wänden von Pyramiden bildlich dokumentiert. Kreative Fantasie war also schon immer von Nöten, damit sich Menschen, profan gesagt, die Angst vor den Naturgewalten nehmen konnten. Nur so war es ihnen möglich, diese bereitwillig, ansatzweise zu akzeptieren und in den Alltag zu integrieren. Der Mensch hat natürlich im Laufe der Jahrtausende dazu gelernt und weiß, dass es in der MODERNE keine Götter mehr gibt, die uns ihrer MACHT untertänig werden lassen. Dazu haben viele Wissenschaftsgenies und kluge Köpfe, mit ihren Forschungsprojekten einen erheblichen Beitrag geleistet.      
Wie verhält es sich nun mit den Menschen, die nicht mehr unter uns weilen, quasi für immer tot sind?. Ihr Körper hat sich zersetzt, bis final nur noch das Knochengerüst übrig ist. (Nur bei Erdbestattung möglich. Zwinker.) Die biologischen, zerfallenen Stoffe, also Weichteile, verbinden sich einfach mit dem Erdreich. Gehen Tote eine Art von Liaison mit Mutter Natur ein, um sich quasi wie der -Phönix aus der Asche- in neuen Welten zu erheben?. 
                                   


Auch Götter und Tote haben ein Recht, in ihren speziellen Welten den feixen Spielchen der Lust zu frönen. Lest darum selbst, wie ich mir das vorstelle.
Der Obermacker Zeus hockt schon seit längerer Zeit, ziemlich gelangweilt und gefrustet, in seiner gut durchgestylten Räumlichkeit auf seinem gepolsterten Götterbett. Ihm will es nicht in den Kopf, dass ihm seine Göttergattin Hera ein Dogma aufgestellt hat und ist dementsprechend zornig. Wutentbrannt hämmert er wie verrückt auf die hölzerne Oberfläche seines Götterschreibtisches. Inzwischen haben sich an dieser einen Stelle schon markante Risse gebildet, die den Götterschreibtisch drohen, beim nächsten, gezielten Schlag, in zwei Teile fallen zu lassen. „Diese verdammte Schlunze!“, bricht es aus seinem tiefsten Inneren heraus. „Was geht da in ihrem Hirn ab, wenn sie meint, sich mir zu verweigern?“. „Nur einmal im Monat?“. „Wenn ich es zweimal am Tag möchte, muss ich im Gegenzug dafür die ganze Wohnung blitzblank säubern“. „Als wenn ich darauf Lust hätte!“. „Mir steht der Sinn nach etwas ganz Anderem!“. „Wozu habe ich eigentlich Hera, wenn sie doch nichts macht?“. „Lieber GOTT, unternimm endlich etwas, damit das alles aufhört“, fleht er inständig seinen obersten Boss um Hilfe an. Zeus redet sich förmlich in Rage, als es unvermittelt zu blitzen und donnern beginnt. Der Himmel verdunkelt sich und zieht seinen Tagesvorhang zu. Zeus blickt fasziniert aus dem kleinen Kemenaten Fenster und glaubt seinen Augen nicht zu trauen. Zwei Göttinnen in schwarzen, langen Tüllgewändern, schweben  feengleich vom düsteren Firmament und stoppen vor seinem Fenster. Alles an ihnen ist SCHWARZ. Zumindest kann Zeus nichts ausmachen, was eventuell Rückschlüsse auf eine andere Farbe zuließe. Selbst ihre Gesichter verbergen etwas, das ihn ans Totenreich erinnert. „Lieber Gott, du hast mich irgendwie missverstanden“. „Ich wollte ja, dass sich etwas ändert. Aber in diese Richtung ging meine Gesinnung nun wirklich nicht“. „Ich dachte da eher an etwas JUNGES, NAIVES, FLOTTES, KREATIVES und UNVERDORBENES, was einer Jungfrau gleich kommt“. „Gibt es die etwa nicht mehr oder sind die ausverkauft?“. Keine Antwort aus den göttlichen, himmlischen Gewölben ist zu vernehmen.
In diesem Moment öffnet sich das Kemenaten Fenster wie von selbst, und die zwei höllischen Frauen schweben hinein, ohne auch nur einen Laut von sich zu geben. Zeus wird schon Angst und Bange, denn dieser Status Quo fühlt sich nicht wirklich gut an. Er möchte sich erheben und davon rennen, jedoch hindert ihn irgendeine Kraft an diesem Vorsatz. Mit weit geöffneten Augen und Schweißperlen am ganzen Körper verfolgt er das weitere Geschehen. Ein Gruselfilm könnte nicht besser inszeniert sein. Befindet sich Zeus in der Realität oder eventuell doch in einem Kopfkinofilm, den er einfach anhalten und löschen möchte?.
Er kneift sich in den Arm und schreit erbärmlich laut auf. „Auaaaa!!!“, blökt Zeus und rümpft seine Nase. Ein widerlicher, dumpfer, modriger Gestank strömt aus den nicht sichtbaren Mündern der schwarzen, grazilen Toten, wabert durch die Räumlichkeit und erfüllt diese nachhaltig. Inzwischen ist auch die wohlige Zimmertemperatur einer eiskalten, feuchten gewichen. Zeus glaubt in einem Grabgewölbe zu sitzen und bereits tot zu sein, als diese Frauen beginnen, simultan mit ihm zu reden. Zwei Stimmen im Einklang mit dem Tod. „Du hast uns rufen lassen, Zeus!“. Ihre Sprache klingt fremdartig und verändert sich mit jedem Wort. Trotzdem versteht er ihr Ansinnen. „Der liebe Gott hat uns zu dir geschickt, da du ihn anflehtest“. „Deine Wünsche sind unser Befehl!“. „Was auch immer es sein möge, wir werden sie dir erfüllen!“. „Auch wir TOTEN tragen noch ein Quäntchen Gefühl ins uns, das gelebt werden möchte!“. Zeus erhebt seine Augen gen Zimmerdecke und versucht einen erneuten Kontakt  mit dem Boss zu knüpfen. Fehlanzeige, denn dieser scheint ihm kein Gehör mehr zu schenken, da er sich bereits abgewandt hat, um noch andere Dinge zu erledigen. Das Himmelstor muss wieder einmal ordentlich geputzt werden, und auch die biblischen Geschöpfe benötigen ab und zu eine klare Ansage, damit sie wieder wissen, wer hier das große SAGEN hat. „Verdammt, was treibt eigentlich dieser  feiste Kerl NOAH?“, brüllt der Boss durch das weit geöffnete Himmelstor und streicht sich dabei seinen langen, weißen, gut gepflegten Gottesbart. „Adam hat vermutlich auch wieder meinen Rasierapparat versteckt, damit ich ihn zu Ostern suchen kann!“. „Himmel Herr Gott, von welchen blödsinnigen Dödel Spacken bin ich nur umgeben?“. Eine Antwort kann der Boss logischerweise nicht erwarten, da er selber ja in dieser Position im Gotteshimmel arbeitet. Ruhe kehrt jetzt für eine gewisse Zeit in diesem Paradies der Ursprünglichkeit ein, denn der Obermacker hat alles im Griff. Er züchtigt ganz einfach seine devoten Untertanen mit auspeitschen, Hieben des stählernen, göttlichen Morgensterns, mit Entzug von SEX und anderen obszönen Gewaltanwendungen. Je nach Lust und Laune. Was ihm gerade so in die göttliche Birne kommt.
Zeus wähnt sich in einer aussichtslosen Lage und möchte aus dieser irgendwie entfliehen. Nach SEX ist ihm jetzt nicht mehr, da die aufgetürmte Angst seine Libido mächtig im Griff hat und unterdrückt. Aber da sind ja noch die zwei hübschen, grazilen, toten Damen, die einiges mit ihm vor haben… 
                                    



An dieser Stelle werde ich die Geschichte erst einmal enden lassen, damit ihr ebenfalls euren Fantasien vollen Freiraum als auch Lauf lassen könnt. Das Dunkle ist immer und überall. Oder wie sang dereinst die –Erste Allgemeine Verunsicherung-?.  -Das Böse ist immer und überall-. Wer es letztendlich akzeptiert, kann besser damit umgehen.
                              --ENDE—
©Marlies Hanelt 11.Januar2015